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Aus dem Bistum

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Größtmögliche Sicherheit

Wie man in der Gemeinde St. Martin in Waldsee mit der Corona-Pandemie umgeht

Auch die Messdienerinnen und Messdiener sind in Waldsee in die umfangreichen Hygiene-Maßnahmen einbezogen. (Foto: Kraus)

Größtmögliche Sicherheit für Gottesdienstbesucher während der Corona-Pandemie sollen Dienstanweisungen für die Pfarreien sicherstellen. Wie die praktische Umsetzung aussehen kann, zeigt das Beispiel der Gemeinde St. Martin in Waldsee. Dort ist man schon während des Sommers immer ein bisschen strenger gewesen als gefordert, und das zahlt sich jetzt aus.
Zwei Ordner empfangen die Gottesdienstbesucher an der Tür. Einer verteilt einen Spritzer Desinfektionsmittel auf den Händen der Besucher, der zweite hat eine Liste mit einer Sitzordnung, auf der die Besucher, die sich telefonisch angemeldet haben, eingetragen sind. Wenn noch Plätze frei sind, können auch unangemeldete Besucher kommen, deren Namen ebenfalls auf dem Sitzplan verzeichnet werden. Menschen, die regelmäßig jeden Sonntag kommen, haben ein „Abo“ und einen festen Sitzplatz, den sie kennen. Die anderen werden von den Messdienern an den entsprechenden Platz, der mit einer Nummer gekennzeichnet ist, begleitet. So wird einerseits sichergestellt, dass die Sitzordnung eingehalten ist, was wichtig ist, falls sich herausstellt, dass ein Gottesdienstbesucher infiziert war. „Außerdem halten sich die Messdiener vor dem Gottesdienst nicht in der Sakristei auf. Da würde es schnell zu eng, wenn auch noch Organist, Lektor oder Sakristan vorbeischauen“, erklärt Dekan Frank Aschenberger.
Persönliche Daten, also Adresse und Telefonnummer, haben die Gottesdienstbesucher entweder schon zu Hause auf einen Zettel geschrieben oder füllen eine entsprechende Karte an einem Stehtisch vor dem Eingang aus. Wer ein Abo hat, hat vom Pfarrbüro einen Stapel mit vorgedruckten Adresskarten bekommen und muss einfach nur eine mitbringen. Die Karten werden zusammen mit dem Sitzplan in einem Umschlag gesammelt, der geschlossen nach der Aufbewahrungsfirst von vier Wochen vernichtet wird.
Die Sitzplätze sind so über die Kirche verteilt, dass ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen Menschen, die nicht in einem Haushalt leben, besteht. Und zwar nicht von Nasenspitze zu Nasenspitze gemessen, sondern tatsächlicher freier Platz. Eine dezente Holzlatte auf der Kirchenbank zeigt den Abstand an. Zarte Markierungen auf der Kniebank geben den Bereich an, auf dem Platz genommen werden soll. Absperrbänder gibt es in der Waldseer Kirche nicht. Jede zweite Bank bleibt frei, eine schachbrettartige Sitzplatzanordnung, bei der jede Bank besetzt wäre, lehnt man in Waldsee als zu unsicher ab.
Die hintere Eingangstür bleibt während des Gottesdienstes geöffnet, nach der Predigt wird für fünf Minuten noch einmal an beiden Seitenportalen stoßgelüftet.
Masken werden in Waldsee schon den gesamten Sommer über getragen, auch auf den Sitzplätzen, auch wenn das nicht vorgeschrieben war. Darum wird zu Beginn jedes Gottesdienstes noch einmal gebeten, und bis auf wenige Ausnahmen halten sich die Gottesdienstbesucher daran. Messdiener und Priester gehen mit gutem Beispiel voran: Die Messdiener tragen die Masken durchgehend, der Priester trägt sie an seinem Platz, auch wenn das nicht gefordert ist. Sollte Waldsee also zum Risiko-Gebiet werden, gäbe es keine großen Veränderungen. Den Verantwortlichen der Gemeinde ist es wichtig, den Gottesdienstbesuchern größtmögliche Sicherheit zu bieten, auch wenn das manchmal auf Unverständnis bei Besuchern aus anderen Gemeinden stößt.

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