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Aus dem Bistum

Mittwoch, 25. November 2020

„Wir machen, was wir dürfen“

Seelsorge im Bistum in Zeiten von Corona

Pastoralreferentin Christiane Gegenheimer: „Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig Zuwendung und Nähe im Rahmen des Möglichen sind.“ (Foto: Jung)

Kontaktbeschränkungen, Distanz halten, reduziertes öffentliches Leben – wie lässt sich pastorale Arbeit unter solch erschwerten Bedingungen praktizieren? Vier Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Bistum berichten.

Gemeindereferent Lars Harstick, Martinshöhe
„Es ist eine schwierige Zeit. Man muss sich in vielem umstellen. Und bei allem, was noch stattfinden kann, natürlich alle Hygienevorgaben einhalten“, sagt Lars Harstick, Gemeindereferent in der Pfarrei Heiliger Bruder Konrad, Martinshöhe. „Die geforderte Distanz verändert das Leben, deshalb muss man Wege suchen, Nähe anders auszudrücken.“ Gerade in der anstehenden Weihnachtszeit sei es wichtig, für traditionelle Veranstaltungen machbare Alternativen zu finden. Wie etwa für das Krippenspiel.
„Das war immer ein Highlight. In diesem Jahr haben wir uns eine Ersatz-Aktion einfallen lassen, damit etwas Normalität gewahrt bleibt.“ Unter dem Titel „Mein Weihnachtsbild“ seien Kinder eingeladen, ein Bild zu einem Abschnitt aus dem Weihnachtsevangelium zu malen. „Alle eingesandten Bilder werden auf unserer Internetseite veröffentlicht und eine Auswahl im Familiengottesdienst gezeigt.“ Anschließend werden sie an Menschen versandt, die allein sind, jemanden verloren haben oder im Altersheim leben.
Auch die Sternsinger-Aktion sei in Planung. „Normalerweise werden alle Kinder nach einem gemeinsamen Gottesdienst in Gruppen in die einzelnen Orte entsandt. Weil das nicht möglich ist, haben wir für jeden Ort und seine Besonderheiten entsprechend ein Konzept erarbeitet. Die Kinder müssen Masken tragen, dürfen kein Haus betreten und statt zu singen, tragen sie Texte vor.“

Pfarrer Carsten Leinhäuser, Winnweiler
Das Alltagsgeschäft trete derzeit etwas in den Hintergrund, räumt der Winnweiler Pfarrer Carsten Leinhäuser ein. „Die Gottesdienste an den Wochenenden finden nach wie vor statt. Weil die Heizung nicht laufen darf, haben wir Decken angeschafft. Aber wegen der Kälte und aus Vorsicht sagen viele ältere Menschen ab.“ Da physische Nähe aufgrund der Corona-Pandemie schwierig sei, verzichte man auf zusätzliche Veranstaltungen. „Stattdessen planen wir für Weihnachten. Eine klassische Feier in der Kirche gibt es nicht. Dennoch möchten wir vielen Menschen ein Angebot machen. An Heiligabend sind hinter der Kirche mehrere Krippenszenen aufgebaut. Hier können gerade Familien gemütlich durchgehen.“ Um 16 Uhr finde auf dem Schlossplatz in Winnweiler eine ökumenische Weihnachtsfeier statt und in Wörstadt um 19 Uhr eine Christmette, ebenfalls im Freien. „Nach der Devise ‚Weihnachten to go’ sind am ersten und zweiten Feiertag die Kirchen geöffnet. Dann können sich die Leute die Weihnachtskrippe anschauen und erhalten als Geschenk einen Impuls.“

Pastoralreferentin Christiane Gegenheimer, Otterberg
„Trotz der außergewöhnlichen Umstände ist es wichtig, mit den Menschen in Kontakt zu bleiben“, sagt Christiane Gegenheimer, Pastoralreferentin der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Otterberg. „Dass wir jetzt im Gegensatz zum Lockdown im Frühjahr die Hauskommunion unter Einhaltung der Hygieneregeln bringen dürfen, erleichtert uns sehr. Denn gerade ältere Leute freuen sich und sind dankbar für den Besuch. Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig Zuwendung und Nähe im Rahmen des Möglichen sind.“
Dass man auf Kindergottesdienste verzichten müsse, findet Gegenheimer schade. „Aber die Kinder sind halt nicht an ihrem Platz zu halten. Ansonsten machen wir, was wir dürfen.“ Dazu gehöre es auch, den Menschen Hilfe anzubieten, etwa fürs Einkaufen. Außerdem unterstütze man sich auch gegenseitig auf ökumenischer Ebene. Im Advent soll eine Andacht vor der Abteikirche Otterberg samt Feuer auf Weihnachten einstimmen. An Heiligabend finde gemeinsam mit dem CVJM Otterberg auf dessen Gelände ab 14 Uhr ein Wegegottesdienst entlang des bestehenden Meditationswegs statt. „Dazu können sich Familien anmelden. In der Pfarrei bieten wir eine höhere Anzahl von Gottesdiensten an, damit möglichst viele teilnehmen können und um das Ganze etwas zu entzerren.“
Was die Sternsinger-Aktion angehe, suche man Lösungen, sie kontaktlos stattfinden zu lassen. „Schließlich möchten wir auch in Zeiten von Corona die Solidarität nicht über Bord werfen.“

Diakon Paul Nowicki, Speyer
Mit den Menschen die Verbindung zu halten, liegt auch Paul Nowicki, Diakon in der Speyerer Dompfarrei Pax Christi, am Herzen. „Deshalb haben wir unseren Pfarrbrief um einen Newsletter ergänzt und einen Mailverteiler aufgebaut, der gut genutzt wird. Das ist ein gutes Medium in diesen Zeiten.“ Zudem habe man den Instagram- und Facebook-Account der Pfarrei wieder aktiviert. Da die Gottesdienste eingeschränkt sind und man etliche Menschen nicht mehr sehe, erkundige man sich nun telefonisch, wie es ihnen geht. Dieser Telefonkontakt sei bereits während der ersten Coronawelle gemeinsam mit Ehrenamtlichen eingeführt worden.
„Außerdem sind wir mit der Stadt vernetzt und bündeln Unterstützungsmöglichkeiten. Die Angebote richten sich besonders an vulnerable Personen und sollen deren Schutz dienen.“ Im Hinblick aufs neue Jahr habe der Caritas-Ausschuss alle Helfer in den Blick genommen, ihnen in einem Schreiben gedankt und gleichzeitig um Rückmeldung ihrer Ideen gebeten. „Wie wertvoll ein solches Kreativpotential ist, hat sich in der Jugendarbeit gezeigt, als es darum ging, die Livestream-Technik einzurichten. Da haben sich erstaunlich viele Ehrenamtliche gemeldet.“

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