Silbermöwe

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Riesenspende: Dank an Pilger-Leser

10000 Euro für Caritas-Flüchtlingshilfe übergeben

10000 Euro für die Flüchtlingshilfe (von links): Caritasdirektor Vinzenz du Bellier, Bischof Karl-Heinz Wiesemann, „pilger“-Chefredakteur Norbert Rönn und Caritasvorsitzender Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer. Foto: CV

Mehr als 10 000 Euro haben in den zurückliegenden Wochen die Leserinnen und Leser des „pilger“ über dessen Aktion Silbermöwe für die Flüchtlingshilfe des Diözesan-Caritasverbandes gespendet. Norbert Rönn, Chefredakteur der Bistumszeitung, übergab den Betrag von 10 100 Euro am 14. Dezember bei einer vorweihnachtlichen Feier des diözesanen Wohlfahrstverbandes in Speyer. Sowohl Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann wie auch Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Speyer, und Caritasdirektor Vinzenz du Bellier dankten der Aktion Silbermöwe für dieses „beeindruckende Zeichen der Solidarität mit den Flüchtlingen“.

Norbert Rönn verwies auf die große „Schnittmenge“ in der Arbeit von Caritasverband und Aktion Silbermöwe, die mit Solidarität, Nächstenliebe und Hinwendung zu den Menschen am Rande umschrieben werden könne. Die Arbeit des Speyerer Diözesan-Caritasverbandes in der Flüchtlingshilfe nannte er „leuchtturmhaft“. Sie beinhalte wirksame Unterstützung für die große Zahl von Menschen, die teilweise nach schrecklichen Fluchterlebnissen Aufnahme bei uns in der Pfalz und Saarpfalz suchten, und nehme gleichzeitig die sich verschärfende Lage in deren Herkunftsländern in den Blick. Die Situation in den Flüchtlingslagern im Nordirak und in den Nachbarländern Syriens nannte der Chefredakteur „skandalös“. „Die Flüchtlinge hungern, haben keinerlei Perspektive. Die Völkergemeinschaft versagt völlig.“ Caritas international und andere Hilfswerke leisteten einen Beitrag, „dass die Menschen nicht ganz ohne Hoffnung sind“, so Rönn.

Als Zeitung beleuchte der „pilger“ zudem immer wieder die Situation vor allem in den Kriegsregionen im Nahen und Mittleren Osten sowie die weltweiten Fluchtursachen, die viel mit machtpolitischen und wirtschaftlichen Interessen der Länder Europas und der Industrienationen insgesamt zu tun hätten, betonte Rönn, der eine weitere Unterstützung der Caritas-Flüchtlingshilfe durch die Aktion Silbermöwe zusagte. (red)

 

 

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