Aus dem Bistum

Mittwoch, 06. Juni 2012

Vertreter des Bischofs vor Ort

Neue Dekane des Bistums in ihr Amt eingeführt

Die neuen Dekane mit dem Speyerer Bischof. In der ersten Reihe von links nach rechts: Steffen Kühn, Josef Matheis, Rudolf Schlenkrich, Alban Meißner, Michael Janson – zweite Reihe von links: Axel Brecht, Jörg Rubeck, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Pirmin Weber und Peter Nirmaier. Auf dem Bild fehlt der Pirmasenser Dekan Martin Ehling. Foto: Landry

Die Dekane des Bistums und ihre Stellvertreter sind am 4. Juni in der Hauskapelle des Bischöflichen Priesterseminars St. German in Speyer von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in ihr Amt eingeführt worden. Sie sind für die nächsten vier Jahre im Amt. In den Wochen zuvor hatten in den zehn Kirchenbezirken der Diözese die vorgeschriebenen Wahlen stattgefunden. Die neuen Amtsträger mussten dabei in einer doppelten Mehrheit gewählt werden.
In zwei Fällen – in den Dekanaten Landau und Germersheim – ergaben sich bei der Wahl der Dekane unterschiedliche Mehrheiten, so dass die Wahlen scheiterten. Wie von der Wahlordnung vorgesehen, war daher Bischof Wiesemann am Zug: Er ernannte nun jeweils den von der gesamten Wahlversammlung mehrheitlich Gewählten zum Dekan.
Für die jeweiligen Dekanate wurden am 4. Juni zum Dekan ernannt: Michael Janson (Bad Dürkheim), Josef Matheis (Donnersberg), Jörg Rubeck (Germersheim), Steffen Kühn (Kaiserslautern), Rudolf Schlenkrich (Kusel), Axel Brecht (Landau), Alban Meißner (Ludwigshafen), Martin Ehling (Pirmasens), Pirmin Weber (Saarpfalz) und Peter Nirmaier (Speyer).
In jedem Dekanat war außerdem ein Prodekan zu wählen. Die Prodekane haben den Dekan im Verhinderungsfall zu vertreten. Die Wahl der Prodekane folgt dem gleichen Verfahren wie die Wahl des Dekans. In ihr Amt eingeführt wurden: Joachim Voss (Bad Dürkheim), Anton Ociepka (Donnersberg), Thomas Buchert (Germersheim), Andreas Keller (Kaiserslautern), Stefan Czepl (Kusel), Matthias Pfeiffer (Landau), Josef Steiger (Ludwigshafen), Johannes Pioth (Pirmasens), Eric Klein (Saarpfalz) sowie Michael Baldauf (Speyer). 
Für die Wahl ist nach der derzeit gültigen Wahlordnung eine zweifache Mehrheit in der Wahlversammlung nötig: Zum einen mussten die Kandidaten die Mehrheit aller Wahlberechtigten – das sind die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanates sowie die Vertreter der pfarrlichen Gremien und kirchlichen Verbände – gewinnen. Zum anderen war auch die Mehrheit der Priester des jeweiligen Dekanates zu erringen. Diese zweifache Mehrheit ist deshalb laut Wahlordnung notwendig, weil die Dekane zugleich als Vertreter der Priester des Dekanates in den Priesterrat gewählt werden. Der Priesterrat ist eines von mehreren Beratungsgremien des Bischofs auf diözesaner Ebene. Die konstituierende Sitzung des Priesterrates fand ebenfalls am 4. Juni statt. Unter anderem berieten die Mitglieder des Rates über den aktuellen Stand der Dinge im Prozess „Gemeindepastoral 2015“. (Redaktion)

Die Aufgaben der Dekane

Die Dekane sind die Vertreter des Bischofs in ihrem Kirchenbezirk. In dieser Funktion koordinieren sie unter anderem die gemeinsame Seelsorge in ihrem Dekanat. Außerdem tragen sie Sorge für das spirituelle und soziale Wohl der aktiven Priester sowie auch der Ruhestandsgeistlichen. Öffentlich in Erscheinung treten die Dekane beispielweise immer dann, wenn in den Pfarreien ihres Dekanates ein neuer Pfarrer eingeführt wird.
Nach erfolgter Wahl müssen der Dekan und sein Stellvertreter stets vom Bischof ernannt werden. Die Wahlordnung sieht eine Ernennung für jeweils sechs Jahre vor. Abweichend von dieser Regel sind die neuen Dekane nun vier Jahre im Amt. Im Zusammenhang mit „Gemeindepastoral 2015“ wird sowohl eine Neuordnung der Wahlordnung als auch der Aufgaben der Dekane im Bistum Speyer diskutiert. Wenn Ende des Jahres 2015 das Konzept „Gemeindepastoral 2015“ für die ganze Diözese umgesetzt wird, können im Lauf des Jahres 2016 die dann nach neuen Regeln ernannten Dekane aktiv werden. Entscheidungen zur geplanten Neuordnung stehen noch aus.

Bitte lesen Sie auch dazu den Artikel in der Ausgabe 23/2012 auf Seite 12.

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