Silbermöwe

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Deutsche spenden viel für Indonesien

Die Menschen in Indonesien sind aber weiter dringend auf Hilfe angewiesen.

Die Menschen in Indonesien sind weiter dringend auf Hilfe angewiesen. Foto: actionpress

Nach dem Erdbeben und dem Tsuanmi in Indonesien sind beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) nach Worten von Präsidentin Gerda Hasselfeldt 1,3 Millionen Euro an Spenden eingegangen. „Die Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung ist sehr groß“, sagte sie der „Nordwest-Zeitung“. Die Spendenbereitschaft lasse indes nach, „wenn die Bilder der Katastrophe im Fernsehen und in Zeitungen nicht mehr so häufig zu sehen sind. Deshalb weisen wir darauf hin: Wir sind noch für einen längeren Zeitraum dringend auf Spenden angewiesen, um den Menschen in Indonesien helfen zu können.“

Es handle sich um eine der verheerendsten Naturkatastrophen der vergangenen Jahre, fügte Hasselfeldt hinzu. Schwierig sei es vor allem, entlegene Gebiete von Sulawesi zu erreichen.

Am 28. September hatten ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami Teile der indonesischen Insel Sulawesi heimgesucht. Besonders betroffen sind die Küstenstadt Palu und viele Dörfer in der Umgebung. Bisher wurden rund 2 000 Todesopfer geborgen, mehr als 5 000 Menschen werden noch vermisst. Tausende Gebäude und mehrere Krankenhäuser sind zerstört und nicht mehr nutzbar. Die Vereinten Nationen schätzen, dass rund 200 000 Menschen direkt von den Auswirkungen der Naturkatastrophe betroffen sind und Hilfe benötigen, darunter rund 46 000 Kinder. (red)

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