Kultur

Donnerstag, 19. Juli 2012

Kommissar sucht „Pilgerspuren“

Erster „Pfälzer-Parodie-Krimi“ rund um den Kaiserdom fördert Leselust

Palzkis siebter Fall: „Pilgerspuren“. Foto: Gmeiner-Verlag

Eine Doppelpremiere sorgt  für Lesespaß im Bistum Speyer. Mit „Pilgerspuren“ wurde der neue Palzki-Krimi in Speyer offiziell vorgestellt. Das Besondere am „Bistumskrimi“: Der kauzig-skurrile „Kommissar Palzki“ ermittelt in seinem siebten Fall erstmals im Kirchenumfeld rund um den Kaiserdom.
Parallel zur Buchvorstellung am Mittwoch wurde – in Zusammenarbeit mit Autor Harald Schneider, dem Gmeiner Verlag und der Kirchenzeitung „der pilger“ – eine Aktionskampagne zur Leseförderung vorgestellt. Deren Ziel ist es, die Arbeit der insgesamt 160 „Katholischen öffentlichen Büchereien (KÖB)“ im Bistum bekannter zu machen. Dazu soll – im Rahmen einer anschließenden Autoren-Lesereise – der Spaß an Literatur gefördert werden. Geplant sind humoristische Lesungen, die von August bis November in sieben Büchereien zwischen Speyer und St. Ingbert stattfinden werden. Der Eintritt ist kostenlos. Mögliche Spenden kommen der Ausstattung der KÖB zugute.
Die Handlung rund um den Kommissar und seine „schrägen“ Mitstreiter aus den vorangegangenen Folgen bieten beste Voraussetzungen, den Lesespaß anzuregen. Wer mit den örtlichen Gegebenheiten im Bistum vertraut ist, wird viele bekannte Details entdecken. Harald Schneider erklärte: „Es hat mir bei der Recherche und beim Schreiben riesig viel Spaß gemacht, die vielen historischen und kirchlichen Orte in die turbulente Handlung einzubauen.“
Zur Osterzeit entkommen der Chefredakteur und der Geschäftsführer der Speyerer Bistumszeitung „der pilger“ nur um Haaresbreite einem Attentat im Dom. Je tiefer Kommissar Palzki im Umfeld recherchiert, desto klarer wird ihm, dass im Dom nicht nur Bischöfe und Kaiser ihre letzte Ruhestätte finden sollten.
Die Pfälzer-Parodie-Krimis um den kultigen Kommissar aus Schifferstadt haben als Taschen- und Hörbücher eine Auflage von rund 80000 Exemplaren erreicht. Dass Regionalkrimis im Trend liegen, bestätigte Armin Gmeiner, Geschäftsführer des gleichnamigen Verlags. Ihm zufolge wird „Pilgerspuren“ auch dazu beitragen, dass ,Palzki‘ weiterhin zu den Spitzenreitern im Verlagsprogramm zählen wird.
Bei den sich anschließenden Lesungen wird Harald Schneider Passagen aus „Pilgerspuren“ lesen. Begleitet wird er dabei von seinem Freund, dem Percussionisten Pit Vogel. Marco Fraleoni von der Speyerer Bistumszeitung „der pilger“ erklärte: „Da Zuhörer viele bekannte Orte in Speyer entdecken können, weckt ‘Pilgerspuren’ vielleicht das Interesse, mal wieder ein Buch zu lesen.“
Dr. Gabriele Dressing, Leiterin der Büchereifachstelle, koordiniert die Arbeit von rund 1000 ehrenamtlichen Mitarbeitern im Bistum Speyer. Sie sagte zur Buchvorstellung: „Wir freuen uns über die Idee zur Leseförderung, weil wir damit auch die vielfältige Arbeit der 160 KÖB bekannter machen können!“ (Redaktion)

Die szenisch-humoristischen Lesungen von „Pilgerspuren“ finden in den folgenden Büchereien statt: Speyer (22. August), Rödersheim-Gronau (7. September), Hettenleidelheim (14. September), Landau (21. September), St. Ingbert (27. September), Rodalben (27. Oktober) und Dannstadt (3. November). „Pilgerspuren“ erscheint als Taschenbuch und e-book mit 311 Seiten. Es kostet 11,90 Euro und ist im Buchhandel (ISBN-13: 978-3-8392-1318-6) sowie über „der pilger“, Telefon 06232/31830 erhältlich.

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