Aus dem Bistum

Donnerstag, 27. April 2017

Mutter-Gottes-Figur vorgestellt

Als Vorlage dient Madonna in der Gnadenkapelle des Rosenbergs

Einen Ausblick, wie die Mutter-Gottes-Figur „Maria mit Jesuskind“ aussehen wird, gibt dieser Gipsabdruck. Foto: Daum

Im Mai erwartet Volker Sehy, Leiter des Geistlichen Zentrums Maria Rosenberg, die erste Serie der aus Holz geschnitzten Kopien der Muttergottes-Figur „Maria mit Jesuskind“. „Der Rosenberg zum mit nach Hause nehmen“, nannte Sehy die Figur, deren Original in der Gnadenkapelle im Wallfahrtsort Maria Rosenberg zu sehen ist.

Beim Treffen des Freundeskreises von Maria Rosenberg hatte Sehy einen Abguss der Figur aus Gips dabei, der einen ersten Eindruck von der Figur vermittelte. Geschickt hatte ihn der bei Meran lebende Künstler Roman Gerstgrasser, der die Originalfiguren aus Holz schnitzt. Eine erste Auflage von 24 Figuren – 21 sind bereits vorbestellt – hat Gerstgrasser gefertigt.

Mit Hilfe moderner 3-D-Technik war von der Figur in der Gnadekapelle die Vorlage für Gerstgrassers Arbeit entstanden. 4320 Euro kostete dieses notwendige 3-D-Verfahren. Die Kosten dafür hatte der Freundeskreis aufgebracht. Ohne dieses Engagement des Freundeskreises, würdigte Sehy, wäre es nicht möglich gewesen, diese Figur als Holzschnitzarbeit erstellen zu lassen. Die Mutter Gottes könne als kleine Figur mit nach Hause genommen werden. So könne eine dauernde Verbindung zum Wallfahrtsort Maria Rosenberg hergestellt werden.

Die Vorabkopie diente zur Kontrolle der Nuancen der Figur. Wichtig war auch die  Gestaltung der hinteren Seite der Figur. Das Original hat einen Hohlraum im Rücken, um aufgehängt werden zu können. „Den Hohlraum mussten wir bei der Figur natürlich füllen“, sagte Sehy. Gelungen, urteilte der Freundeskreis über die entstandene Figur. Der fehlte noch der Strahlenkranz, der das Original umgibt. Die aus Holz geschnitzten Exemplare werden diesen erhalten und auf einem kleinen Sockel montiert.

Aktuell werde die erste Serie der Figuren in Italien von Malern bearbeitet, informierte Sehy. Die 21 vorbestellten Figuren werden in den Farben bemalt, in denen auch das Original in der Gnadenkapelle gestaltet ist. Sehy ist optimistisch, das schon bald eine zweite Serie der Figur in Auftrag gegeben werden kann. Interesse sei da. Angeboten wird die Figur über den Wallfahrtsladen zum Preis von 268 Euro. Dort wird sie – auf Bestellung – in drei Variationen erhältlich sein: Farbenprächtig wie das Original, moderner gehalten, nur mit einem Hauch von Farbe versehen, oder puristisch in Holz natur. (and)

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