Hilfswerke als Partner der Silbermöwe

Mit Partnern vor Ort Entwicklung fördern

Misereor sieht sich bei den Ärmsten der Armen. Gemeinsam mit einheimischen Partnern unterstützt das Hilfswerk Menschen jedes Glaubens, jeder Kultur, jeder Hautfarbe, seit 1958 – in 100.000 Projekten – in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika. Das aktuelle Motto lautet: „Wir haben den Hunger satt.“ Es wird in den kommenden Jahren die Misereor-Arbeit bestimmen. Das Motiv ist Nächstenliebe, aber auch ein politischer Ansatz, der sagt: Es darf nicht so bleiben, wie es ist, sondern es müssen sich grundsätzliche Dinge ändern. 

Ungerechtigkeit ist das Problem, das Armut schafft. Daher setzt sich Misereor gegen unfaire Handelsbedingungen auf dem Weltmarkt ein, hinterfragt die Wirtschaftspolitik westlicher Staaten auf ihre Folgen für die Armen und prangert ungerechte Gesellschaftsstrukturen in Entwicklungsländern an.
Dies gehört zum Gründungsauftrag, den der Kölner Kardinal Josef Frings Misereor mit auf den Weg gab: „Den Mächtigen ins Gewissen reden.“

Die Auseinandersetzung mit Armut und Ungerechtigkeit ist auch eine Anfrage an unseren Lebensstil. Darauf macht Misereor in seiner traditionellen Fastenaktion deutlich: neue Blickwinkel auf das eigene Leben gewinnen, sein Herz öffnen für die Not anderer Menschen und die eigene Bereitschaft zur Solidarität wecken. Das Bischöfliche Hilfswerk ist das weltweit größte kirchliche Entwicklungshilfswerk. 

Es wurde 1958 von den deutschen katholischen Bischöfen auf Vorschlag von
Kardinal Frings als Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt gegründet. Der Name bezieht sich auf das im Markus-Evangelium überlieferte Jesuswort „Misereor super turbam“ (Ich erbarme mich des Volkes). Sitz des Hilfswerks ist Aachen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die jährliche Fastenaktion. Derzeit stehen die entwicklungspolitischen Auswirkungen der Agrarpolitik der Europäischen Union für Misereor auf der Agenda, denn in diesen Monaten werden die Weichen gestellt für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013. Deren Ausgestaltung wird nach Meinung von Misereor wesentlichen Einfluss haben auf die biologische Vielfalt, den Klimaschutz, die Zukunft der Landwirtschaft in Europa und das Recht auf Nahrung von Kleinbauern im globalen Süden. 

Weitere Informationen

Bischöfliches Hilfswerk Misereor
Mozartstraße 9, 52064 Aachen
Telefon: 0241/442-0
Telefax: 0241/442-188
E-Mail: info@misereor.de
Internet: www.misereor.de

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Kindermissionswerk
"Die Sternsinger" - Kinder helfen Kindern

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kinderhilfswerk der  katholischen Kirche in Deutschland und eins von 115 Kindermissionswerken weltweit. Es hat seinen Sitz an seinem Gründungsort Aachen. 

Seit 1959 organisiert es in Deutschland die „Aktion Dreikönigssingen“, seit 1961 zusammen mit dem und der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). In mehr als einhundert Ländern unterstützt das Kindermissionswerk die Arbeit von Ordensleuten, von Priestern und Laien, von Entwicklungshelfern und Freiwilligen, die sich für Not leidende Kinder einsetzen. 

Durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit informiert das Kindermissionswerk über die Lebenssituation und den Glauben der Kinder in anderen Ländern der Welt. Ermöglicht wird die Arbeit durch vielfältiges Engagement von Kindern und Erwachsenen in Deutschland. 

So wurde das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Mehr als 772 Millionen Euro wurden seit der Gründung gesammelt, über 60.800 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Im Blick sind besonders Kinder in Not: Waisenkinder, Kinder mit Behinderungen, Kinder von Ureinwohnern, Kinder in Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern, Straßenkinder, HIV-Infzierte und aidskranke Kinder, Opfer von  Naturkatastrophen. 

Fast die Hälfte der rund 3.000 Projekte, die jedes Jahr vom Kindermissionswerk in mehr als hundert Ländern gefördert werden, sind Bildungsprojekte. Die Hilfsaktionen und Projekte verstärken die Eigeninitiative vor Ort und zielen darauf, „dass Kinder heute und morgen leben können“. 

Seit vielen Jahren zählt das Kindermissionswerk zu den engsten Kooperationspartnern der Aktion Silbermöwe. Zahlreiche Projekte werden gemeinsam gefördert. 

Weitere Informationen

Kindermissionswerk „Die Sternsinger”,
Stephanstraße 35, 52064 Aachen
Telefon: 0241/44 61-0
Telefax: 0241/44 61-40
Internet www.sternsinger.org

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Kirche in Not - Verfolgte Christen im Blick

Die Gründung des Hilfswerks von Kirche in Not kam durch eine Anregung von Papst Pius XII. zustande. Mit dem Ziel, nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Not der 14 Millionen deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen zu lindern, rief der niederländische Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten (1903 bis 2003) daraufhin zur Versöhnung durch Taten der Nächstenliebe auf. 

Heute ist Kirche in Not eine weltweite Gemeinschaft von mehr als 600.000 Wohltätern, die jedes Jahr in über 140 Ländern etwa 5.000 Projekte fördert. Kirche in Not gliedert sich in die internationale Zentrale in Königstein im Taunus (Deutschland) und derzeit siebzehn nationale Sektionen, darunter das deutsche Büro in München. 

Im Jahr 2012 ist Kirche in Not von Papst Benedikt XVI. zu einer Stiftung päpstlichen Rechts erhoben worden. Die nationalen Sektionen sind vor allem für die Medien- und sonstige Öffentlichkeitsarbeit und für den Kontakt zu den Spendern zuständig. Das katholische Hilfswerk veranstaltet zudem in jedem Jahr einen großen „Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche“. 

Der Name des Hilfswerks ist Programm: Oft geht es um die Unterdrückung und Diskriminierung von Christen in den verschiedenen Weltregionen. Gäste aus diesen Weltteilen geben einen authentischen Einblick in die aktuelle Situation. Mit zahlreichen Projekten unterstützt Kirche in Not zudem Flüchtlinge und die Opfer von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Weitere Informationen 

Kirche in Not
Lorenzonistraße 62, 81545 München
Telefon 089/6424888-0
Telefax 089/6424888-50
E-Mail: info@kirche-in-not.de
Internet: www.kirche-in-not.de

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Adveniat - Von Lateinamerika lernen

Die Kollekte für Adveniat an Weihnachten kennt fast jeder, auch über die Kirche hinaus. Adveniat ist das Hilfswerk der deutschen Katholiken für die Kirche in Lateinamerika. Der Name leitet sich von der lateinischen  Vaterunserbitte „Adveniat regnum tuum“ ab, die übersetzt „Dein Reich komme“ heißt. 

Das in Essen ansässige Hilfswerk wurde 1961 von der Deutschen Bischofskonferenz unter maßgeblicher Förderung des damaligen Essener Bischofs Franz Hengsbach ins Leben gerufen. Seitdem unterstützt Adveniat die katholische Kirche in Lateinamerika und der Karibik und deren Einsatz für die Armen, Verfolgten und Minderheiten. Seit der Gründung erhielt das Hilfswerk bislang mehr als zwei Milliarden Euro an Spenden. Jedes Jahr fördert Adveniat mehr als 3.000 Projekte. 

Adveniat hat aber auch die Aufgabe, „die Menschen in Deutschland auf die Not in Lateinamerika aufmerksam zu machen und zum solidarischen Handeln aufzurufen“, so heißt es im Statut des Hilfswerks. Adveniat unterstützt die ganzheitliche Pastoralarbeit der katholischen Kirche in Lateinamerika und in der Karibik. Die Aktion fördert die Aus- und Weiterbildung von Priestern, Ordensleuten und anderen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Sie hilft beim Bau von kirchlichen Räumen, beim Kauf notwendiger Transportmittel, sie gewährt Hilfen beim Aufbau kirchlicher Strukturen. 

Hauptkriterium ist dabei, dass diese zur Verbesserung der Lage der Armen und Benachteiligten beitragen, heißt es in dem Text zum Selbstverständnis der Organisation. Bei diesem Ansatz haben in den zurückliegenden Jahren die Aspekte Menschenrechte, Belange der Ureinwohner und Minderheiten sowie Umweltschutz an Gewicht gewonnen. Die Initiativen und Vorschläge für Fördermaßnahmen kommen aus Lateinamerika und werden dann in der Adveniat-Geschäftsstelle in Essen geprüft.

In den zurückliegenden Jahren hat Adveniat die zentrale Rolle der Laien und der Basisgemeinden für das kirchliche Leben in Lateinamerika in den Blick gerückt – mit Blick auf die Umbrüche in der deutschen Kirche. 

Weitere Informationen
Bischöfliche Aktion Adveniat
Gildehofstraße 2, 45127 Essen
Telefon: 0201/1756-0
Fax: 0201/1756-222
E-Mail kontakt@adveniat.de

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Missio - Der Welt gelungenes Menschsein vorleben

Das Internationale Katholische Missionswerk Missio mit Sitz in Aachen und München ist eines von weltweit mehr als 100 Päpstlichen Missionswerken. Missio München ist das Missionswerk der bayerischen, Missio Aachen das der anderen deutschen Bistümer. 

Das Wort "missio“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Sendung. Darunter versteht Missio, die Vielfalt des christlichen Glaubens in der einen Welt erfahrbar zu machen, Kirche als Netzwerk weltkirchlicher Spiritualität zu fördern und partnerschaftlich die Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien zu unterstützen. „So tragen wir dazu bei, dass in einem lebendigen Austausch das Evangelium zu einer Kraft wird, die eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit gestaltet“, so das Missionswerk. 

Missio unterstützt in jedem Jahr mehr als 3.000 Projekte. Dazu zählen zum Beispiel Programme für Kindersoldaten in Kenia und Uganda, Beistand für Kastenlose in  Indien und die Förderung kleiner christlicher Gemeinschaften auf den Philippinen. Finanziert werden die Projekte überwiegend aus Spenden – missio versteht sich als Mitgliederbewegung –, aber auch aus Kirchensteuer-mitteln. Immer noch sehr wichtig ist die Kollekte zum Weltmissionssonntag. Missio erfährt es in seiner Arbeit jeden Tag: „Die Kirche ist längst keine Westkirche mehr. Die europäische Position wurde relativiert. 

Es geht auch schon lange nicht mehr um Konkurrenz des Christentums mit anderen Religionen und Ideologien. Es geht darum, ob es gelingt, der Welt ein überzeugendes Vorbild gelungenen Menschseins vorzuleben. Für Christen ist  dies Christus selbst. Die Jungen Kirchen gehen hier vielversprechende Wege. Plötzlich sind es die Europäer, die von den Partnern in den Ländern des Südens lernen können und müssen.“

Missio Aachen wurde 1832 von dem Aachener Arzt Heinrich Hahn gegründet. 1836 erfolgte die Gründung des „Ludwig Missionsvereins“ in München. 1922 wurden beide Werke von Papst Pius XI. in den Rang der „Päpstlichen Missionswerke“ erhoben. 1972 gaben sie sich, bei weiterhin bestehender Selbstständigkeit, den gemeinsamen Namen „Missio“.

Weitere Informationen
Missio
Internationales Katholisches Missionswerk
Pettenkoferstraße 26-28, 80336 München
Telefon: 089/5162-0
Telefax 089 51/62-335
E-Mail: info@missio.de

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Bonifatiuswerk - Weitergabe des Glaubens im Fokus

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken wurde als Diaspora-Hilfswerk 1849 von Laien gegründet und ist von der Deutschen Bischofkonferenz mit der Förderung der Diaspora-Seelsorge beauftragt. Als „Werk der Solidarität“ sammelt es Spenden, die den katholischen Diaspora-Gemeinden objekt- und projektbezogen als „Hilfe zur Selbsthilfe“ zur Verfügung gestellt werden.

In der nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt das Bonifatiuswerk den Bau und die Renovierung von Kirchen, Kindergärten, Schulen, Gemeindezentren und Klöstern. Auch die kinder- und jugendpastorale  Arbeit, die Förderung der Priesterausbildung und die Verkehrshilfe sind Schwerpunkte des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken. 

Was kaum bekannt ist: Das Bonifatiuswerk unterstützt auch Diaspora-gemeinden in Deutschland – auch im Bistum Speyer. Namensgeber Werks ist der weithin als „Apostel der Deutschen“ geltende heilige Bonifatius. 

Zunehmend richtet das Bonifatiuswerk den Fokus auf die Situation des Glaubens in Deutschland und startet regelmäßig Aktionen und Glaubens-Kampagnen bzw. erstellt Materialien für Gemeinden und Gruppen zur Glaubensweitergabe. 

Das Bonifatiuswerk erhält keine öffentlichen Gelder. Seine finanziellen Mittel bezieht es aus Vermächtnissen und Schenkungen, aus Einzelspenden und Mitgliedsbeiträgen und aus der bundesweiten Sammlung in den katholischen Gottesdiensten am Diaspora-Sonntag. Auch die Erstkommunionkinder sammeln in ganz Deutschland an ihrem Festtag für ihre Altersgenossen in der Diaspora. 

Weitere Informationen 

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken 
Kamp 22, 33098 Paderborn
Telefon: 05251/2996–0
Telefax: 05251/2996–88
E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

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Renovabis - Vom Kirchbau bis zum Umweltschutz

Das Hilfswerk Renovabis ist eine Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Der lateinische Name bedeutet „Du wirst erneuern“.

Das Hilfswerk mit Sitz in Freising unterstützt Projekte zur Erneuerung des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens in den ehemals kommunistischen Ländern. Es vermittelt Partnerschaften und will darauf hinwirken, „dass Menschen in Ost und West voneinander lernen, miteinander glauben und so eine vertrauensvolle Nachbarschaft entsteht“. 

Renovabis macht aber zum Beispiel auch auf die im Westen relativ unbekannten beziehungsweise vergessenen Umweltprobleme im Osten Europas aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen die Menschen vor Ort, deren Gesundheit geschädigt und deren Lebensgrundlage beeinträchtigt wird.

Inhaltlicher Höhepunkt der inhaltlichen Arbeit des Hilfswerks ist in jedem Jahr der internationale Renovabis-Kongress. Renovabis wurde 1993 auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) von den deutschen Bischöfen gegründet. 

Seither gibt es jedes Jahr eine mehrwöchige bundesweite Renovabis-Pfingstaktion. Sie endet jeweils am Pfingstsonntag mit einer Kollekte in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland. Seit seiner Gründung förderte Renovabis nach eigenen Angaben über 17.500 Projekte in 29 Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas. 

Weitere Informationen 

Renovabis, Kardinal-Döpfner-Haus 
Domberg 27, 85354 Freising
Telefon: 08161/5309-0
E-Mail: info@renovabis.de

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DAHW - Lepra und Tuberkulose den Kampf angesagt

„Jeden Pfennig für die Aussätzigen“, unter diesem Titel erscheint die Reportage des Journalisten Franz Graf Magnis, die alles ins Rollen bringt. Er und der Theologiestudent Richard Recke berichten 1955 aus Äthiopien von Menschen mit aufgeschwollenem „Löwengesicht“ und von Menschen, die ohne Hände und Füße über staubige Straßen rutschen. 

Die Begegnung mit Leprakranken und dem französischen Arzt Dr. Antoine Féron, der sein Leben den Leprakranken gewidmet hat, verändert ihr Leben, und sie rufen in Deutschland zur Hilfe auf. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) wird gegründet. Seit 1957 hilft sie erfolgreich in den Ländern der „Dritten Welt“. 

Bei der Hilfe für Lepra- und Tuberkulosekranke, die gemeinsam mit den Partnern vor Ort geleistet wird, steht der einzelne Mensch im Mittelpunkt - unabhängig von Religion, Nationalität oder Hautfarbe. Ziel der Arbeit der DAHW ist die ganzheitliche, nachhaltige Heilung des Einzelnen durch medizinische Behandlung und soziale Rehabilitationsmaßnahmen wie Ausbildungs- der Kleinkreditprogramme. 

Im Jahr 1961 beginn die Zusammenarbeit mit Ruth Pfau in Pakistan: Lepra wird dort nach und nach eingedämmt. Die DAHW hat seit ihrer Gründung über 2,1 Millionen neu entdeckten Leprakranken weltweit Zugang zur Behandlung ermöglicht. Mit ihren Programmen hat die DAHW seit 1990 ebenfalls rund 3,9 Millionen Tuberkulosekranke erreicht. 

Weitere Informationen

DAHW-Zentrale
Mariannhillstr. 1c, 97074 Würzburg
Telefon: 0931/79480
Telefax: 0931/7948160
E-Mail: info@dahw.de

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AGEH - Fachkräfte für die Eine Welt

Bereits im Jahr 1959 gegründet, ist die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) der älteste Personaldienst in Deutschland. Als staatlich anerkannter Dienst der deutschen Katholiken für Entwicklungszusammenarbeit vermittelt die AGEH Fachkräfte für Projekte der Entwicklungs- und Friedensarbeit in Afrika, Asien, Lateinamerika und in den osteuropäischen Ländern. 

Personalanforderungen erhält die AGEH in der Regel von Kooperationspartnern in Deutschland, die für bestimmte Projekte personelle Unterstützung suchen. Die Auslandseinsätze dauern in der Regel drei Jahre, denen eine mehrmonatige individuell angepasste Vorbereitung vorausgeht.

Die AGEH hat die Organisationsform eines Vereins mit Sitz in Köln. 25 Mitglieder tragen den Verein, darunter katholische Entwicklungsorganisationen wie Misereor, das Kolpingwerk oder der Caritasverband, aber auch kirchliche Laienorganisationen und ehemalige Fachkräfte, die der AGEH ihre praktischen Erfahrungen aus der Projektarbeit zur Verfügung stellen. 

Unter der Geschäftsführung von Michael Steeb – er stammt aus Ludwigshafen – werden von der AGEH-Zentrale in Köln insgesamt rund 300 Fachkräfte im Ausland betreut. Wichtig ist der AGEH auch die Begleitung der Frauen und Männer nach ihrer Rückkehr. Die AGEH will gemeinsam mit ihnen Erfahrungen aufarbeiten – und fruchtbar machen in einer breiten Öffentlichkeit. 

Weitere Informationen

Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH)
Ripuarenstr. 8
50679 Köln
Telefon: 0221/8896 -0
E-Mail: info@ageh.org
Internet: www.ageh.de

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Malteser - Profis nicht nur in Sachen Katastrophenhilfe

Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Nichtregierungsorganisation hat mehr als 50 Jahre Erfahrung und ist derzeit mit rund 100 Projekten in über 20 Ländern Afrikas, Asiens und Amerikas tätig. 

Aus dem deutschen Malteser Hilfsdienst hervorgegangen und rechtlich ein Bereich desselben, wurde Malteser International 2005 zum internationalen Hilfswerk des Malteserordens ernannt. Die Organisation hat derzeit zwei Niederlassungen: „Malteser International“ in Europa (Köln) und in den USA (Washington). 

Malteser International leistet weltweit Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Rasse oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit. Die Aufgaben gehen dabei über den Bereich der Nothilfe im Katastrophenfall hinaus. Die Organisation verpflichtet sich zur Einhaltung der Qualitätsstandards der humanitären Hilfe. Transparentes und verantwortungsvolles Handeln gehört zu ihren obersten Prioritäten.

Malteser International leistet humanitäre Hilfe in folgenden Bereichen:

  • Weltweite Nothilfe im Katastrophenfall und Umsetzung von Wiederaufbaumaßnahmen.
  • Aufbau und Förderung von Basis-
    gesundheitsdiensten und Ernährungsprogrammen
  • Sicherung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser, sanitärer Grundversorgung und Hygiene
  • Soziale Programme zur Existenzsicherung und Verringerung von
    Verwundbarkeit und Armut
  • Katastrophenvorsorge, insbesondere auf Dorf- und Gemeindeebene.

Weitere Informationen

Malteser International
Kalker Hauptstraße 22 – 24
51103 Köln
Telefon: 0221/98220
Fax: 0221/9822179
E-Mail: info@malteser-international.org

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Caritas International - Hilfswerk der deutschen Caritas

Seit mehr als 60 Jahren leistet der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international im Auftrag der deutschen Bischofskonferenz weltweit Not- und Katastrophenhilfe. 

Zudem fördert Caritas international die soziale Entwicklung von besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen wie Kindern und Jugendlichen, alten, kranken und behinderte Menschen. Caritas international arbeitet eng mit den weltweit mehr als 160 nationalen Caritas- Organisationen zusammen. Von seinem Hauptsitz in Freiburg aus unterstützt das katholische Hilfswerk jährlich rund tausend Hilfsprojekte in aller Welt. In den Projekten gewährleisten die Kompetenz und das Engagement der einheimischen Caritas-Mitarbeiter den dauerhaften Erfolg vor Ort. 

„Wirksame Hilfe zur Selbsthilfe“ ist die Strategie. Bei Kriegen und Naturkatastrophen bedeutet das, nicht nur akute Nothilfe zu leisten, sondern beim Wiederaufbau Betroffene bei der Hilfe aktiv mit einzubeziehen. In den sozialen Projekten heißt das, Kinder, alte und kranke Menschen sowie behinderte Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Zukunft aus eigener Kraft zu gestalten.

Es ist der ausdrückliche Auftrag der Caritas, Solidarität und soziale Gerechtigkeit in der Welt zu verbreiten. Die Motivation liegt in ihrer christlichen Überzeugung und Tradition sowie in der kirchlichen Soziallehre. 

Caritas international möchte mithelfen, eine Welt zu gestalten, in der die unantastbare Würde des Menschen an erster Stelle steht. Deshalb kämpft sie gegen Diskriminierung, Gewalt, Intoleranz und Armut. 

Weitere Informationen

Caritas International
Karlstraße 40
79104 Freiburg
Telefon: 0761/200-0
e-mail: info(at)malteser-international.org
Internet: www.caritas-international.de

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Leuchttürme

Die kirchlichen Hilfswerke sind wie Leuchttürme der Mitmenschlichkeit, der Solidarität und Ho!nung in einem Meer von Not, Armut und Ausbeutung. 

Sie leisten Überlebenshilfe bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen, vor allem aber fördern sie mit ihrer Arbeit Entwicklung und Lebensmöglichkeiten der Menschen in den armen Ländern des Südens. 

Dies geschieht mit einheimischen Partnern und auf Augenhöhe. Hilfe, in der die Menschen zum Objekt degradiert werden, würde dem Auftrag des Evangeliums zur Nächstenliebe widersprechen. Die Aktion Silbermöwe arbeitet eng mit den kirchlichen Hilfswerken zusammen.

Wir stellen stellen die wichtigsten vor.

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