Aus dem Bistum

Mittwoch, 12. Februar 2020

Ein Segensort seit 50 Jahren

„Club 86“ feiert sein Jubiläum im Heinrich Pesch Haus

Eine Jubiläums-Torte beim "Club-86"-Fest angeschnitten. (Foto: wipress)

Die Farbe Gelb dominierte am 8. Februar den Festsaal im Heinrich Pesch Haus: Halstücher, Urkunden, Luftballons – alles hatte die Farbe des sonnigen Club 86-Logos. Der Club feierte dort anlässlich seines 50-jährigen Bestehens einen Festnachmittag mit Familienmitgliedern und zahlreichen Gästen. Dabei gab es für die Clubleitung, die Mitglieder und die Ehrenamtlichen von allen Seiten viel Lob und Anerkennung.

„Der Club 86 ist ein Segens-
ort seit 50 Jahren. Danke, dass es euch gibt. Er soll ein Segensort bleiben auch in Zukunft.“ So würdigte Weihbischof Otto Georgens das Wirken dieser Gemeinschaft, „in der sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen, gemeinsam ihre Freizeit gestalten, voneinander lernen und miteinander Spaß haben“.  Als „großartig“ bezeichnete er die Idee der Clubgründer Hermann Frohnhöfer und Inge Schmidt. „Heute tragen Daniela Meiser, viele Ehrenamtliche und FSJ-ler diese Idee weiter. Die Diözese Speyer steht dahinter“, versicherte der Weihbischof, der dem Club viel Glück und Segen auf dem Weg in die Zukunft wünschte.
Für die Club-Mitglieder sprach Rainer Werling Clubleiterin Daniela Meiser und den ehrenamtlichen Helfern „ein ganz herzliches Dankeschön für 50 Jahre“ aus. „Wir vom Club, wir sind stolz!“, rief er unter lautem Beifall seiner Kolleginnen und Kollegen, die an der Gestaltung der Feier maßgeblich beteiligt waren. Begeistert sangen sie ihr Clublied nach dem Henry-Valentino-Song „Im Wagen vor mir“: „Club 86 ist jetzt 50 Jahre, wir gratulieren hierzu wirklich sehr…“. Sie knüpften emsig Grußkarten an Luftballons, tanzten nach Andreas Gabaliers „Hulapalu“ nahmen freudestrahlend Ehrenurkunden für langjährige Zugehörigkeit und ihre Clubausweise entgegen und trugen stolz die gelben Dreieckstücher mit dem Club-Logo.
Unüberhörbar groß war ihre Freude, als Lisa Bröstler, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin und seit 2015 Projektkoordinatorin des Projekts „Club 86 – alles inklusiv(e)!?“, die Video-Aufnahme einer Quiz-Sendung zeigte, bei der sie vor vier Jahren zusammen mit einem FSJ-Kollegen den Club in der SWR-Fernsehsendung „Quizhelden“ vorgestellt hatte. Viel Applaus gab es auch für die Premiere eines Films über den Club, den sie quasi als Abschiedsgeschenk vorführte. Sie wird ab März als Referentin im Referat Seelsorge für Menschen mit Behinderung des Bischöflichen Ordinariats in Speyer arbeiten.  
Clubleiterin Daniela Meiser hatte zu Beginn bei der Begrüßung der Gäste daran erinnert, dass jeder Mensch Einschränkungen, aber auch besondere Fähigkeiten hat. „Im Club haben alle die gleichen Möglichkeiten. Hier kann jeder der sein, der er ist“. Wie gut das gemeinschaftliche Miteinander der Ehrenamtlichen und der Menschen mit Behinderung funktioniert, bewiesen ihre berührenden Bilder aus der 50-jährigen Geschichte des Clubs.
Gruß- und Dankesworte und Geschenke überbrachten Meisers Vorgänger Andreas Massion, Petra Frohnhöfer, die Witwe des Clubgründers, Ulrike Gentner, stellvertretende Leiterin des Pesch Hauses, und Hoteldirektorin Heidi Lueg-Walter vom Heinrich Pesch Hotel, die mit ihrem Team die Luftballon-Aktion organisierte. Susanne Laun, Leiterin der Abteilung Besondere Seelsorgebereiche im Bistum Speyer, unterstrich die Bedeutung des Clubs, der ihr „ganz besonders ans Herz gewachsen ist“.
Nach dem Anschnitt der riesigen Geburtstagstorte, die ebenfalls vom Team des Heinrich Pesch Hotels gespendet und in den Saal gerollt wurde, ließen die Clubler unter großem Jubel die gelben Luftballons vor den Strahlen der untergehenden Sonne in den Himmel steigen.

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