Dom zu Speyer

Donnerstag, 21. Februar 2019

Neues Make-up für die Könige

Denkmal von Rudolf von Habsburg in der Vorhalle des Domes.

Stiftung Kaiserdom erhält große Spende

Speyer. Die beiden mächtigen Kenotaphe in der Vorhalle des Speyerer Domes, die Rudolf von Habsburg und Adolf von Nassau darstellen, können ebenfalls in diesem Jahr im Rahmen der gesamten Vorhallen-Sanierung restauriert und instandgesetzt werden. Die Edith-Haberland-Wagner Stiftung stellt dafür die vom Dombauamt ermittelten Kosten in Höhe von 89.644,00 Euro zur Verfügung. Mit der Zuwendung an die »Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer« ehrt die in München ansässige Stiftung den Stiftungsrats-Vorsitzenden, Herzog Max in Bayern, der sich auch als zweiter Vorstand bei der Edith-Haberland-Wagner Stiftung engagierte, nun aber nach seinem 80. Geburtstag ausschied. Eigentliche Aufgabe der Münchner Stiftung ist es, den Erhalt der Augustiner-Bräu München als Privatbrauerei zu sichern und der Gesellschaft Gutes zu tun.

Die beiden Kenotaphe stehen im nördlichen und südlichen Joch der Dom-Vorhalle und bilden dort jeweils den Blickfang. Das südlich aufgestellte Denkmal König Rudolfs von Habsburg schuf der Münchener Bildhauer Ludwig Schwanthaler (1802-1848), das nördliche Bildnis von Adolf von Nassau stammt von dem Straßburger Bildhauer Landolin Ohnmacht (1760-1834). Zu beiden Grabmälern hatte Leo von Klenze (1784-1864), der Hofarchitekt des Bayernkönigs Ludwigs I. (1786-1868), Entwürfe gefertigt. Die beiden großen Bildwerke standen bis 1961 auf dem sogenannten Königschor im Innern des Domes, bevor sie in die Vorhalle umgesetzt wurden.

Der Vorstandsvorsitzende der »Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer«, Prof. Dr. Peter Frankenberg, dankte Catherine Demeter, Vorstand der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, in einem Schreiben für die Zuwendung. Die Restaurierung der Kenotaphe füge sich perfekt in das gesamte Vorhallen-Konzept ein. Nachdem die Gerüste stehen, können die beiden Standbilder im Laufe des Jahres restauriert werden. Die beiden Könige erhalten nicht nur ein neues Make-up, abgeschlagene Finger werden ergänzt, lose Steine befestigt und die Standsicherheit überarbeitet. Dazu sind erhebliche statische Maßnahmen erforderlich.

Text/Foto: Stiftung

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