Aus dem Bistum

Freitag, 18. August 2017

Eine Tradition lebt wieder auf

Rosenberg: Am „Platz des Gebets“ können künftig Votivtafeln angebracht werden

Pfarrer Volker Sehy bei der Präsentation der neuen Votivtafeln. Foto: Daum

. Am Wallfahrtsort Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben lebt eine Tradition wieder auf: Gläubige können am „Platz des Gebets“, der sich im Eingangsbereich zum Wallfahrtshof befindet, als Ausdruck ihrer Dankbarkeit künftig wieder Votivtafeln anbringen lassen.

Pünktlich zu Mariä Himmelfahrt, dem Hochfest, an dem der Aufnahme Marias in den Himmel gedacht wird, wurden neue Modelle für die Votivtafeln präsentiert. „Die erste Votivtafel haben wir gleich verkauft, als wir die Modelle für die Präsentation vorbereitet haben“, freut sich Pfarrer Volker Sehy, der Direktor von Maria Rosenberg. Für ihn eine Bestätigung, dass die Votivtafeln als Zeichen der Dankbarkeit für erhörte Gebete den Menschen, die zum Wallfahrtsort kommen, viel bedeuten. „Deshalb war es uns ein Anliegen, diese Tradition wieder aufleben zu lassen“, betont Sehy. Ausgelöst wurde sie dadurch, dass Pilger immer wieder mitteilten, dass sie auf dem Rosenberg Stärkung, Trost, seelische und auch körperliche Heilung erfahren hätten, verdeutlicht der Direktor. Das Bedürfnis, diese Dankbarkeit in einem konkret fassbaren Zeichen auszudrücken, sei gegeben und könne durch die Votivtafeln erfüllt werden. Zugleich zeigten sie anderen Pilgern, dass es hilfreich sei, zu vertrauen, sich an Gott, an Maria zu wenden.

Der „Platz des Gebets“ biete sich zum Anbringen der Votivtafeln sehr gut an. „Hier schließt sich jetzt der Kreis aus Bitte und Dankbarkeit für erfüllte Bitten“, unterstreicht Sehy. Am „Platz des Gebets“, der im September 2016 eingeweiht wurde, besteht die Möglichkeit, in einem der 99 Sandsteinfächer eine Kerze aufzustellen, zu beten und Bitten zu äußern. An diese Stelle der Bitte schließt sich das vom Künstler Thomas Duttenhoefer gestaltete 1,60 mal 1,80 Meter große Bronzerelief an, das die Heilige Familie zeigt. Rechts vom Bronzerelief können künftig die neuen Votivtafeln als Zeichen der Dankbarkeit angebracht werden.

Die Votivtafeln stellt Steinmetz Wendelin Guster aus Clausen her, der bereits die 99 Sandsteinfächer am Platz des Gebets angebracht hat. „Für mich ist es natürlich immer eine große Freude, hier arbeiten zu dürfen“, bekennt Guster. Verschiedene Modelle der Votivtafeln hat er vorbereitet. „In der Regel werden sie sich im Größenbereich von 15 mal 15 Zentimeter bis 20 mal 15 bzw. 20 mal 20 Zentimeter bewegen“, schätzt der Steinmetz. Wichtig ist Volker Sehy zu betonen, „dass das Muster sind, die Anregungen geben. Die Votivtafeln können, je nach Anlass für den Dank, auf Wunsch ganz individuell gestaltet werden“. Sie werden in Sandstein und Granit angeboten. Die Preise für die Tafeln inklusive maximal zehn Buchstaben beginnen bei der Wahl von Sandstein bei 95 Euro, bei Granit bei 105 Euro. Der Preis ist abhängig vom Text, der auf Wunsch der Gläubigen aufgebracht wird. Werden mehr als zehn Buchstaben gewünscht, steigt der Preis mit jedem Buchstaben.

Zu sehen sind die Muster im Wallfahrtsladen. Dort ist es möglich, die Votivtafel zu bestellen. Diese wird vom Steinmetz gefertigt und anschließend von Mitarbeitern des Rosenbergs an der vereinbarten Stelle angebracht. „Dabei ist uns die individuelle Gestaltung des Prozesses während des Anbringens wichtig“, betont Sehy. Die Tafel könne nach Fertigstellung – über diese werden die Käufer informiert – im Stillen angebracht werden. Möchten die Gläubigen dabei sein, wenn sie angebracht wird, ist das ebenfalls möglich. „Und sollte der Wunsch bestehen, dass ich dabei bin, ein Gebet spreche, dann erfülle ich diesen sehr gerne.“ (red)

Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Beitrag an:  Redaktion
 

Pilger-Community

Um Kommentare verfassen zu können müssen Sie in der Pilger-Community angemeldet sein.

Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich
hier kostenlos registrieren.

Die Kommentarfunktion dient dem Austausch der Pilger-Community untereinander. Alle Kommentare drücken ausschließlich die Ansichten der Autoren (Nutzer) selbst aus. Der Betreiber der Website www.pilger-speyer.de ist für den Inhalt einzelner Beiträge nicht verantwortlich. Hier finden Sie die  ausführlichen Nutzungsbedingungen und Regeln zur Kommentarfunktion.

18. August 2017

Eine Tradition lebt wieder auf

Rosenberg: Am „Platz des Gebets“ können künftig Votivtafeln angebracht werden


10. August 2017

Es geht immer wieder eine Tür auf

Bischof feierte letzten Wallfahrtsgottesdienst auf dem Annaberg in diesem Jahr


Diözesan-Romwallfahrt 2016

Rund 140 Gläubige aus dem Bistum Speyer sind vom 8. bis 15. Oktober 2016 an der Diözesan-Wallfahrt zum „Heiligen Jahr der Barmherzigkeit“ mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in Rom unterwegs.

„der pilger“ begleitet die Reise, die unter anderem eine Generalaudienz bei Papst Franziskus vorsieht. Hier geht es zu den einzelnen Beiträgen.

News rund um den DOM

16. August 2017

„Glaube ist Beziehung“

Bischof Wiesemann predigt zum Patronatsfest Mariä Himmelfahrt in voll besetztem Dom - Weitere...


10. August 2017

Junge Europäer bringen am Dom „Steine zum Sprechen“

Spontan und kostenlos laden ARC-Domführer zum Erkunden der Kathedrale und UNESCO-Welterbestätte ein


02. August 2017

Dommusik startet nach den Sommerferien mit neuen Kursen

Viele Angebote für alle Altersgruppen


Anzeige

Abo der Pilger

Bestellen Sie bequem online Ihre persönliche Ausgabe der Kirchenzeitung.

Anmeldung im Benutzerbereich

Passwort vergessen?
neu registrieren