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Donnerstag, 26. Januar 2012

Nardini-Preis 2012 für innovative Ideen

Caritasverband sucht Ehrenamtsgruppen, die neue Wege gehen

Titelbild des Aufrufes zur Bewerbung für den Nardini-Preis 2012. (Foto: Archiv)

Der Caritasverband für die Diözese Speyer ruft ehrenamtliche Gruppen zur Bewerbung um den Nardini-Preis 2012 auf. Mit dem Preis wird das Engagement ehrenamtlich tätiger Gruppen gewürdigt, die in ihrer Pfarrgemeinde oder in Zusammenarbeit mit kirchlich-caritativen Einrichtungen neue Wege gehen, um Menschen in Not zu helfen.
„Das Lebenswerk und Glaubenszeugnis des Seligen Paul Josef Nardni sind auch für Christen von heute Vorbild und Ansporn“, erklärt der Caritasvorsitzende Karl-Ludwig Hundemer. Ehrenamtlich tätige Gruppen sollen ermutigt werden, sich in der Caritasarbeit der Diözese Speyer zu engagieren. Der Nardini-Preis ist mit einem Geldpreis in Höhe von 1000 Euro dotiert. Die Verleihung erfolgt am Caritastag der ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Fest der Heiligen Elisabeth im November. Ehrenamtlich tätige Gruppen können sich für den Nardini-Preis aktiv bewerben. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass Pfarrgemeinden und kirchlich-caritative Einrichtungen Gruppen für den Nardini-Preis vorschlagen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2012.
Der Preisträger wird von einer Jury ausgewählt. Dazu gehören Schwester Roswitha Schmid (Oberin der Mallersdorfer Schwestern im Nardinihaus Pirmasens), Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer (Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Speyer), Rudolf Weis (Sprecher des Leitungsteams des Forums Caritas-Ehrenamt), Norbert Rönn (Chefredakteur der Kirchenzeitung „der pilger“) und Markus Herr (Redaktion des Speyerer Diözesanteils der Zeitschrift „Sozialcourage“). (Redaktion) 

Bewerbungen für den Nardini-Preis: 
Caritasverband für die Diözese Speyer, Referat Gemeindecaritas/Nardini-Preis, Obere Langgasse 2, 67346 Speyer.

 

Paul Josef Nardini (1821 bis 1862)

Paul Josef Nardini wirkte Mitte des 19. Jahrhunderts als Priester im westpfälzischen Pirmasens. Um der Armut und der Not in der jungen Industriestadt zu begegnen, gründete er 1855 die Schwesterngemeinschaft der „Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie“ (Mallersdorfer Schwestern). Die Ordensfrauen nahmen sich der verwahrlosten Kinder in seiner Pfarrei an und kümmerten sich um alte und kranke Menschen.
Paul Josef Nardini starb 1862 im Alter von nur 40 Jahren. Sein Lebenswerk und sein Glaubenszeugnis aber blieben unvergessen. Auch für Christen von heute sind sie Vorbild und Ansporn. Im Jahr 2006 wurde Paul Josef Nardini selig gesprochen.

Weitere Informationen im Internet unter www.nardini.de

 

 

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