Silbermöwe

Donnerstag, 23. Juni 2016

Äthiopien und Malawi leiden durch Dürre und Regenfluten

Rund zehn Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen

Ein Dorf im Süden von Malawi. In Dürrezeiten sind Brunnen und Pumpen besonders wichtig. – Um wirkungsvoll helfen zu können, benötigt Misereor dringend Spenden. Foto: rn

Die Bevölkerung in Äthiopien und Malawi leidet trotz eingetretener Regenfälle weiter unter den Folgen mehrerer schwerer Dürren. Rund zehn Millionen Menschen seien in Äthiopien von ihren Auswirkungen betroffen, sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel am 20. Juni in Aachen. Nach Regierungsangaben droht in Malawi etwa 6,5 Millionen Menschen eine Hungerkrise.

Besonders stark leiden laut katholischem Hilfswerk nomadisch lebende Tierhalter im Osten Äthiopiens. „Eine große Zahl an Nutztieren, die für die Nomaden die Lebensgrundlage darstellen, sind wegen der extremen Trockenheit bereits umgekommen. Sie verenden vor Durst“, so Spiegel. Viele Viehhirten hätten sich von den Klimakrisen der vergangenen Jahre kaum erholen können.

Außerdem wurden Misereor zufolge nach der monatelangen Dürre nun vor allem einige Landstriche im Tiefland von Regenmassen so überflutet, dass dabei Menschen und Tiere getötet, Häuser und Ackerfrüchte weggeschwemmt wurden. Der Misereor-Chef kritisiert, dass Fernsehkameras besonders auf den Mittleren Osten ausgerichtet seien. „Darüber dürfen wir nicht die hungernden Menschen in mehreren afrikanischen Ländern vergessen.“ Um sie wirkungsvoll unterstützen zu können, benötigte das Hilfswerk dringend Spenden.

Auch in Malawi spitze sich die Situation in Folge der Dürre weiter zu, unterstreicht Misereor. Ein Großteil der Ernte sei aufgrund einer neuerlichen Dürrephase verdorrt. Nun seien in 25 von 28 Distrikten des Landes die Nahrungsmittel knapp geworden. (red)

Spenden für die Hilfe in Äthiopien und Malawi, können eingezahlt werden unter dem Stichwort „Misereor“ auf das Konto der
Aktion Silbermöwe
bei der LIGA-Bank, Filiale Speyer
IBAN: DE25 7509 0300 0000 0363 40
BIC: GENODEF1MO5

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