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Aus dem Bistum

Mittwoch, 03. März 2021

Mahnwachen an Kreuzungen

Neustadter „Seebrücke“-Lokalgruppe macht auf die schwierige Lage der Flüchtlinge aufmerksam

Pater Hamelijnck (links) und Matthias Lambrich an einem Verkehrskreisel (Foto: Zimmermann)

„Seebrücke schafft sichere Häfen“, „Brücken bauen statt Mauern“ und „Menschlichkeit: Gib der Menschenwürde dein Gesicht“ ist auf den Plakaten zu lesen. Seit einigen Wochen organisiert Matthias Lambrich mit seiner Neustadter „Seebrücke“-Lokalgruppe einstündige Mahnwachen an Neustadter Kreuzungen.
Am Globus-Kreisel machen Lambrich und Pater Olav Hamelijnck SCJ vom Kloster Neustadt auf die Initiative aufmerksam. Sie setzt sich ein für die Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern an den EU-Außengrenzen. „Angesichts der Corona-Lage sind derzeit keine Versammlungen und Bürgerforen wie im Sommer möglich, weshalb wir dezentral in kleinen Gruppen präsent sind, natürlich ebenfalls beim Ordnungsamt gemeldet“, erklärt Lambrich.
Eher schlicht und wenig spektakulär erscheinen die Menschen mit ihren Körperschildern auf den ersten Blick. Dennoch lenken sie die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich. „Manche fahren mehrfach um den Kreisel, um alles lesen zu können“, erzählt Lambrich, seines Zeichens Lehrer für Sozialkunde und katholische Religion in Kaiserslautern. „Letzte Woche hielt ein Passant sogar beim Schnellrestaurant an und brachte jedem von uns einen Kaffee zum Kreisel“, so der Neustadter. „Wichtig ist uns, dass wir bei den Menschen etwas anstoßen, dass unser Appell etwas auslöst.“   
Positives berichtet auch Pater Hamelijnck, am Samstag zum ersten Mal dabei: „Die meisten Autofahrer sind sehr interessiert und bemüht, unsere Schilder zu lesen. Man sieht, dass sich die Menschen in den Autos darüber unterhalten. Es gab keine einzige negative oder ablehnende Reaktion. So mancher hat seine Zustimmung mit ‚Daumen hoch‘ signalisiert. Eine Frau kurbelte sogar ihre Scheibe herunter und rief uns ein Lob zu.“ Beide sind davon überzeugt, dass sie schon etwas bewirkt haben, wenn die Leute sich zu Hause weiter informieren, die derzeitige Flüchtlingssituation mal „googeln“. Und natürlich hofft man, den einen oder anderen zum Mitwirken oder zur Unterstützung durch Spenden zu bewegen. Drei weitere Gruppen positionierten sich bei der Samstags-Aktion an Kreuzungen. „Zeichen setzte auch, dass sich Europa-Parlamentarierin Jutta Paulus einer Gruppe anschloss. Das steht für die Solidarität auf höchster Ebene in Europa und wir freuen uns über die aktive Unterstützung hier in Neustadt“, so Lambrich.
Ausgangspunkt der Initiative war der Brand im Lager Moria auf Lesbos letztes Jahr und die dortige katastrophale Lage. „Mir wurde persönlich deutlich, dass das dort so nicht weitergehen kann“, so Lambrich, der im September Nachtwachen auf dem Neustadter Marktplatz einlegte und dabei Mitstreiter gewinnen konnte. Damit setzte er ein Zeichen der Solidarität mit den Flüchtlingen in Moria, die nach dem Brand auch obdachlos sind. Es folgten Petitionen an die Stadtverwaltung, Bürgerforen unter anderem in der katholischen Marienkirche und sehr erfolgreiche Kleiderspendenaktionen im protestantischen Gemeindezentrum Branchweiler. Mit Sachspenden bedachte man in Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen nicht nur die Inselflüchtlinge in Griechenland, sondern auch die Geflüchteten, die in Lagern an den Außengrenzen zu Kroatien festsitzen. „Kroatien als EU-Mitgliedsstaat hindert Menschen widerrechtlich daran, über die Grenzen zu kommen oder schickt sie wieder zurück“, bemängelt Lambrich.
„Hier vor Ort wollen wir die Bereitschaft der Bevölkerung wachhalten, wenn es darum geht, weitere Flüchtlinge aufzunehmen“, so Lambrich.

Weitere Informationen oder Anmeldung bei Matthias Lambrich, Telefon 0177 8331163, cumlambrich@yahoo.de, auf der Homepage www.seebruecke.org (Lokalgruppen) sowie in Facebook unter Matthias Arno Lambrich.

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