Aus dem Bistum

Donnerstag, 25. Februar 2016

Gnadenkapelle saniert

Renovierungsarbeiten dauerten einen Monat

Die Gnadenkapelle am Wallfahrtsort Maria Rosenberg beherbergt das Gnadenbild der Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind. Foto: and

Das von Papst Franziskus ausgerufene „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“, das am 8. Dezember vergangenen Jahres begann und am 20. November endet, hat der Gnadenkapelle am Wallfahrtsort Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben eine umfassende Sanierung beschert. Die kleine gotische Tür an der Südseite der Kapelle, die seit Jahrzehnten verschlossen war, wurde wieder geöffnet, als „Heilige Pforte“, als Pforte der Barmherzigkeit.

Der Bischöfliche Stuhl hatte aus Anlass der Öffnung der „Heiligen Pforte“ entschieden, die Gnadenkapelle renovieren zu lassen. „Barmherzig wie unser Vater“, lautet die entsprechende Inschrift über der Pforte.

Das Bischöfliche Bauamt in Speyer und die beauftragten Handwerksbetriebe hatten knapp einen Monat Zeit, um die Gnadenkapelle in neuem, alten Glanz erstrahlen zu lassen. Die Gnadenkapelle beherbergt das Gandenbild der Mutter mit dem göttlichen Kind. Diözesankonservator Wolfgang Franz begleitete die Arbeiten an der Gnadenkapelle, deren mittlerer Teil, die sogenannte Urkapelle um 1150 gebaut wurde, über den gesamten Zeitraum. Rund 25 000 Euro wurden für die Arbeiten ausgegeben, kalkuliert Alexandra Ruffing vom Bischöflichen Bauamt. Ein Teil der aufgewendeten Gelder wurde gespendet. Zum November 2015 war die Kapelle wegen der umfangreichen Sanierungsarbeiten geschlossen worden. Am 20. Dezember konnte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann die „Pforte der Barmherzigkeit“ an der Gnadenkapelle öffnen.

Die kleine gotische Tür selbst wurde komplett überarbeitet. Im Innern der Kapelle erhielten alle Wand- und Deckenbeläge einen kompletten Überholungsanstrich. In der Gnadenkapelle wurde ein Beichtstuhl eingebaut. Die Gemeinde Grethen (Bad Dürkheim) stellte diesen Beichtstuhl zur Verfügung. Der Beichtstuhl, hatte Pfarrer Volker Sehy, der Leiter von Maria Rosenberg erklärt, solle den Besuchern noch mehr Gelegenheiten bieten, mit einem Priester zu sprechen, sich auszusprechen.

Am Gnadenbild wurde der Strahlenkranz restauriert. Tabernakel und Metallteile wurden gesäubert. Der Schrein, der das Tabernakel beinhaltet, wurde überarbeitet. Die Fassung des Gnadenbildes erhielt eine blaue Farbe, die die Figur richtig zur Geltung bringt.   

Verständnis für den materiellen und immateriellen Wert der zu restaurierenden und zu überarbeitenden Gegenstände waren auf Seiten der beauftragten Fachleute bei den anstehenden Arbeiten gefragt. Das Gerüst für die notwendigen Arbeiten hatte die Firma Broschart gestellt. Die Malerarbeiten übernahm die Firma Rickart und Sturm. Mit den Schreinerarbeiten war die Schreinerei Cieslik beauftragt.

Die Restaurationsarbeiten an Gnadenbild, Schrein und Tabernakel wurden von Gepa Lorenz (Gold- und Silberschmiedearbeiten) und Sabine Scherer (Holzarbeiten) übernommen. (red)

Redakteur:  Redaktion

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