Silbermöwe

Donnerstag, 09. Februar 2012

In Westafrika droht Dürre

Misereor: Es gilt, eine Katastrophe zu verhindern

In mehreren Ländern der Sahelzone kündigt sich eine Dürre an. Hilfsorganisationen warnen seit Monaten vor einer Katastrophe. Foto: Wipfler/Misereor

In den westafrikanischen Ländern Burkina Faso, Mali, Niger und Tschad steht eine schwere Nahrungsmittelkrise bevor: Verzögerte Regenzeiten und ausbleibende Niederschläge – es zeichnet sich ab, dass die Ernte schlecht ausfallen wird und Grundnahrungsmittel knapp werden. Schon jetzt steigen die Preise für Getreide regional stark an. Es gelte, so das kirchliche Hilfswerk Misereor, eine Katastrophe wie in Ostafrika zu verhindern.
Die Stauseen in den Sahelländern haben sich in diesem Jahr kaum gefüllt. „Die kommenden Trockenmonate bis zur nächsten Regenzeit werden für die Menschen in den Sahelländern extrem hart werden“, sind sich die Misereor-Experten sicher. Fehlende Nahrung gehört in Westafrika für bis zu 40 Prozent der Menschen, die im ländlichen Raum leben, zum Alltag. Jetzt droht die Mangelernährung in Hunger umzuschlagen. (Redaktion)

Spenden für die hungernden Menschen in den betroffenen Ländern können unter dem Stichwort „westafrikanische Länder“ auf das Konto
Bistum/Silbermöwe
Kontonummer 36340 

bei der 
Liga-Bank Speyer
BLZ 75090300 

eingezahlt werden.

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