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Aus dem Bistum

Mittwoch, 09. September 2020

Innen und außen ein Schmuckstück

Kirche in Dernbach aufwändig renoviert

Zu den Arbeiten zählte auch ein neuer Außenputz. (Foto: Schmalenberg)

Die Kirche Heiligste Dreifaltigkeit im idyllischen Dernbach gehört zu den Kostbarkeiten sakraler Baukunst im Trifelsland an der Südlichen Weinstraße. Sie beherbergt eine Reihe sakraler Kunstschätze. Diese benötigen allerdings ein sicheres Dach, weshalb vor zwei Jahren aufwändige Sanierungsarbeiten vor allem im Außenbereich in Angriff genommen wurden.
Architekt Rolf Estelmann aus Bad Bergzabern koordinierte die umfangreichen Renovierungsmaßnahmen, deren Schwerpunkt auf den Zimmer- und Holzbauarbeiten über Chor und Sakristei (2019) sowie dem Landschiff (2020) und den entsprechenden Dachdeckerarbeiten mit neuer Biberschwanzeindeckung lagen. Ausbesserungen wurden auch am Turm vorgenommen, dessen Wände durch den Einbau von Spannankern stabilisiert und dessen Dach mit einer Schiefereindeckung versehen wurde. Blitzschutzarbeiten und ein neuer Außenputz aus mehrfach aufgetragener Kalkschlämme und abschließendem Sumpfkalk machten die Außenrenovierung komplett und schenken dem Gotteshaus mit seinen massiven Sandsteinbewehrungen ein freundliches, historisch verbürgtes Gesicht.
Der heutige Bau ruht auf den steinernen Fundamenten einer spätgotischen Kapelle aus dem Jahr 1280, die nun den Chorraum mit den markanten Fresken bildet. Langhaus, Turm und Sakristei wurden Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut, weshalb das Gotteshaus zunächst dem heiligen Jodok, Beschützer gegen Krankheit und Pest, geweiht wurde. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt die Kirche schwere Schäden, die Wiedereinweihung konnte erst 1752 – jetzt unter dem Patrozinium der Heiligsten Dreifaltigkeit – erfolgen.
Auch im Kircheninneren gab es Renovierungsarbeiten. Es wurde mit einer komplett neuen Elektroinstallation und einer neuen Sitzheizung aufgewertet, das Fensterglas wurde gereinigt und defekte Scheiben ausgebessert. Wünschenswert wäre nun auch eine Auffrischung der Fresken, ein Kostenvoranschlag wurde eingeholt, konkrete Planungen liegen noch nicht vor. Die Gesamtkosten der bisher erfolgten Instandsetzung belaufen sich laut Auskunft des Bischöflichen Bauamtes auf 705 000 Euro. Finanziert wird die Summe mit den gemeinsamen Kräften der Kirchenstiftung und Kirchengemeinde (182 000 Euro), der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz/Landesdenkmalpflege (50 000 Euro), der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (50 000 Euro) und der Diözese Speyer (423 000 Euro).  Sobald die Innenreinigung abgeschlossen und die Dernbacher Kirche wieder hübsch dekoriert ist, soll der Einweihungsgottesdienst stattfinden.

Redakteur:  bschm

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