Silbermöwe

Mittwoch, 15. August 2018

3 933 Kilometer quer durch Europa

Weltkirche-Referent Fuhrbach wirbt bei Extremradrennen für Renovabis

Eine Urlaubsfahrt der ganz besonderen Art. Zahlreiche Bergpässe und Zehntausende von Höhenmetern waren während des Rennens von den Fahrern zu bewältigen. Fuhrbach ist hier Spezialist, hält sogar einen Weltrekord. Foto: Markus Spieth

Er war sicherlich der einzige Teilnehmer beim Transcontinental Race, der bei der Zieleinfahrt von fünf Ordensfrauen in Empfang genommen wird. Am Donnerstagabend (9. August) um 20.33 Uhr erreichte Christoph Fuhrbach (47), Extremsportler und Weltkirche-Referent im Bistum Speyer, nach zehn Tagen,  22 Stunden und genau 3 933 Kilometern das Ziel: Meteora in Griechenland, im Schatten der berühmten Klosterfelsen. Gestartet waren die Teilnehmer des Langstreckenradrennens „Transcontinental Race“ (TCR) in Geraadsbergen in Belgien. Christoph Fuhrbach wurde unter rund 300 Startern hervorragender Zehnter. Der Pfälzer startete für das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis.

Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl und Geschäftsführer Markus Ingenlath gehörten so auch zu den ersten Gratulanten. Sie dankten Fuhrbach, dass er gerade auch die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas in den Blick nimmt und sich für Dialog und Begegnung mit großem persönlichem Engagement einsetzt. Fuhrbach ist Renovabis als Weltkirche-Referent des Bistums Speyer seit Jahren eng verbunden. Auf seinem Trikot trug Fuhrbach Logos von Renovabis, der Klimakollekte, dem Bistum Speyer und dem Ökumenischen Prozess „Umkehr zum Leben“ – und warb so für Dialog, Solidarität und Nachhaltigkeit.

Das außergewöhliche Rennen verbanden Renovabis und Fuhrbach zudem mit einer Online-Spendenaktion auf der Homepage des Hilfswerks www.renovbis.de (Spenden sind noch möglich). Mehr als 2 500 Euro kamen dabei bisher für die Arbeit des Osteuropa-Hilfswerks zusammen. Über Renovabis hatten auch die Franziskanerinnen von dem Rennen erfahren und verfolgten es per Internet. Sie arbeiten im Süden von Albanien, und spontan entschlossen sie sich, ihren „Favoriten“ am Ziel im benachbarten Griechenland zu begrüßen. Die Freude war dann auf beiden Seiten groß.

Beim Transcontinental Race sind die Fahrer ohne Unterstützung von außen auf sich selbst gestellt. Sie planen ihre Route, Unterkünfte und Verpflegung eigenständig. Unterwegs müssen sie lediglich mehrere Kontrollpunkte ansteuern. (rn)

Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Beitrag an:  Norbert Rönn
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