Kultur

Mittwoch, 13. März 2019

Besichtigungen und Begegnungen

Tagesfahrten für Leserinnen und Leser des „pilger“

Würzburg – hier der Blick von der Mainbrücke auf den Dom – ist das Ziel der ersten Tagesfahrt für Leserinnen und Leser des „pilger“. Foto: actionpress

Auch in diesem Jahr finden die inzwischen zu einer guten Tradition gewordenen Tagesfahrten statt, die „der pilger“ seinen Leserinnen und Lesern anbietet. Die Ziele der Fahrten, die großen Zuspruch erfahren und rasch ausgebucht sind, haben jeweils einen mehr oder weniger starken Bezug zum Bistum Speyer. In diesem Jahr stehen zwei Tagesfahrten auf dem Programm: Die erste – am Donnerstag, 6. Juni – führt nach Würzburg, die zweite – am Donnerstag, 5. September – nach Lorsch, Heidelberg und zur Benediktinerabtei Neuburg.


Zwischen Speyer und Würzburg gibt es einige Bezüge, in jüngster Zeit vor allem durch zwei Bischöfe: Der jetzige Bischof von Würzburg, Dr. Franz Jung, stammt aus dem Bistum Speyer, wo er zuletzt Generalvikar war – und Herausgeber von „der pilger“. Und der frühere Speyerer Bischof Dr. Anton Schlembach war aus Würzburg nach Speyer gekommen. Fernere Bezüge verbinden die beiden Dome: Der von Würzburg ist in seinem Kern wie der Speyerer Dom ein „salischer“ Bau, und der berühmte Barock-Baumeister Balthasar Neumann, der die Stadt Würzburg prägte, arbeitete auch für die Speyerer Fürstbischöfe, und sein Sohn Franz Ignaz Michael schuf das barocke Westwerk des Speyerer Domes, das allerdings nur hundert Jahre Bestand hatte. Auf dem Programm der Tagesfahrt stehen ein Rundgang in der Innenstadt sowie eine Besichtigung des Domes und eine Fahrt zum „Käppele“, der berühmten Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung auf dem Nikolausberg. Ein Höhepunkt ist die Begegnung mit Bischof Franz Jung.


Bei der zweiten Tagesfahrt geht es zuerst nach Lorsch mit seiner alten, höchst bedeutenden Abtei, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Berühmt ist vor allem die karolingische Torhalle. Der erste Baumeister des Speyerer Domes, Bischof Reginbald von Speyer, war zuvor Abt in Lorsch. Unter anderem diesen Beziehungen wird beim  Besuch im Kloster Lorsch nachgegangen. Heidelberg hat bekannterweise viele Sehenswürdigkeiten: Bei der Tagesfahrt richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die heute evangelische Heiliggeistkirche, die alte Universiät und die Jesuitenkirche, die ebenfalls das Heilig-Geist-Patrozinium hat. Von Heidelberg geht es dann wenige Kilometer den Neckar aufwärts zum Stift Neuburg, eine Benediktinerabtei, die auf eine Gründung des Klosters Lorsch zurück geht. Neuburg hat ebenfalls vielfältige Bezüge zu Speyer. In Neuburg steht vor allem der Besuch in der alten Klosterkirche, die im Innenraum eine beachtenswerte Neugestaltung aufweist, auf dem Programm. Vorgesehen ist eine Begegnung mit dem Abt beziehungsweise seinem Stellvertreter, eventuell auch die Mitfeier der Vesper in der Klosterkirche.


Die beiden Tagesfahrten werden wie schon die Tagesfahrten in der Vergangenheit begleitet von Klaus Haarlammert, dem theologischen Berater in der Redaktion, und „pilger“-Redakteur Hubert Mathes, eventuell noch von weiteren Mitgliedern der Redaktion. (Klaus Haarlammert)


Tagesfahrt nach Würzburg (6. Juni), Zustiegsmöglichkeiten in Kaiserslautern und Speyer; Tagesfahrt nach Lorsch, Heidelberg und zur Benediktinerabtei Neuburg (5. September), Zustiege in Kaiserslautern und Ludwigshafen. Gesamtkosten je Fahrt: 40 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldung: „der pilger“, Telefon 06232/318381, E-Mail: backenstrass @pilger-speyer.de

Redakteur:  redaktion

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