Aus dem Bistum

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Könige aus Eppstein-Flomersheim fahren nach Berlin

Vier Sternsinger der Frankenthaler Pfarrei vertreten Bistum Speyer bei Empfang mit Angela Merkel

Die Speyerer Delegation brachte das Friedenslicht im Dom zum Altar. Foto: DPSG

In der Gemeinde St. Cyriakus Eppstein-Flomersheim, die zur Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit Frankenthal gehört, gibt es 24 Sternsinger. Vier von ihnen wurde jetzt eine besonders große Ehre zuteil: Sie haben eine Einladung nach Berlin erhalten und fiebern dem Zusammentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel entgegen. Beim traditionellen Sternsinger-Empfang im Bundeskanzleramt am 7. Januar dürfen sie das Bistum Speyer vertreten.

„Damit hat niemand gerechnet, wir freuen uns riesig.“ So lautete die erste Reaktion der vier Messdiener, als die Nachricht des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ aus Aachen eintraf. Ein Auftritt in den „heiligen Hallen“ der Hauptstadt ist schon etwas ganz Besonderes – sowohl für den 16-jährigen Noah Hayer als auch für seine drei Jahre jüngere Schwester Leonie. Zu den Auserwählten zählen außerdem Tim Reinhard (15) und Johannes Böhm (14). Alle vier sind schon seit mehreren Jahren zuverlässige Messdiener in St. Cyriakus und St. Thomas Morus und haben zudem als Sternsinger in Eppstein und Flomersheim reichlich Erfahrung gesammelt.

„Wir sind mächtig stolz, dass wir die Bundeskanzlerin treffen dürfen“, unterstrich Donata Hayer. Sie kümmert sich seit vier Jahren um die Sternsinger in der Gemeinde und wird die „vier Könige aus der Pfalz“ als Betreuerin unter ihre Fittiche nehmen, damit sie in Berlin einen guten Eindruck hinterlassen – und die drei vorgeschriebenen Lieder ordentlich vortragen. Auswendig, versteht sich.

Die Zugtickets nach Berlin sind bereits gebucht. Das Sternsinger-Quartett aus Eppstein reist einen Tag vorher an. Nach dem großen Auftritt und einem Mittagessen im Bundeskanzleramt geht es zurück in die Heimat, wo auf die Jugendlichen wichtige schulische Verpflichtungen warten.

Schon seit 1984 bringen rund 100 Sternsinger aus allen deutschen Diözesen jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Hausherrin Angela Merkel heißt die großen und kleinen Könige bereits zum 14. Mal willkommen. „Segen bringen. Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“, heißt das Motto der diesjährigen Aktion, die am 28. Dezember in Altötting startet und bei der sich die Sternsinger an die Seite von Kindern mit Behinderung stellen.

Wie kam es, dass die Gemeinde St. Cyriakus den Zuschlag erhielt? „Wir beteiligen uns jedes Jahr beim Preisrätsel des Sternsinger-Wettbewerbs“, erklärte Donata Hayer. Als unter den richtigen Lösungen die Gewinner aus dem Bistum Speyer gezogen wurden, stand das Losglück Pate – übrigens nicht zum ersten Mal. Schon 1991 waren Sternsinger aus Eppstein im Bundeskanzleramt bei Helmut Kohl zu Gast. (red)

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