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    <title>Themen rund ums Pilgern</title>
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    <description>Nachrichten vom Pilger-Speyer</description>
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      <title>Themen rund ums Pilgern</title>
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    <lastBuildDate>Fri, 05 Jun 2026 14:30:02 +0200</lastBuildDate>
    
    
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      <title>Kontakt verboten</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/4/f/csm_Kontaktverbot_Enkelkinder_zu_Gro%C3%9Feltern_Walter_und_Erika_W._KNA_ae1f23a4a0.jpg" /></div>  Wenn Großeltern ihre Enkel nicht mehr sehen dürfen <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50897" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/4/f/csm_Kontaktverbot_Enkelkinder_zu_Gro%C3%9Feltern_Walter_und_Erika_W._KNA_ae1f23a4a0.jpg" /></div> <p>Diesen Moment wird Christa M. in ihrem Leben nicht vergessen. „Das ist doch die Oma. Warum darf die nicht zu uns?“ Als sie diese Sätze durch die geschlossene Wohnungstür hört, weiß sie, dass sie in Zukunft nicht mehr klingeln wird. „Es war furchtbar für die Kinder. Sie durften die Tür nicht öffnen“, erinnert sich die 60-Jährige. „Das sollen die beiden nie wieder erleben.“</p>
<p>Bis zu diesem Tag habe sie häufig auf die Mädchen aufgepasst. Doch nach der Trennung der Eltern habe die Mutter den Kontakt zum Vater abgebrochen, sagt sie. Und den zu ihr gleich mit. Verletzte Gefühle und erbitterter Streit zögen das Verfahren über das Umgangsrecht in die Länge, eine Entscheidung sei nicht in Sicht. Ihren richtigen Namen will Christa M. lieber nicht veröffentlicht sehen - aus Sorge, die Chance auf ein besseres Verhältnis zu gefährden.</p>
<p><strong>Glücksmomente an Enkeltagen</strong></p>
<p>Ein Drittel aller Großeltern im Alter von 60 bis 90 Jahren kümmern sich regelmäßig um ihre Enkel, dokumentiert das Deutsche Zentrum für Altersforschung. Sie haben feste „Enkeltage“, springen ein, wenn es nötig ist. Wenn das gut läuft, gewinnen alle. Die Eltern gewinnen ein wenig Freiraum, die Großeltern bleiben aktiv, die Kinder bekommen verlässliche Bezugspersonen dazu.</p>
<p>Wie fragil die Generationen-Bande sein können, zeigt sich oft unerwartet. Die häufigsten Kontaktabbrüche gibt es nach Trennungen, andere bahnen sich über Jahre unbemerkt an. „Malen, basteln, Kuchen backen, kleine Ausflüge, schwimmen lernen - wir haben gemacht, woran die Kinder Freude hatten“, erinnert sich Erika W.. Doch es gab Konflikte, über die Betreuung der Kinder, und auch über anderes. „Wir hätten vielleicht früher miteinander sprechen sollen“, sagt sie. Als die Enkel fünf und sieben Jahre alt waren, kam es zum Bruch.</p>
<p><strong>100.000 Kinder im Jahr betroffen</strong><br /> Ihr Dilemma haben Erika und Walter W. lange für sich behalten. „Ich darf meine Enkel nicht sehen - das trägt man nicht nach draußen“, sagt die 69-Jährige. Dann erfuhren sie von der Bundesinitiative Großeltern (BIGE). „Es hat so gut getan, dort auf Menschen zu treffen, die das Gleiche durchmachen. Und endlich offen darüber zu sprechen“, erinnert sich Walter W.. Mit Hilfe der BIGE beginnen sie zwei Mediationen, doch beide scheitern.</p>
<p>Rund 50.000 Kinder verlieren in Deutschland pro Jahr durch Trennungen den Kontakt zu ihren Großeltern, wie BIGE-Bundesvorsitzende Annemie Wittgen schätzt. Bei ähnlich vielen hätten die Abbrüche andere Gründe. „Etwa, wenn alte Konflikte wieder aufbrechen, wenn Eltern ihren Eltern häufiger begegnen, weil jetzt Enkel da sind“, schildert die Erziehungswissenschaftlerin Charlotte Biegel, die für die Initiative Vorträge hält.</p>
<p><strong>Gefühle verkehren sich ins Gegenteil</strong><br /> Auch zu große Strenge oder übermäßiges Verwöhnen führe zu Abbrüchen, falls Großeltern sich dauerhaft über das Erziehungsvorrecht der Eltern hinwegsetzten. Bei Trennungen gebe es Ängste, die Kinder könnten von der „Gegenseite“ manipuliert werden, auch werde über Abbrüche Macht ausgeübt. „,Lea kommt nicht mehr' hat meine<br /> Schwiegertochter mitgeteilt“, sagt BIGE-Mitglied Dorothee F. „Bei diesem Anruf ist ein Teil von mir gestorben.“</p>
<p>„Bei allem leiden die Kinder. Sie verstehen nicht, warum sich die Gefühle ins Gegenteil verkehren, empfinden Sorge und Trauer, machen sich Gedanken, die die Eltern gar nicht mitbekommen“, sagt Biegel, die auch Verfahrensbeistand bei Familiengerichtsprozessen ist. „Sie erfahren schmerzhaft, dass Beziehungen nicht verlässlich sind. Das wirkt sich auf ihr Leben aus.“</p>
<p><strong>Kampf für ein neues Umgangsrecht</strong><br /> „Seine Handlungen reflektieren, die Haltung der Eltern respektieren und es immer wieder versuchen - dazu ermutigen wir die Betroffenen“, schildert Wittgen. „Es gibt auch Großeltern, die so ihr Verhältnis mit den Eltern der Kinder neu gestalten. Das gelingt aber lange nicht immer.“ Zugleich kämpft die BIGE dafür, das Umgangsrecht der Großeltern zu stärken. Anders als etwa in Frankreich müssen sie beweisen, dass die Zeit mit ihnen den Enkeln gut tut - doch das ist nach langer Abwesenheit schwer.</p>
<p>Und: Auch wenn der Kontakt zwischen Großeltern und Enkeln nachvollziehbar gut ist, kann das zerrüttete Verhältnis zu den Eltern ein Hindernis sein, wie die Düsseldorfer Familienrichterin Carola Lange erklärt. „Wir würden das Kind einem massiven Loyalitätskonflikt aussetzen, wenn es mit beiden Parteien Umgang hätte. Und das ist in der Regel nicht mit dem Kindeswohl zu vereinbaren.“</p>
<p>„Die Ohnmacht und Trauer machen krank“, sagt Christa M. Um wenigstens etwas zu tun, schreibt sie ihren Enkelinnen Briefe. Die schickt sie nicht ab, um die Kinder nicht zu belasten, sondern klebt sie in ein Album, dazu Fotos von kleinen Geschenken, die sie etwa zu Ostern besorgt hat. „Dann wissen die beiden später, dass die Oma sie immer lieb gehabt hat“, sagt sie. „Auch in den Jahren, als wir nicht zusammen sein durften.“</p>

<h2 class="moz-quote-pre"><strong>Kein Kontakt zu den Enkeln? Was Großeltern tun können</strong></h2>
<p>Immer wieder verlieren Großeltern den Kontakt zu ihren Enkeln. Die Bundesinitiative Großeltern (BIGE) gibt Omas und Opas Tipps, was sie für eine gelungene Beziehung zu den Eltern ihrer Enkel tun können.</p>
<p>&nbsp; * Unterstützung anbieten, aber sich nicht aufdrängen.<br /> &nbsp; * Den Erziehungsstil der Eltern respektieren und auch, dass sie vieles anders machen als man es selbst gemacht hat.<br /> &nbsp; * Das eigene Verhalten kritisch reflektieren.<br /> &nbsp; * Die Enkel nur nach Absprache mit den Eltern und in Maßen verwöhnen, keine übermäßigen Geschenke machen.<br /> &nbsp; * Bei Konflikten nicht Partei für ein Elternteil ergreifen, Enkelkinder nicht in einen Streit zwischen Eltern und Großeltern einbeziehen.<br /> &nbsp; * Nicht zu viel erwarten, entspannt bleiben und sein Bestes geben.<br /> &nbsp; * Großelternkurse bei Bildungsstätten belegen.</p>
<p>Die Initiative gibt Großeltern auch Ratschläge, was sie tun können, falls der Kontakt zu den Enkeln doch abgebrochen ist.</p>
<p>&nbsp; * Tagebuch schreiben oder Briefe schreiben, die man nicht abschickt - als Entlastung für sich selbst und als Nachlass für das Kind.<br /> &nbsp; * Versuchen, mit den Eltern Kontakt aufzunehmen, ihnen einen Brief schreiben, in dem man auch das eigene Verhalten kritisch reflektiert.<br /> &nbsp; * Ein Treffen außerhalb der Wohnung vorschlagen, um ungezwungen reden zu können.<br /> &nbsp; * Hilfe bei Familienberatungsstellen suchen bis hin zur Mediation.<br /> &nbsp; * Falls Großeltern den Eindruck haben, dass es den Kindern bei den Eltern schlecht geht, sollten sie das Jugendamt informieren.</p>
<p><i>Weitere Informationen zur Bundesinitiative Großeltern gibt es unter <a href="http://www.grosselterninitiative.de">www.grosselterninitiative.de</a>.</i></p>
<p><i>(Gabis Bossler, KNA)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:30:02 +0200</pubDate>
      
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      <title>Eucharistie als Antwort auf den Hunger des Menschen</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/b/csm_Fronleichnam_in_Speyer_Prozession_zum_Dom_Klaus_Landry_Bistum_Speyer_ad536fd8a2.jpg" /></div> Fronleichnam in Speyer: Weihbischof em. Otto Georgens stellt die Kraft der Gemeinschaft in den... <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50896" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/b/csm_Fronleichnam_in_Speyer_Prozession_zum_Dom_Klaus_Landry_Bistum_Speyer_ad536fd8a2.jpg" /></div> <p>Die katholischen Christen in Speyer haben Fronleichnam als starkes öffentliches Glaubenszeugnis gefeiert. Im Zentrum standen das festlich gestaltete Pontifikalamt mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in der Kirche St. Joseph und die anschließende Prozession&nbsp;durch die Innenstadt zum Dom, an der mehrere hundert Gläubige teilnahmen. Die liturgische Gestaltung machte deutlich, dass Fronleichnam weit über den kirchlichen Innenraum hinaus in den öffentlichen Raum hineinwirkt. Rund um diese Feier, die musikalisch vom Ferienchor der Dommusik begleitet wurde, setzte Weihbischof em. Otto Georgens in seiner Predigt einen klaren inhaltlichen Akzent, indem er die Eucharistie als Antwort auf den „Hunger des Menschen“ deutete und damit eine zentrale Lebensfrage in den Mittelpunkt rückte.</p>
<p><strong>Von der Symbolhandlung zur Lebenshaltung</strong><br /> In seiner Predigt entfaltete der emeritierte Weihbischof ausgehend vom Wort Jesu „Ich bin das lebendige Brot“ ein eindrückliches Bild des Menschen als suchendes und hungerndes Wesen. Entscheidend sei, woran dieser Hunger sich orientiere: Rein materielle Fixierungen führten nicht zur Erfüllung, sondern im Extremfall in innere Leere und Zerstörung. Dem stellte er die Eucharistie als Quelle von Beziehung, Gemeinschaft und Sinn gegenüber. Im gemeinsamen Mahl werde sichtbar, dass Leben nicht im Besitz aufgeht, sondern im Teilen, Empfangen und Sich-Schenken seine eigentliche Tiefe gewinnt. „Daher gehört die Eucharistie zum Zentrum unseres Glaubens. Im Essen und Trinken, im Teilhaben am Brot und am Wein berühren sich Gott und Mensch und beide werden eins“, so Georgens in seiner Predigt. Eucharistie sei damit nicht nur liturgisches Zentrum, sondern Ausdruck einer Lebensweise, die auf Begegnung, Dienst und Versöhnung ausgerichtet ist.</p>
<p><strong>Prozession als sichtbare Verankerung im Alltag</strong><br /> Diese Perspektive prägte auch die anschließende Prozession durch die Speyerer Innenstadt bis zum Dom. Bischof Dr. Wiesemann trug die Monstranz mit dem Allerheiligsten sichtbar durch den Stadtraum und setzte damit ein bewusstes Zeichen der Verbundenheit von Glauben und Alltag. Die Feier wurde so zur Bewegung einer Kirche, die unterwegs ist und sich in die Lebenswirklichkeit der Menschen hineinbegibt. Den feierlichen Abschluss bildeten eine Station am blumengeschmückten Domplatz, bei der auch Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und Bürgermeister Dr. Alexander Schubert Fürbitten für ein gutes Miteinander aller Menschen in der Stadt Speyer sprachen. Der sakramentale Segen im Dom durch Bischof&nbsp; Wiesemann verdichtete die Botschaft der Feier noch einmal: Glaube zeigt sich dort, wo er Gemeinschaft stiftet und Orientierung für das Leben in einer komplexen Gegenwart gibt.</p>
<p><i>(Andreas May, Pressestelle des Bistums)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:01:11 +0200</pubDate>
      
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      <title>Ein etwas anderer Gottesdienst</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/7/1/csm_Inklusive_Band_21_Plus___Freunde_Inklusive_Band_21_Plus___Freunde_342c75beaf.jpg" /></div> Inklusive Band und kfd-Frauen gestalten Heilige Messe am 14. Juni in Waldsee <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50884" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/7/1/csm_Inklusive_Band_21_Plus___Freunde_Inklusive_Band_21_Plus___Freunde_342c75beaf.jpg" /></div> <p>Zu einem etwas anderen Gottesdienst lädt die Pfarrei Heiliger Christophorus Waldsee am Sonntag, 14. Juni, um 9.30 Uhr in die katholische Kirche in Waldsee ein. Der Gottesdienst wird von der Katholischen Frauengemeinschaft der Pfarrei und der Band 21 Plus &amp; Freunde gestaltet. Die jungen Musiker der inklusiven Band unter der Leitung von Norbert Hauck sind von zahlreichen Auftritten im Raum Speyer bekannt. Nach dem Gottesdienst lädt der Gemeindeausschuss ein, bei einem Umtrunk vor der Kirche ins Gespräch zu kommen.</p>
<p><i>(Christine Kraus)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 17:02:09 +0200</pubDate>
      
    </item>
    
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      <title>Musikalisches Abendlob auf dem Rosenberg</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/e/csm_Evangelische_Jugendkantorei_der_Pfalz_Maria_Rosenberg_f03bb25983.png" /></div> Evangelische Jugendkantorei der Pfalz gestaltet die Abendmusik anlässlich ihres 75-jährigen... <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50882" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/e/csm_Evangelische_Jugendkantorei_der_Pfalz_Maria_Rosenberg_f03bb25983.png" /></div> <p>Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens lädt die Evangelische Jugendkantorei der Pfalz am Samstag, 6. Juni,<strong>&nbsp;</strong>zu einer besonderen Abendmusik in die Wallfahrtskirche Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben ein.&nbsp;Aktuelle Mitglieder der Kantorei und ehemalige Sängerinnen und Sänger gestalten dort um 18 Uhr gemeinsam mit Pfarrer Volker Sehy ein Musikalisches Abendlob im Rahmen der Rosenberger Musiktage.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht das Chorwerk "Alleluia" von Randall Thompson.&nbsp;Ergänzt wird das Programm durch weitere geistliche Chormusik von Felix Mendelssohn Bartholdy (Richte mich, Gott; Denn er hat seinen Engeln befohlen; singet dem Herrn ein neues Lied), Alfred Schnittke, und Ola Gjeilo. In dem Kurzprojekt verbindet die Jugendkantorei musikalische Qualität mit Begegnung und setzt damit ein besonderes Zeichen im Jubiläumsjahr ihres 75-jährigen Bestehens. Die musikalische Leitung der Veranstaltung hat Landeskirchenmusikdirektor Jochen Steuerwald.</p>
<p><i>(Maria Rosenberg)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 15:02:09 +0200</pubDate>
      
    </item>
    
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      <title>Stiftergedenken im Speyerer Dom</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/d/csm_Grab_Kaiser_Konrad_II._Krypta_des_Speyerer_Doms_Klaus_Landry_Domkapitel_Speyer_275e7c050e.jpg" /></div> Gottesdienst für salische Kaiser am 5. Juni <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50881" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/d/csm_Grab_Kaiser_Konrad_II._Krypta_des_Speyerer_Doms_Klaus_Landry_Domkapitel_Speyer_275e7c050e.jpg" /></div> <p>Das Gedenken an die Toten spielt im Speyerer Dom eine wichtige Rolle. Für die vier Kaiser, die hier bestattet sind, war die „Memoria“ ein zentrales Anliegen, ging es doch um nichts weniger als das Seelenheil der Verstorbenen, welches durch das Gebet der Lebenden gesichert werden sollte. Das Domkapitel pflegt dieses Totengedenken unter anderem mit einem Gottesdienst für die Stifter, der jährlich in zeitlicher Nähe zum Todestag des Domgründers Kaiser Konrad II. stattfindet. Am Freitag, 5. Juni, wird in einer Kapitelsvesper (Beginn: 18 Uhr) und einem Kapitelsamt (Beginn: 18.30 Uhr) der Stifter gedacht. Pfarrer Thomas Ott leitet die Vesper und den Gottesdienst. Die Schola gregoriana gestaltet die liturgischen Feiern zum Stiftergedenken musikalisch.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:&nbsp; Tod und Gedenken für den Gründer des Doms Konrad II.</strong><br /> Kaiser Konrad II., Begründer des salischen Königshauses und Gründer des romanischen Doms zu Speyer, starb am 4. Juni 1039 in Utrecht. Seine Grablege befindet sich im Speyerer Dom. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Herrschergräber archäologisch untersucht. Die Grabbeigaben, unter anderem die Grabkrone Kaiser Konrads II., sind im Dom- und Diözesanmuseum im Historischen Museum der Pfalz zu sehen.<br /> <br /> Im Winter 1038/1039 war Konrad mit friedens- und rechtssichernden Maßnahmen im östlichen Sachsen beschäftigt. Das Weihnachtsfest feierte er noch in der Pfalz Goslar. Von Ende Februar bis Ende Mai 1039 hielt er sich bereits erkrankt in Nimwegen auf. Dort wurden die beiden letzten (erhaltenen) Urkunden ausgestellt. Ende Mai zog er in die Bischofsstadt Utrecht, um am 3. Juni das Pfingstfest zu feiern. Der Tod trat plötzlich und überraschend im Kreis seiner Familie und der Bischöfe aus seiner Umgebung ein. Als Ursache für seinen Tod wird allgemein die Gicht überliefert. Nach einer Mailänder Quelle aus der Mitte des 11. Jahrhunderts sei Konrad schon fußkrank und mit schmerzenden Gelenken aus Italien heimgekehrt.<br /> <br /> Im Utrechter Dom wurde sein Leichnam aufgebahrt und von dort aus in feierlichem Zug, wohl per Schiff, rheinaufwärts in die Heimat überführt. An verschiedenen Bischofsstädten am Rhein, darunter Köln, Mainz und Worms, wurde der Verstorbene unter Anteilnahme der Bevölkerung in die Ortskirchen gebracht. Einen Monat nach dem Tod des Herrschers erreichte der Leichenzug am 3. Juli Speyer, wo die Beisetzung stattfand.</p>
<p>Nach dem Hofhistoriographen Wipo soll die Trauer über den Tod des Kaisers tief gewesen sein. Auf Konrad dichtete er einen Trauergesang (cantilena lamentationum) und stellte in ihm den Tod des Herrschers in Zusammenhang mit dem Hinscheiden weiterer Familienmitglieder. Konrads Todestag wurde mit mindestens 26 Nekrologien häufiger als bei jedem anderen Salier verzeichnet. Ihm wurde unter anderem in Fulda, Prüm, Mainz, Salzburg, Freising, Bamberg, Bremen, Paderborn und Montecassino in liturgischer Form gedacht. Am 21. Mai 1040 machte Heinrich III. dem Utrechter Dom eine bedeutende Stiftung für das Seelenheil seines Vaters.</p>
<p><i>(Pressestelle des Bistums)</i></p>

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      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:48:29 +0200</pubDate>
      
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      <title>Höchste Zahl von Armutsgefährdeten seit 2020</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/a/a/csm_Rentner_sammelt_Flaschen_U._J._Alexander_AdobeStock_236291047_8b9128746e.jpeg" /></div> Rund 13,2 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50875" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/a/a/csm_Rentner_sammelt_Flaschen_U._J._Alexander_AdobeStock_236291047_8b9128746e.jpeg" /></div> <p>In Deutschland leben laut dem Paritätischen Gesamtverband so viele Menschen in Armut wie noch nie seit 2020. Im vergangenen Jahr seien 13,34 Millionen Menschen von Armut gefährdet gewesen, erklärte der Verband unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Damit waren demnach 16,1 Prozent der Bevölkerung betroffen. Seit einem Tiefstand im Jahr 2023 sei die Zahl der Armen um gut 1,2 Millionen gestiegen.</p>
<p>„Das soziodemografische Profil von Armut hat sich gegenüber den Vorjahren kaum verändert“, heißt es im neuen Armutsbericht des Paritätischen. „Nach wie vor sind Alleinerziehende sowie alleinlebende Personen die am stärksten von Armut betroffenen Haushaltsgruppen.“ Überdurchschnittlich hoch sei die Armut auch in den Altersgruppen zwischen 18 und 25 sowie ab 65 Jahren.</p>
<p><strong>Rheinland-Pfalz unter dem Bundesdurchschnitt, Hessen darüber</strong><br /> 2020 waren dem Bericht zufolge etwa 13,2 Millionen Menschen in Deutschland armutsgefährdet. Die Zahl sank dann bis 2023 auf rund 12,1 Millionen. Danach ging sie wieder nach oben. Wegen veränderter Erhebungsmethoden sind Daten aus der Zeit vor 2020 mit den späteren Berechnungen nur eingeschränkt vergleichbar.</p>
<p>Die Armutsgefährdungsquote in Rheinland-Pfalz (15,9 Prozent) und dem Saarland (15,5 Prozent) lag im vergangenen Jahr leicht unter dem Bundesdurchschnitt. In einer Liste des Paritätischen ausgewählter Städte und Regionen stand allerdings Trier mit 21,4 Prozent ganz oben. In Hessen lag die Quote mit 17,3 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Unter den ausgewählten Städten stand Kassel mit 19,2 Prozent weit oben.</p>
<p><strong>Kritik an Kürzungsdebatten</strong><br /> Der Paritätische forderte als Konsequenz aus der Entwicklung eine Ausweitung sozialpolitischer Leistungen. Die Regierung müsse eine Politik machen, „die Armut bekämpft statt verwaltet“, erklärte Hauptgeschäftsführer Joachim Rock. Ständig neue Kürzungen zu diskutieren, schüre hingegen Angst und Unsicherheit und spiele „Populisten und Extremisten in die Hände“.</p>
<p>Als armutsgefährdet gelten laut EU-Definition Menschen, die in einem Haushalt leben, der weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens aller Haushalte in Deutschland zur Verfügung hat. Im Jahr 2025 lag die Grenze bei 1.445 Euro im Monat für einen alleinlebenden Menschen. Zum Einkommen gehören dabei unter anderem Löhne, Wohngeld, Kindergeld und andere Sozialleistungen.</p>
<p><i>(Christina Neuhaus, epd)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:00:25 +0200</pubDate>
      
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      <title>Mitwirken an der Kirche der Zukunft</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/7/2/csm_Austausch_Kneipe_Gorodenkoff_AdobeStock_192657086_7bbec04b8f.jpeg" /></div> Drei Mal laden im Sommer die Kirchen in der Pfalz zu ökumenischen Stammtischen ein <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50833" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/7/2/csm_Austausch_Kneipe_Gorodenkoff_AdobeStock_192657086_7bbec04b8f.jpeg" /></div> <p>Bei einem Glas Bier, Wein oder Wasser über Gott und den Glauben reden und die Kirche der Zukunft mitgestalten: Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer laden im Sommer drei Mal zu einem „ökumenischen Stammtisch“ ein. Die Kneipenabende finden am 2. Juni in Landau (Café „Suppe mag Brot“, Friedrich-Ebert-Straße 15), am 19. August in Kirchheim an der Weinstraße (Wirtshaus „Alter Bahnhof“, Bahnhofstraße 1) und am 1. September in Homburg/Saar („Homburger Brauhaus“, Talstraße 38 d) statt, wie Felix Goldinger, der Leiter der Stabsstelle Innovation und Transformation des Bistums Speyer, dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Start ist jeweils um 19 Uhr mit einem Austausch über Initiativen oder Projekte zu neuen Formen von Kirche sowie einem Gesprächsimpuls. Die Abende enden gegen 21 Uhr.</p>
<p>Das niedrigschwellige Gesprächsformat der „ökumenischen Stammtische“ entstand bereits 2017 und ist mittlerweile Teil der „Gründergeist“-Bewegung für Kirchenpionierinnen und -pioniere der Kirchen im Südwesten. Daraus haben sich vier Regionalgruppen in der Pfalz gebildet, in denen Haupt- und Ehrenamtliche neue, an der Lebensrealität der Menschen ausgerichtete Formen von Kirche erproben. Bei den „Stammtischen“ in Kneipen könnten die Teilnehmenden „eigene Ideen entwickeln und neue Initiativen anstoßen“, sagte Joachim Lauer, Referent der Stabsstelle Innovation und Transformation des Bistums Speyer.</p>
<p><strong>„Stammtische“ wollen Mut für Veränderungen machen</strong><br /> Kirche müsse verstärkt an Orte gehen, „an denen die Menschen sind“, ergänzten Pfarrer Tim Kaufmann und Pfarrerin Katharina Jaehn. Sie sind für das Projekt „Laboratorien“ (Erprobungsräume) der Evangelischen Kirche der Pfalz zuständig. Die „Stammtische“ wollten Christinnen und Christen ermuntern, die Kirche zu verändern. Die Kneipenabende sollen zukünftig drei bis vier Mal im Jahr stattfinden.</p>
<p><i>Anmeldungen zu den "ökumenischen Stammtischen" sind möglich im Internet unter <a href="https://s.epd.de/3una">https://s.epd.de/3una</a></i></p>
<p><i>(Alexander Lang, epd)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:57:52 +0200</pubDate>
      
    </item>
    
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      <title>„Freiheit wird nicht kleiner, wenn wir sie teilen“  </title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/8/7/csm_Demokratiefest_Gartenb%C3%BChne-Bischof-Talk_Pressestelle_des_Bistums_f809405bb8.jpg" /></div> Demokratiefest: Bischof Wiesemann und Bistum Speyer setzen Zeichen für Freiheit, Dialog und... <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50830" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/8/7/csm_Demokratiefest_Gartenb%C3%BChne-Bischof-Talk_Pressestelle_des_Bistums_f809405bb8.jpg" /></div> <p>Mit Begegnungen, Gesprächen und einem Impulsvortrag von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat sich das Bistum Speyer am Demokratiefest „1832. Das Fest der Demokratie“ in Neustadt an der Weinstraße beteiligt. Unter dem Motto „Freiheit pflanzen“ erinnerte das Fest an die demokratischen Ideale des Hambacher Festes und lud dazu ein, über die Bedeutung von Freiheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt heute ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Bischof Wiesemann sprach auf der&nbsp;Gartenbühne im Kirchgarten der Pfarrkirche St. Marien&nbsp;unter dem Titel „Zwischen Dom und Demokratie: Wege zu geteilter Freiheit“ über das Verhältnis von christlichem Glauben, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung.</p>
<p><strong>Freiheit bedeutet auch Verantwortung für das Allgemeinwohl</strong><br /> In seinem Vortrag warb der Bischof für ein Verständnis von Freiheit, das über reine Selbstbestimmung hinausgeht. „Dem christlichen Freiheitsbegriff zufolge meint Freiheit in erster Linie nicht eine ,Freiheit von …‘, sondern eine ,Freiheit zu …‘: eine Freiheit, die meine Autonomie übersteigt und mich zur Beziehung mit anderen und zu mehr Verantwortung führt“, erklärte Wiesemann. Freiheit sei deshalb niemals nur eine Privatangelegenheit, sondern habe immer auch mit dem Gemeinwohl zu tun.</p>
<p>Mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen warnte der Bischof vor einer Verengung des Freiheitsbegriffs und vor Gefährdungen der demokratischen Kultur. Demokratie lebe nicht allein von Institutionen und Verfahren, sondern von einer Haltung des Respekts, der Offenheit und der Fähigkeit, unterschiedliche Positionen auszuhalten. „Wo diese Haltung verdunstet, geraten auch demokratische Institutionen ins Wanken“, sagte Wiesemann.</p>
<p>Zugleich ordnete er die Rolle der Kirche selbstkritisch historisch ein. Die katholische Kirche habe sich den Freiheitsbewegungen des 19. Jahrhunderts lange Zeit verschlossen. Umso wichtiger sei heute das klare Eintreten für Religionsfreiheit, Menschenwürde und demokratische Grundwerte. Die Kirche verstehe sich als Mitträgerin einer Kultur der Freiheit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.</p>
<p>Zum Abschluss seines Vortrags griff Wiesemann die Botschaft des Demokratiefestes auf und verband sie mit einem Appell für die Zukunft: „Freiheit wird nicht kleiner, wenn wir sie teilen. Sie wird größer.“ Freiheit wachse dort, „wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen; wo Solidarität stärker ist als Angst; wo die Würde jedes Menschen geschützt wird“. Der entschiedene Einsatz für Freiheit und Demokratie bleibe deshalb eine Aufgabe jeder Generation.</p>
<p><strong>Begegnung, Austausch und Dialog am Stand des Bistums</strong><br /> Auch am Stand des Bistums Speyer nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch. Viele Interessierte informierten sich über die Arbeit des Bistums und kamen mit Mitarbeitenden über Fragen des Glaubens, gesellschaftliche Herausforderungen und das Engagement der Kirche für Demokratie und Menschenwürde ins Gespräch. Die Resonanz auf die Angebote des Bistums fiel durchweg positiv aus. Die zahlreichen Begegnungen zeigten, dass das Interesse an offenen Gesprächen über gesellschaftliche Verantwortung, Zusammenhalt und die Rolle von Religion in einer demokratischen Gesellschaft groß ist.</p>
<p><i>(Andreas May, Pressestelle des Bistums)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:04:15 +0200</pubDate>
      
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      <title>„Spuren“ in Lambrecht</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/4/b/csm_Konzert_Clemens_Bittlinger_Pfarrei_Lambrecht_0965267434.png" /></div> Konzert des Liedermachers, Pfarrers und Autors Clemens Bittlinger am 5. Juni <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50829" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/4/b/csm_Konzert_Clemens_Bittlinger_Pfarrei_Lambrecht_0965267434.png" /></div> <p>Am Freitag, 5. Juni, gastiert der renommierte Liedermacher, Pfarrer und Autor Clemens Bittlinger mit seinem Konzertprogramm „Spuren“ um 19 Uhr in der katholischen Pfarrkirche in Lambrecht.&nbsp;Mit seinem aktuellen Konzertprogramm „Spuren“ nimmt Clemens Bittlinger sein Publikum mit auf eine persönliche und zugleich universelle Reise durch die vielfältigen Spuren, die Menschen in ihrem Leben, in Beziehungen und in der Welt hinterlassen. Das Programm basiert auf seinem gleichnamigen Album, das er gemeinsam mit langjährigen musikalischen Partnern über ein Jahr entwickelt hat und das eine Bandbreite von nachdenklichen, humorvollen und zutiefst menschlichen Liedern umfasst.</p>
<p>Bittlinger verbindet in seinen Konzerten Musik, Texte und Lebensgeschichten zu einem eindrucksvollen und mitreißenden Erlebnis – zum Zuhören, Mitdenken und Mitsingen. Die Musik lädt ein, innezuhalten, eigene Spuren zu reflektieren und Mut zu fassen für den eigenen Weg. Dabei führt er sowohl vertraute als auch neue Lieder vor und schafft einen musikalischen Bogen zwischen persönlichen Empfindungen und universellen Fragen unserer Zeit.</p>
<p>Clemens Bittlinger ist evangelischer Pfarrer, Buchautor und einer der profiliertesten deutschen Liedermacher christlicher und gesellschaftlich relevanter Musik. Seit über vier Jahrzehnten steht er mit seiner Gitarre auf der Bühne und begeistert das Publikum bei über 4.000 Konzerten zwischen Kirchen, Gemeindehäusern und Kulturstätten in ganz Deutschland und darüber hinaus. Er veröffentlichte mehr als 40 CDs, deren Gesamtauflage mehrere hunderttausend Tonträger beträgt, und viele seiner Lieder haben ihren festen Platz im gemeindlichen Liedgut gefunden. Seine Musik zeichnet sich durch eingängige Melodien, kluge Texte und eine lebensnahe Ansprache aus. Ob nachdenklich, tröstend, humorvoll oder provokativ – Bittlinger trifft mit seinen Liedern stets den Nerv der Zeit und seiner Zuhörer. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er auch als Buchautor und Seelsorger aktiv.</p>
<p>Das Konzert „Spuren“ bietet ein besonderes Hörerlebnis für alle, die Musik mit Tiefgang und Botschaft schätzen – und lädt dazu ein, eigene Spuren im Leben bewusst wahrzunehmen und vielleicht auch neu zu gestalten.</p>
<p>Die Karten für das Konzert sind zum Preis von 18 Euro im Vorverkauf erhältlich (Abendkasse 20 Euro). Ermäßigte Karten für Schwerbehinderte, Schülerinnen/Schüler und Studierende kosten 15 Euro. Vorverkaufsstellen sind das Zentrale Pfarrbüro in Lambrecht, Telefon 06325/396, E-Mail: pfarramt.lambrecht@bistum-speyer.de, und die Bäckerei Wolfgang Baßler, Esthal.</p>
<p><i>(Pfarrei Lambrecht)</i></p>]]></content:encoded>
      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:43:52 +0200</pubDate>
      
    </item>
    
    <item>
      <title>Fronleichnam in Ludwigshafen</title>
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      <description><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/6/csm_Fronleichnam_factumADP_pfarrbriefservice.de_a5557b8c3a.jpg" /></div> Fünf Pfarreien laden zu Prozessionen ein <a href="https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=50828" target="_blank" class="weiterlesen btn btn-primary" role="button"><br />weiterlesen</a>]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rss-pic"><img src="https://www.pilger-speyer.de/typo3temp/assets/_processed_/b/6/csm_Fronleichnam_factumADP_pfarrbriefservice.de_a5557b8c3a.jpg" /></div> <p>Am Donnerstag, den 4. Juni 2026, begehen die katholischen Pfarreien der Stadt Ludwigshafen das Fronleichnamsfest. In allen Stadtteilen laden die Gemeinden zu Eucharistiefeiern, festlichen Prozessionen und geselligem Beisammensein ein. Nachfolgend ein Überblick über die einzelnen Veranstaltungen:</p>
<p><strong>Pfarrei Heilige Petrus und Paulus</strong><br /> Der Fronleichnams-Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Kirche St. Ludwig. Im Anschluss zieht die Prozession zur Kirche Herz Jesu. Nach dem Gottesdienst sind alle Gläubigen zur Reunion in der Unterkirche Herz Jesu eingeladen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.</p>
<p><strong>Pfarrei Heilige Edith Stein in Ludwigshafen-Edigheim</strong><br /> Die Eucharistiefeier beginnt um 10 Uhr in der Kirche Maria Königin in Edesheim (Bgm.-Fries-Straße 1). Die anschließende Prozession startet gegen 10.45 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Der Prozessionsweg führt über die Bürgermeister-Fries-Straße zur Badgasse, wo ein Zwischenstopp am evangelischen Gemeindehaus eingelegt wird. Weiter geht es durch die Untergasse, über den Auholzplatz, durch die Auholzstraße und Samariterstraße, bevor es über den Ostring zurück zur Kirche geht.</p>
<p><strong>Pfarrei Heilige Cäcilia –&nbsp;Deutsch-Italienische Feier in St. Dreifaltigkeit</strong><br /> Um 10 Uhr beginnt die Heilige Messe in St. Dreifaltigkeit. Begleitet von einer Bläsergruppe führt die Prozession anschließend durch die Schmale Gasse und die Hemshofstraße zum Goerdeler Platz. Weiter geht es durch die Blücherstraße und Kanalstraße, mit einer Statio an der Ecke Hartmannstraße, und schließlich durch die Hartmannstraße zurück zur Kirche. Im Anschluss findet ein geselliges Beisammensein statt.</p>
<p><strong>Fronleichnam in Friesenheim-St. Gallus und St. Josef</strong><br /> Um 10 Uhr beginnt die Heilige Messe in St. Gallus. Die Prozession mit Beteiligung des Blasorchesters führt durch die Erasmus-Bakke-Straße, die Carl-Clemm-Straße und den Park in die Nietzschestraße bis zur Josefskirche. Eine Statio wird im Eulenpark gehalten. Der liturgische Abschluss findet in der Kirche St. Josef statt. Im Anschluss startet das Gemeindefest bei der Kirche St. Josef. Ab ca. 12.15 Uhr gibt es Essen und Getränke am Gemeindehaus, ab 14 Uhr spielt das Blasorchester, und es werden Kinderspiele angeboten.</p>
<p><strong>Pfarrei Heilige Katharina von Siena- Rheingönheim</strong><br /> Die Pfarrei Heilige Katharina von Siena lädt zum internationalen Fronleichnamsfest ein. Gemeinsam mit den muttersprachlichen Gemeinden wird die Festmesse um 10 Uhr in der Kirche St. Joseph in Rheingönheim gefeiert. Die anschließende Prozession führt von St. Joseph über die Luisenstraße, Eisenbahnstraße und St.-Josefs-Gasse zum ersten Altar im Pfarrgarten. Weiter geht es über die Carolistraße und Königstraße zur Mozartschule (zweiter Altar) und durch den Park zum Denkmal (dritter Altar). Der Schlusssegen erfolgt in der Kirche. Das gemütliche Beisammensein findet vor und im Pfarrheim statt. Es werden Bratwurst, Ćevapčići und Schafskäse mit Fladenbrot sowie anschließend Kaffee und Kuchen gegen eine Spende angeboten. Die Besucher werden gebeten, möglichst eigenes Geschirr, Besteck und Trinkgefäß mitzubringen.</p>
<p><strong>Pfarrei Heiliger Franz von Assisi</strong><br /> Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr auf dem Vorplatz der Kirche Christ König. Die Prozession führt durch die &nbsp;Josef-Huber-Straße zur ersten Statio an der Neuapostolischen Kirche. Weiter geht es durch die Schillerstraße zur zweiten Statio an der Markus-Kirche. Durch die Kapellengasse geht es zur Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt. Daran schließt sich ab 13 Uhr ein Empfang im Klostergarten an.</p>
<p><i>(Anette Konrad)</i></p>

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      <category>Redaktion der pilger</category>
			
      <author>www.pilger-speyer.de</author>
      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:32:38 +0200</pubDate>
      
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