Aus dem Bistum

Donnerstag, 05. Juli 2018

Herz-Jesu-Priester stellen Weichen für die Zukunft

Kloster Neustadt: Provinzkapitel wählt Pater Heinz Lau und Pater Markus Mönch für das Generalkapitel in Rom

Pater Heinz Lau, Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester, ist einer der Vertreter der deutschen Provinz beim Generalkapitel der Herz-Jesu-Priester in Rom. Foto: Nowak/Herz-Jesu-Priester

Intensive Beratungen und nachhaltige Entscheidungen standen für die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester an. Vom 17. bis 20. Juni tagte das ordentliche Provinzkapitel im Herz-Jesu-Kloster in Neustadt, zu dem Ordensleute aus den sechs deutschen Niederlassungen der Gemeinschaft zusammengekommen waren. „Es war eine Zeit guter, intensiver Beratungen und von Entscheidungen, die uns helfen, die Ordensprovinz weiter für die Zukunft auszurichten“, sagte Pater Heinz Lau, Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester. „Es wurde darüber beraten, wie wir angesichts der rückläufigen Zahl an Ordensleuten gut vor Ort wirken können.“ Die Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben sei eine der Antworten darauf, sagt der Provinzial.

Anlass für das Provinzkapitel ist die Bischofsernennung von Pater Heiner Wilmer zum Bischof von Hildesheim. Bis zu seiner Berufung Anfang April war Pater Wilmer drei Jahre Generaloberer der weltweiten Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche. Während eines zweiwöchigen Generalkapitels vom 14. bis 27. Juli in Rom soll ein Nachfolger für Pater Wilmer gewählt werden. Bis dahin werden Versammlungen in den Provinzen der Herz-Jesu-Priester abgehalten, um Delegierte für das Generalkapitel in Rom zu wählen.

Auch wenn das Generalkapitel der Herz-Jesu-Priester in Sichtweite des Vatikans stattfindet, gebe es Unterschiede zum Konklave, unterstrich Pater Lau. „Nicht nur das Prozedere ist ein anderes, auch der Charakter. Es geht um mehr als um die Wahl eines Oberen. Beim Kapitel können alle Provinzen Themen zur Beratung vorbringen“, betonte Pater Lau. Daher seien auch zwei Wochen für das Kapitel anberaumt. Die deutsche Provinz repräsentieren Provinzial Pater Heinz Lau sowie Pater Markus Mönch, der in Berlin als Krankenhausseelsorger und in der Passantenpastoral tätig ist. Die Amtszeit des Generaloberen beträgt sechs Jahre. Derzeit wird der Orden von Pater Carlos Enrique Caamaño Martin aus Venezuela geleitet.

Die Herz-Jesu-Priester
Die Ordensgemeinschaft der Herz-­­Je­su-Priester wurde von dem Franzosen Leon Dehon (1843 bis 1925) gegründet, von dem auch die Ableitung des Namens Dehonianer stammt. Weltweit gibt es etwa 2 300 Ordensangehörige in 42 Ländern, allein 50 an sechs Standorten in Deutschland (Berlin, Freiburg, Handrup/Emsland, Martental/Eifel, Neustadt/Wei­­nstraße und Oberhausen). Sie unterrichten in Schulen, arbeiten in Krankenhäusern, betreiben Bildungsstätten, sind in der Seelsorge tätig, geben Exerzitien und arbeiten in der Mission. (red)

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