Aus dem Bistum

Donnerstag, 26. April 2018

Angebote für alle Generationen

Rosenberg: Großes Wallfahrtsfest Ende Mai erstmals mit neuem Konzept

Das Rosenberger Team hofft auf regen Zuspruch: Pastoralreferent Steffen Dully, Pfarrer Volker Sehy, Natalie Schehr und Pfarrer Dariusz Stankiewicz (von links). Foto: Teuscher

Ende Mai findet wieder das traditionelle große Wallfahrtsfest auf Maria Rosenberg statt. Dafür wurde ein neues Konzept erarbeitet, das alle Generationen ansprechen soll. So umfasst das geistliche Volksfest künftig fünf statt bisher zwei Tage. Als feste Konstante bleiben das Pontifikalamt zum Auftakt sowie zum Abschluss. Neue Akzente werden mit einer Pilgermesse des Rosenberger Landes, dem AfterWork-Pil­gern, einer Pilgermesse für schwerkranke Menschen, einer Worship Night primär für junge Menschen und der Kommunionkinder-Wallfahrt gesetzt.

„Es gilt, alte Traditionen in einem neuen zeitgemäßen Gewand zu präsentieren“, betonte Pfarrer Volker Sehy, der Direktor des Wallfahrtsortes, bei der Vorstellung des neuen Konzeptes am 18. April. „Aus diesem Grund wollen wir die Rosenberger Festtage auch für Jugendliche und Kinder öffnen und in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie der politischen Gemeinde Waldfischbach mehr Vielfalt hineinbringen.“

Der „Rosenberger Tag“ oder die „Rosenberger Kerb“ wie das Wallfahrtsfest auch genannt werde, gebe es seit Mitte des 18. Jahrhunderts als großes Wallfahrtsfest. Lange Zeit sei der Donnerstag als „lokaler Feiertag“ in der Umgebung des Rosenbergs begangen worden, Schulen und Schuhfabriken seien geschlossen geblieben. Dies habe sich geändert – mit Auswirkungen auf den Charakter des großen Festes. Den Höhepunkt bilde seitdem mittwochabends das Pontifikalamt mit anschließender Lichterprozession zur Lourdesgrotte. Der Donnerstag mit Pontifikalamt zum Abschluss habe sich eher zum kleinen Wallfahrtstag entwickelt, weil die Menschen arbeiten gehen, betonte Sehy. Mittlerweile zur Normalität geworden sei die Mitwirkung der umliegenden Kindergärten; schwerpunktmäßig stieße das Wallfahrtsfest bei den Senioren jedoch auf die größte Resonanz.

Gemeinsam habe sich das Rosenberger Team – ihm gehören außer Volker Sehy Pastoralreferent Steffen Dully, Pfarrer Dariusz Stankiewicz und Natalie Schehr (Organisatorische Leitung des Geistlichen Zentrums) an – überlegt, „wie wir diesem Tag neuen Schwung geben können“. Das Ergebnis sei die Erweiterung von Mittwoch bis Sonntag sowie des Angebotes für völlig unterschiedliche Generationen und christlich-geistige Zielgruppen. Bewährtes, wie der Auftakt mittwochabends, solle beibehalten werden.

Neu ist der Donnerstag (24. Mai), an dem um 10 Uhr eine Pilgermesse (bei jedem Wetter) des Rosenberger Landes angesetzt ist. Pfarrer Matthias Leineweber von der Pfarrei Waldfischbach-Burgalben und Pfarrer Franz Ramstetter von der Pfarrei Rodalben werden zelebrieren, mitgestaltet von den Kindertagesstätten der beiden Pfarreien. Auch können Senioren der umliegenden Orte erstmals eine Bus-Mitfahrtgelegenheit nutzen. Anschließend erfolgt die Bewirtung im Wallfahrtshof.

Ebenfalls neu ist um 18 Uhr das „AfterWork-Pilgern“ in Zusammenarbeit mit dem Waldfischbacher Wirtschaftsförderkreis (Treffpunkt an den Sporthallen Bruchwiesen in Burgalben), das neue „Sinnsucher“ ansprechen soll. Es beinhaltet eine kurze Pilgerwanderung, eine Segensfeier mit Handauflegung in der Gnadenkapelle und Beisammensein im Wallfahrtshof. Für die Verpflegung sorgt das Jugendwerk St. Josef.

Neben einer Pilgermesse mit Krankensalbung am Freitag, 25. Mai (10 Uhr), setzt das neue Konzept mit einer „Worship Night“ um 20 Uhr moderne Akzente. Laut Sehy soll sie „eine Party für Jesus“ werden. Den musikalischen Lobpreis gestaltet die Chara Teens Band in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft Chara aus Gerbach. Zur Verpflegung werden passend zum Veranstaltungsort „Rosenburger“ angeboten.

Der Samstag, 26. Mai, startet mit einer Pilgermesse um 10 Uhr. Um 14 Uhr folgt die Kommunionkinderwallfahrt. Sie beinhaltet eine Kindermesse, Workshops und Spiele wie Fußball, Tanzen, Rosenberg-Rallye sowie Rosenberg-Führung. Den Abschluss bildet eine Andacht mit Einzelsegnung an der Lourdesgrotte. „Es wird eine Kennenlern-Kinder-Wallfahrt, die wir ganz bewusst mit hineingenommen haben“, erläuterte Pastoralreferent Steffen Dully. Die mitgekommenen Eltern lädt die Familienbildungsstätte Pirmasens zu Gesprächskreisen ein.  

Pfarrer Dariusz Stankiewicz informierte über zusätzliche Anbetungsstunden „Spezial: Gebet durch die Nacht“ in der Gnadenkapelle von Samstag, 26. Mai (21 Uhr), bis Sonntag, 27. Mai (10 Uhr). Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hält am 27. Mai um 10 Uhr das Pontifikalamt zum Abschluss der neu konzipierten Rosenberger Wallfahrtstage, mitgestaltet von den Kirchenchören der Pfarrei Rodalben. Im Anschluss folgt ein Fest im Wallfahrtshof. Die Dominikanerin Schwester Theresia Mende, die einige Jahre auf dem Rosenberg lebte und arbeitete, hält die Ansprache in der Maiandacht um 15 Uhr. (red)

Redakteur:  Redaktion

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