Aus dem Bistum

Mittwoch, 10. Juli 2019

Kickende Seelsorger erringen Achtungserfolg

Teilnehmer aus dem Bistum Speyer belegen bei bayerischen Seelsorgemeisterschaften den sechsten Platz

Die Mannschaft aus dem Bistum Speyer im „pilger“-Trikot: Kapitän und Torwart Tobias Heil (vorne), Thomas Ott, Olaf Riebes, Steffen Glombitza (mittlere Reihe, von links); Coach Johannes Müller, Marcel Ladan, Ambros Tremel, Martin Fischer, Chimaobe Nwabuike (hintere Reihe, von links). Foto: Privat

„Unsere Gruppe war extrem schwer. Wir mussten ja gleich mit Augsburg und Regensburg gegen die beiden Mannschaften starten, die später das Endspiel bestritten.“ Mit diesen Worten erklärte Coach Johannes Müller das Abschneiden des Speyrer Teams bei den bayrischen Seelsorgemeisterschaften. Die Seelsorger hatten beim Turnier am 24. Juni in Teisnach den sechsten Platz belegt. Müller wertete das Abschneiden seiner Mannschaft als einen echten Achtungserfolg. Fast wäre noch mehr drin gewesen, denn „nach dem Sieg gegen Würzburg scheiterten wir im Spiel um Platz fünf nur knapp gegen den Vorjahressieger Passau“. Für die Seelsorger aus der Diözese Speyer war es die erste Teilnahme bei den bayrischen Meisterschaften.

Dreimal hatten sich Gemeinde- und Pastoralreferenten, Diakone und Priester des Bistums Speyer zum Training getroffen. Einmal gab es sogar ein Testspiel gegen Niederwürzbach aus Anlass des dortigen 110-jährigen Vereinsjubiläums.

Am Montag nach Fronleichnam ging es dann ins malerische Teisnach in Niederbayern. Ein Teil der Mannschaft reiste bereits abends an. Sie genoss die bayerische Gastfreundschaft und feierte mit den Gastgebern Gottesdienst in der neugotischen Dorfkirche. Der Rest der kickenden Seelsorger startete montags früh um 5 Uhr, um rechtzeitig vor Ort zu sein. Bei hochsommerlichen Temperaturen traf die Speyerer Mannschaft auf hochmotivierte Gleichgesinnte aus den sieben bayrischen Bistümern Augsburg, Bamberg, Eichstädt, München-Freising, Passau, Regensburg und Würzburg.

„Es war toll, mal Kollegen und sogar Kolleginnen aus so vielen anderen Bistümern kennenzulernen“, schwärmte Ambros Tremel. Der Speyerer Kapitän Tobias Heil fügte hinzu: „Natürlich hätten wir gerne besser abgeschnitten, aber der Spaß und das Miteinander standen eindeutig im Vordergrund. Das war schon ein einzigartiges Erlebnis. Nächstes Jahr werden wir wieder dabei sein, dann hoffentlich mit ein paar Auswechselspielern mehr.“ Den Pokal in den Händen halten konnte die Mannschaft aus der Diözese Augsburg. zg

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