Silbermöwe

Mittwoch, 22. April 2020

Zum Beispiel Indien

Pilarfathers um Pater Franklin Rodrigues helfen an vielen Stellen

Pater Franklin Rodrigues verteilt in Bhopal Lebensmittel an bedürftige Familien. Die Lage der Menschen verschärft sich von Tag zu Tag. Heime und Schulen der Pilarfathers mussten geschlossen werden. (Fotos: Indienhilfe)

Noch vor wenigen Wochen waren Pater Franklin und sein Mitbruder Pater Agnel zu Gast bei der Indienhilfe in der Pfalz. Die Corona-Krise zwang sie zur vorzeitigen Rückkehr nach Indien, der Hungermarsch musste abgesagt werden – und damit fehlen auch mehrere Zehntausend Euro an Spendengeldern.

Die Situation im indischen Bhopal ist inzwischen dramatisch: Durch die landesweite Ausgangssperre haben Tagelöhner kein Einkommen und so auch keine Lebensmittel, um sich und ihre Familien zu ernähren. Die Lebensmittel werden zudem immer teurer.
Pater Franklin musste alle Kinder, die noch Verwandte haben, aufgrund der landesweiten Schulschließungen in die Slums und auf die Dörfer zurückschicken, Heime und Schulen musste er schließen. Jetzt fürchtet er, dass er nach der Pandemie viele Kinder nicht wiedersieht. „Hunger greift um sich, und viele Menschen haben dem Corona-Virus nichts entgegenzusetzen“, schreibt er. Besonders am Herzen liegen ihm die Waisenkinder. Er und seine Mitbrüder helfen, wo immer sie können. Aufgrund der Ausgangssperre kann Pater Franklin die Weizenernte nicht einholen, Tagelöhner wurden mit Gewalt durch die Polizei daran gehindert.
In Kalkutta engagiert sich Pater Attley mit seiner Aktion „One Meal a Day“. Dabei werden 400 Essen täglich an die Ärmsten der Armen verteilt, die auf der Straße leben müssen.

Hinweis:
Spenden für die „Indienhilfe Pater Franklin“ können auf das Konto Bistum/Silbermöwe überwiesen werden.

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