Aus dem Bistum

Mittwoch, 24. April 2019

Auf der Suche nach Glücksmomenten

Rund 150 Teilnehmerinnen beim Frauenbegegnungstag auf dem Rosenberg

Glücksmomente suchten die Teilnehmerinnen in der Schreibwerkstatt. Foto: Daum

Waldfischbach-Burgalben. „Ich habe mich gefragt, ist es das, will ich das?“ Für Nicola Dürk-Killet eine wichtige Frage, die ihr geholfen hat zu erkennen, was ihr im Leben Glücksmomente beschert. Diese Momente zu erkennen, das will sie den Teilnehmerinnen im Seminar „Auf der Suche nach Glücksmomenten“, näher bringen, einem von acht Workshops am Frauenbegegnungstag in der Diözese Speyer, den die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) gemeinsam organisiert hatten.

„Vom Suchen und Finden“ – unter dieses Motto hatten sie den Tag gestellt, und etwa 150 Frauen machten sich am 13. April im Wallfahrtsort Maria Rosenberg auf die Suche, um etwas zu finden. Zunächst das, wofür der Frauenbegegnungstag originär und dem Namen nach steht: „Es ist die Gelegenheit für die Frauen, die sich engagieren, sich zu treffen, sich mit anderen engagierten Frauen auszutauschen“, sagte kfd-Diözesanleiterin Marina Hilzendegen.

Dass sich Frauen jeden Alters gemeinsam für eine partnerschaftliche Kirche und die Rechte und das Wohl der Frauen auf der ganzen Welt einsetzen, hatte ihre Kollegin, KDFB-Diözesanvorsitzende Monika Keggenhoff, einmal gesagt, motiviere sie in ihrem Ehrenamt. Das Miteinander ist für die Frauen am Begegnungstag ein wichtiger Impuls für ihr weiteres ehrenamtliches Engagement. „In den Verbandsgruppen wurden Ideen gesammelt, welches Motto für den Tag passend wäre“, erläuterte Annette Bauer-Simon, die kfd-Diözesanreferentin.

Die gemeinsame musikalische Einstimmung auf den Tag passte. „Jeder Tag ist ein Geschenk“, sangen die Teilnehmerinnen und machten sich bewusst, dass es sich lohnt, die Augen offen zu halten und die Momente zu finden, die Mut machen, die Spaß machen.

„Dazu gehörte auch zu lernen, nein zu sagen“, gab Dürk-Killet den Frauen zu Beginn des Glückmomente-Seminars mit auf den weiteren Weg. Wichtig sei, sich in der eigenen Umgebung Zonen zu schaffen, die glücklich machen. Optisch, zum Beispiel mit Blumen. Oder mit Erinnerungen an glückliche Momente. Und glückliche Momente schriftlich festzuhalten, lohne sich. Beim Lesen stellten sich erneut Glücksmomente ein.

Ganz praktisch ging es zwei Stockwerke tiefer zu. Hier wurde viel gelacht. Glück wird oft gesucht, die Teilnehmerinnen im Workshop „Upcycling“ hatten es in diesem Moment offenbar gefunden. Ihre gute Laune sprach dafür. „Mir ging es um die Nachhaltigkeit“, sagte Teilnehmerin Regina Mandel. Man werfe so viel weg, „dabei ist so vieles noch zu verwenden“, sagte sie, während sie wie ihre Mitstreiterinnen die Schere an den Stoff anlegte. Aus alten Tüchern, „werden neue Taschen“, verriet Workshop-Leiterin Christine Lormes, die den Teilnehmerinnen half, „das Neue im Alten zu finden“.

Es wurde vielfältig gesucht an diesem Tag. Die innere Mitte von Körper und Geist zum Beispiel. Es wurde getanzt und gesungen, weil Bewegung Glücksmomente bringt. Manche begaben sich auf die Suche nach Heimat, die Geborgenheit bringt. Es gab spannende Entdeckungen in der Heiligen Schrift zu machen sowie Übergänge im Leben wahrzunehmen und aktiv zu gestalten. Auch wenn es im Familienkreis Brüche wie Demenzerkrankungen gibt. In jedem Fall ist es wichtig, lehrte ein Seminar, aufzubrechen und den Weg zu finden.

(and)

Redakteur:  Redaktion

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