Aus dem Bistum

Donnerstag, 08. März 2018

„Initiative Samuel“ sucht 2000 Beterinnen und Beter

Gebetsanliegen um geistliche Berufungen soll in der Diözese Speyer neu ins Bewusstsein gebracht werden

Foto: Berufe der Kirche im Bistum Speyer

 „Wir möchten das Anliegen des Gebetes um geistliche Berufungen in unserer Diözese neu ins Bewusstsein bringen.“ Pfarrer Ralf Feix von der Stabsstelle „Berufe der Kirche im Bistum Speyer“ ist einer von fünf Ideengeber. Gemeinsam haben sie ein neues Projekt aus der Taufe gehoben: die „Initiative Samuel“. Ziel der Initiative ist es, 2000 Beterinnen und Beter im Bistum Speyer – möglichst 200 in jedem Dekanat – zu finden, die das Gebet um geistliche Berufungen zum Herzensanliegen machen, um so das Thema Berufung wach zu halten. Konkret soll um christliche Ehepaare und Familien, Berufungen zum Priester, Diakon und zu Ordensangehörigen, um Berufungen im pastoralen Dienst sowie um Menschen, die Jesus Christus zum Mittelpunkt ihres Lebens machen, gebetet werden.

Dies kann beispielsweise in Gottesdiensten in der Pfarrei, in einer Gruppe oder alleine für sich geschehen. Die Initiativgruppe hat dafür eigens das sogenannte Samuelgebet entwickelt. Dabei ist es ihr wichtig, dass die Beterinnen und Beter nicht im Verborgenen bleiben. Sie möchten die Berufungshelferinnen und -helfer ausfindig machen, etwa um zu erfahren, wo in der Diözese Speyer bereits um Berufungen gebetet wird. Deshalb sind die Beter aufgerufen, sich anzumelden und so Teil einer Gemeinschaft zu werden. „Durch die Beitrittserklärung bekunden sie, dass es ihnen wichtig ist, um Berufungen zu beten“, erläutert Ralf Feix. Dies unterstreiche die Verbindlichkeit und Ernsthaftigkeit, sich zu beteiligen.

Die Initiatioren, die sich im September vergangenen Jahres aus der „Runde der Berufung“ – ein Kreis von engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen sowie Ordensleuten im Bistum – gebildet hat, ist sich einig, dass das Projekt auf Dauer angelegt sein soll, denn „das Beten um Berufungen ist zeitlos“. Der Lieferung konkreter und messbarer Ergebnisse erteilt Ralf Feix eine klare Absage. „Was aus der Aktion wird, das liegt in Gottes Hand.“ Vorstellungen, wie sich das Ganze entwickelt, gibt es dennoch. So erhofft sich Feix das Entstehen neuer Gebetskreise in den Gemeinden und Pfarreien. „Es wäre schön, wenn ein Gebetsnetzwerk sichtbar wird.“

Um möglichst viele auf das Projekt aufmerksam zu machen, wird in den Pfarreien und Gemeinden mit Infoflyern, Gebetskarten und Plakaten geworben.  Darüber hinaus gibt es eine Homepage zum Projekt. Im Spätfrühling bzw. Sommer möchte Ralf Feix mit den angemeldeten Teilnehmern Kontakt aufnehmen, um sich mit ihnen etwa darüber auszutauschen, warum sie sich beteiligen und was an geistlichem Leben in ihrer Pfarrei existiert. Je nachdem wie sich das Projekt entwickelt, kann sich Feix durchaus auch vorstellen, regionale Treffen zu veranstalten, bei denen das Gebet und der Austausch im Mittelpunkt stehen. Die Orden sind aufgerufen, die „Initiative Samuel“ im Gebet zu begleiten. Wenn es nach den Wunschvorstellungen von Ralf Feix geht, so soll sich die Initiative zu einer eigenen Marke der Diözese entwickeln.

Der Name der Initiative geht auf die Berufungsgeschichte des Jungen Samuel im Alten Testament der Bibel zurück. Er erkennt den Ruf Gottes erst mit Hilfe des Priesters Eli. (pede)

Weitere Infos/Anmeldung unter www.initiative-samuel.de

 

 

 

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