Termine

Donnerstag, 16. Februar 2012

MISEREOR vor Ort in Speyer

Startschuss zur Fastenaktion 2012: Bundesweiter Eröffnungsgottesdienst am ersten Fastensonntag im Dom

Am ersten Fastensonntag ist die Weltkirche zu Gast in Speyer. Der Blick richtet sich dabei auch auf Armut, Ungerechtigkeit und Unterentwicklung in der Welt. Unser Bild zeigt ein Elendsviertel in Indien. Foto: rn

Mit einem festlichen Gottesdienst im Speyerer Dom, der live in der ARD übertragen wird, eröffnet das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR am ersten Fastensonntag, 26. Februar, bundesweit für alle Diözesen seine diesjährige Fastenaktion. 
Zu der Feier, die von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann geleitet wird, werden zahlreiche Gäste aus der Weltkirche erwartet, unter anderem Erzbischof Samuel Kleda (Kamerun), Bischof Salvadore Lobo (Indien) und Bischof Jesús Juárez Párraga (Bolivien). Zu den Konzelebranten zählen zudem Prälat Professor Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR, sowie dessen zukünftiger Nachfolger, der aus dem Bistum Speyer stammende Pfarrer Pirmin Spiegel.
Thematisch wird es besonders um die Lebenssituationen benachteiligter Menschen in den Megacitys der Erde gehen. Das kommt auch durch das große MISEREOR-Hungertuch zum Ausdruck, das Wallfahrer in den Dom hineintragen werden. Die MISERE-OR-Fastenaktion 2012, für die am 24./25. März bundesweit in allen katholischen Gottesdiensten eine Kollekte stattfindet, lenkt unter dem Leitwort „Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!“ den Blick vor allem auf Kinder und Jugendliche in den Elendsvierteln großer Städte.
Im Anschluss an den Gottesdienst, der musikalisch vom Domchor sowie einer afrikanischen Trommelgruppe gestaltet wird, steht ein Empfang im Historischen Museum der Pfalz auf dem Programm. In kurzen Gesprächsrunden erläutern Prominente und Engagierte aus der Diözese, warum der Einsatz für mehr Gerechtigkeit in der Welt immer wichtiger wird. Bei Musik und Imbiss bleibt zudem genügend Raum  für Gespräche mit den Gästen. Als Einlasskarte dient das Liedheft des Gottesdienstes.
Bereits ab dem 23. Februar heißt es im Bistum Speyer „MISEREOR vor Ort“. Im Rahmen der Fastenaktion berichten internationale Gäste von MISEREOR-Partnerorganisationen aus Kalkutta, Nairobi, Guatemala-Stadt und Hongkong auf zahlreichen Veranstaltungen über ihre Arbeit und Erfahrungen an der Seite der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika. 
Auf zwei verschiedenen Routen kommt das Hungertuch ins Bistum Speyer – aus Regensburg und aus  Nackenheim bei Mainz (Beiträge auf den Seiten 22 und 24). Schon seit Ende Januar macht im Bistum Speyer die Ausstellung „Daheim auf zwei Quadratmetern – Vom Leben im Käfig“ Station. Über 100000 Menschen leben in Hongkong in kleinen Käfigen. Für die sogenannten „Käfigmenschen“ (Cage People) setzt sich die MISEREOR-Partnerorganisation Society for Community Organization ein (siehe hierzu den Beitrag in „der pilger“ Seite 22). (Redaktion)

Infos: 
Christoph Fuhrbach
Telefon 06232/102-365
E-Mail:cfu@bistum-speyer.de 
und www.bistum-speyer.de

 

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