
Hilfe zur Selbsthilfe war eines der Hauptanliegen von Pfarrer Klug an seiner togolesischen Wirkungsstätte. Foto: Privat
Von 1969 bis 1984 war Pfarrer Anton Klug als Missionar in Togo tätig. Auch in den Folgejahren, bis zuletzt, kehrte der Seelsorger immer wieder dorthin zurück, um den Menschen zu helfen. Der plötzliche Tod des 72-Jährigen im September 2011 hat auch die togolesische Gemeinde erschüttert, wie Bischof Isaac Gaglo berichtet.
„Pfarrer Klug ist von Haus zu Haus gegangen, um mit den Menschen persönlich in Kontakt zu kommen. Durch gemeinsame Gespräche habe auch ich die Neuigkeiten des Stadtviertels erfahren und so konnte ich die Hilfsaktion noch weiter präzisieren“, so Bischof Gaglo in einem Brief an den „pilger“. Weiter schreibt er: „Pfarrer Klug hat hier in Togo den Armen und Notleidenden, den Jugendlichen und Kranken geholfen. Diese Arbeit hat er mir anvertraut und mich darum gebeten, sie weiterzuführen.“
Wie Isaac Gaglo informiert, gibt es in seiner Gemeinde Menschen, die nur durch die Hilfe der „Aktion Silbermöwe“ und den von Pfarrer Klug gesammelten Spenden leben. Er schreibt: „Als ich von der Beerdigung meines Freundes Pfarrer Klug zurückkam, hat einer dieser Menschen mich aufgesucht. Der Mann war vor mehreren Jahren im Pfarrhof von Agbodrafo als Wasserversorger tätig und er kam zu mir, da er wusste, dass Pfarrer Klug während seines Aufenthaltes bei mir sein würde. Als ich ihm die traurige Nachricht mitteilte, dass er nicht mehr in dieser Welt ist, konnte der Mann lange nicht sprechen und verließ später weinend mein Büro.“
Bischof Isaac Gaglo kündigte an, das Werk von Pfarrer Klug in dessen Sinne weiterzuführen und bittet um Spenden. (Redaktion)
Spenden für die notleidenden Menschen in Togo können unter dem Stichwort
„Bischof Isaac Gaglo“
auf das Konto
Bistum/Silbermöwe
Kontonummer 36340
bei der
Liga-Bank Speyer
BLZ 75090300
eingezahlt werden.
In einem Brief an ihre Heimatgemeinde berichtet Missionsschwester Ingeburg Pircher von den Lebensumständen an ihrer Wirkungsstätte in Papua-Neuguinea:
„Ende Januar wurde ich 78 Jahre alt und hatte letztes Jahr Lungentuberkulose. Da ich diese Krankheit überstanden habe, weiß ich, was kranke Menschen hier mitmachen. Ich werde alles in die Wege leiten, um ein kleines Gebäude neben unserer Urwaldklinik zu errichten, damit wenigstens zwölf bis 14 Patienten untergebracht werden können. Die Tuberkulose ist sehr tückisch. Es sind viele Menschen hier im Urwald davon befallen, auch Kinder sterben. Die Kranken müssen wenigstens die ersten Wochen abgesondert behandelt werden, sonst stecken sie ihre Familien an. Die Medikamente haben viele Nebenwirkungen. Die Kranken müssen genau beobachtet werden, sonst geben sie leicht auf. Ich bin allen sehr dankbar, wenn gute Menschen aus der Heimat uns helfen, besonders den Kindern hier im Urwald!“ (Redaktion)
Spenden für die hilfebedürftigen Menschen in Papua-Neuguinea können unter dem Stichwort
„Ingeburg Pircher“
auf das Konto
Bistum/Silbermöwe
Kontonummer 36340
bei der
Liga-Bank Speyer
BLZ 75090300
eingezahlt werden.
Vor fünfzig Jahren wurden in Belgisch-Kongo zwanzig Spiritaner-Missionare erschossen