Silbermöwe

Mittwoch, 06. Mai 2020

Katastrophe in Brasilien

Kolpingwerk Speyer unterstützt Partnerverband

Auch mit dem Boot werden Hilfsgüter verteilt. Zu der Corona-Krise kommt in weiten Teilen Brasiliens eine Hochwasserkatastrophe. (Foto: Kolpingwerk)

Ausnahmezustand in Brasilien. Das Corona-Virus bringt Brasilien keinen Notstand, sondern eine Katastrophe, wie Bürgermeister Arthur Virgílio Neto aus Manaus (Amazonien) es beschreibt. Doch nicht nur das macht den Menschen im Bundesstaat Tocantins zu schaffen, sondern auch ein verheerendes Hochwasser.

Bereits in der Woche nach Ostern hatte das Kolpingwerk im Diözesanverbands Speyer einen Spendenaufruf gestartet, um den Partnerverband in Brasilien zu unterstützen, zu dem man vielfältige Kontakte unterhält. Seit 2008 konzentriert sich der Diözesanverband Speyer auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kolpingfamilien in Tocantins, dem jüngsten Bundesstaat Brasiliens. Walter Rung (Hochspeyer) koordiniert die Partnerschaftsarbeit. Besonders schwer hat es jetzt die Menschen im Norden des Bundesstaates Tocantins getroffen. Zu der grundsätzlich herrschenden Armut großer Bevölkerungsteile kam das Corona-Virus hinzu, und dann traten nach heftigen Regenfällen zusätzlich noch die beiden großen Flüsse der Region über ihre Ufer. Dies machte viele Menschen obdachlos und stellt sie vor existenzielle Nöte.
Seit dem ersten Spendenaufruf konnten bereits mehr als 14 000 Euro an Spenden gesammelt und nach Tocantins überwiesen werden. „Wir sind begeistert von der Solidarität unserer Mitglieder, täglich erreichen uns neue Spenden“, berichtet Diözesanvorsitzender Andreas W. Stellmann. Ermutigend waren erste Eindrücke von der Wirksamkeit der Hilfe, die der Koordinator des Kolpingwerks Speyer in Brasilien, Michael Anderson, an den Diözesanverband schickte.
Diözesanpräses Pfarrer Michael Baldauf freut sich ebenfalls „über die beeindruckenden Zeichen der Solidarität“. Durch den regelmäßigen Austausch mit Koordinator Anderson weiß er jedoch, dass Spenden dringend notwendig sind, um weiter helfen zu können.

Spenden können auf das Konto des Kolpingwerks Speyer überweisen werden, IBAN: DE63 5405 0220 0000 0652 43, Kennwort: Katastrophenhilfe Brasilien.

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