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Aus dem Bistum

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Lebensrealität wahrnehmen

150 junge Menschen beteiligten sich an BDKJ-Umfrage zur Vision des Bistums

Die Ergebnisse der Umfragerunde bei der KjG-Diözesanversammlung. (Foto: BDKJ)

Seit Mitte August haben rund 150 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem ganzen Bistum Speyer an der Umfrage des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Speyer zum Visionsprozess des Bistums teilgenommen.
In der Umfrage sollten sie folgende Fragen beantworten: Wo haben junge Menschen einen Ort im Bistum? Wie können sie sich und ihre Anliegen gut vertreten? Was sollte endlich einmal entschieden und angepackt werden? Wie können mehr junge Menschen auch außerhalb des kirchlichen Kontextes erreicht werden?
„Wir haben in vielen Gesprächen festgestellt, dass die Begriffe ,Segen‘ und ,Segensort‘, die beim Visionsprozess genutzt werden, für junge Menschen oft nicht greifbar sind und deshalb das zusätzliche Beteiligungsformat ,1000xTeile – (m)eine Kirche‘ entworfen“, so Andreas Rubel, Geistliche Verbandsleitung des BDKJ. Die gesammelten Ergebnisse fließen in den Visionsprozess mit ein. „Die jungen Menschen im BDKJ haben gezeigt, wie wichtig ihnen der Prozess ist, weshalb wir hoffen, dass ihre Stimme gehört wird und Kirche verändert. Wir nehmen uns als BDKJ auch in die Verantwortung, unsere Strukturen zu evaluieren“, so Thomas Heitz, BDKJ-Diözesanvorsitzender.
Aus der Befragung wird deutlich, dass es kein Kirchengebäude braucht, um Kirche zu erleben. Junge Menschen erleben Kirche vor allem dort, wo sie selbst aktiv und kreativ werden können und Gemeinschaft erfahren. Die Befragten sind sich einig, dass dies in den Jugendverbänden erlebbar ist.
Hier treffen die Vorstellungen und Ideen der jungen Menschen auf die Institution Kirche. (Macht)Strukturen, die als starr und festgefahren erlebt werden, treffen auf Wünsche wie die selbstständige Verwaltung von Räumen oder die altersunabhängige Partizipation in den kirchlichen Gremien. Dort machen junge Menschen, sind sie denn vertreten, oft die Erfahrung, dass über sie und nicht mit ihnen geredet wird. Wenn dann noch ein Nutzungsverbot für Messenger-Dienste und Videotools von Seiten des Bistums dazu kommt, wird Kommunikation zusätzlich erschwert.
Kirche lebt aus Sicht der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der Lebensrealität der Normalbevölkerung vorbei. Die Haltung der Amtskirche zu den Themen Sexualmoral, LGBTQI (lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer, intersexuell), Frauen in kirchlichen Ämtern und Befähigung von Laien nervt die Befragten. Ein Jugendverbandsmitglied gibt den Missbrauchsskandal und die Sexualmoral als Gründe an, dass unsere Kirche für viele junge Menschen nicht ansprechend und unattraktiv ist.
Immer wieder wird die Aussage getroffen, dass Kirche die Offenheit und den Mut für Veränderungen braucht. Dazu ist eine hohe Kritikfähigkeit notwendig, die von den Befragten vermisst wird. Diskussionsbereitschaft erleben Jugendliche und junge Erwachsene in den katholischen Jugendverbänden, die sich zu aktuellen (kirchen-)politischen und gesellschaftlichen Themen positionieren und Antworten geben.
Lena Schmidt, BDKJ-Diözesanvorsitzende, fasst die Rückmeldungen zusammen: „Katholische Jugendverbände sind für viele junge Menschen, unabhängig davon, ob sie an Gott glauben oder nicht, eine Anlaufstelle. Sie verbindet, sich der jeweiligen Gruppierung zugehörig zu fühlen, was in der Umfrage damit begründet wird, dass in den Jugendverbänden Gemeinschaft erlebt und gelebt wird, und jeder so sein kann, wie er oder sie ist. Viele Befragte geben an, dass sie dort das Gefühl haben, nicht perfekt sein zu müssen und nicht fallen gelassen zu werden, wenn mal etwas anders läuft – das ist gelebtes Christentum.“

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