Aus dem Bistum

Freitag, 26. Mai 2017

Wallfahrten zur Annakapelle

Start am 20. Juni mit Weihbischof Georgens – Letzter Wallfahrtstag am 8. August

Die Wallfahrten auf den Annaberg sind bei vielen Gläubigen im Bistum Speyer sehr beliebt. Foto: pilger

Die Annakapelle gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtsorten im Bistum Speyer. Zu den Wallfahrtstagen kommen regelmäßig bis zu 1000 Wallfahrer mit ihren Anliegen zur heiligen Mutter Anna.In diesem Jahr widmen sich die Wallfahrten dem Lobgesang Mariens, dem Magnificat. Predigtthema sind jeweils die Verse dieses Lobgesangs. An jedem Wallfahrtstag wird um 6.30 Uhr und um 8 Uhr eine Heilige Messe in der Annakapelle gefeiert. Ab 8 Uhr ist es möglich, das Bußsakrament zu empfangen. Um 8 Uhr beginnt jeweils an der Kirche in Burrweiler eine geführte Kreuzwegandacht auf den Annaberg. Am zweiten und vierten Wallfahrtstag beginnen am Friedhof in Burrweiler jeweils um 8 Uhr geführte Lobpreiswege zur Annakapelle. Um 9 wird in der Annakapelle der Rosenkranz gebetet. Von Burrweiler aus fahren ab 7.30 Uhr Pendelbusse zur Kapelle und zurück.Eröffnung mit Weihbischof GeorgensWeihbischof Otto Georgens eröffnet am Dienstag, 20. Juni, die Reihe der diesjährigen Wallfahrten zum Annaberg bei Burrweiler. Im Wallfahrtsgottesdienst um 10.30 Uhr predigt der Weihbischof zu den Versen 46-47 aus dem ersten Kapitel des Lukasevangeliums „Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter.“ Vorbereitet wird dieser Wallfahrtsgottesdienst vom Referat „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“ der Diözese Speyer. Die Gestaltung übernehmen Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen. Die Kreuzwegandacht auf den Annaberg gestaltet die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Edesheim.

In diesem Jahr findet zum ersten Mal eine Wallfahrt des Dekanats Landau statt. Dekan Axel Brecht wird dem zweiten Wallfahrtsamt am 27. Juni vorstehen. Er predigt zum Vers 48 aus dem ersten Kapitel des Lukasevangeliums „Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.“ Die geführte Kreuzweg­andacht gestaltet die Wallfahrtsgruppe von Maria Rosenberg mit Pastoralreferent Steffen Dully; den meditativen Lobpreisweg Gemeindereferentin Marina Hilzendegen (Annweiler).

Pfarrer Michael Hergl von der Pfarrei Dannstadt-Heiliger Sebastian legt am dritten Wallfahrtstag, 4. Juli, den Vers 49 „Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig“ aus dem Magnificat aus. Die Kreuzwegandacht gestaltet Daniela Lutz-Ohliger, Geistliche Leiterin der kfd Weyher.

„Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten“ lautet Vers 48 aus dem ersten Kapitel des Lukasevangeliums. Er ist Thema der Predigt von Pfarrer i.R. Norbert Kaiser (Hettenleidelheim), Diözesanpräses der kfd, am Frauenwallfahrtstag, 11. Juli. Die Vorbereitung des Tages liegt in den Händen der kfd. Die kfd Roschbach gestaltet die Kreuzwegandacht und die kfd Edesheim den meditativen Lobpreisweg.

Am fünften Wallfahrtstag, 18. Juli, predigt Kaplan Walter Höcky (St. Ingbert) über Vers 51 des Magnificats: „Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.“ Die Kreuzwegandacht verantwortet Kaplan Andreas Jacob (Edenkoben).

Am Sonntag, 23. Juli, steht die traditionelle Wallfahrt der Oberschlesier mit dem schlesischen Franziskaner Professor Dr. Hugolin Langkammer aus Beuthen auf dem Programm.

Domkapitualar Josef Damian Szuba widmet sich am sechsten Wallfahrtstag, 25. Juli, dem Vers 52 aus dem Magnificat „Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen“. Die kfd Hainfeld gestaltet die Kreuzwegandacht zur Annakapelle.

Vers 53 des Magnificats „Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn“ steht im Mittelpunkt beim siebten Wallfahrtstag, 1. August, mit Pfarrer i.R. Klaus Armbrust (Landau-Mörlheim). Die Kreuzwegandacht zur Annakapelle gestaltet Hildegard Wilhelm von der kfd St. Martin.

Abschluss mit Bischof WiesemannDen Abschluss bildet bereits am 8. August, dem achten Wallfahrtstag, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann mit den beiden Schlussversen 54 und 55 des Magnificats: „Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.“. An diesem letzten Wallfahrtstag sind besonders die Ministranten des Dekanats Landau eingeladen. Die Kreuzwegandacht gestaltet die kfd Edenkoben. Zeitgleich bieten die Messdiener einen Jesus-Weg ab Gleisweiler an. (red)

Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Beitrag an:  Redaktion
Keine Kommentare

Pilger-Community

Um Kommentare verfassen zu können müssen Sie in der Pilger-Community angemeldet sein.

Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich
hier kostenlos registrieren.

Die Kommentarfunktion dient dem Austausch der Pilger-Community untereinander. Alle Kommentare drücken ausschließlich die Ansichten der Autoren (Nutzer) selbst aus. Der Betreiber der Website www.pilger-speyer.de ist für den Inhalt einzelner Beiträge nicht verantwortlich. Hier finden Sie die  ausführlichen Nutzungsbedingungen und Regeln zur Kommentarfunktion.

Zurück zum Archiv

Anzeige

Abo der Pilger

Bestellen Sie bequem online Ihre persönliche Ausgabe der Kirchenzeitung.

Anmeldung im Benutzerbereich

Passwort vergessen?
neu registrieren