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Aus dem Bistum

Mittwoch, 10. Februar 2021

Vertraulich und anonym

Die Internetseelsorge ist da für Menschen, die Probleme oder Sorgen haben

(Foto: Bistum Speyer)

Seit 2016 ist die Internetseelsorge ein Angebot im Bistum Speyer. Sie findet im Zusammenschluss mit qualifiziert ausgebildeten SeelsorgerInnen der Erzdiözese Freiburg sowie den Bistümern Aachen, Erfurt, Mainz und Würzburg statt, als Anlaufstelle für Menschen, denen Probleme, Sorgen oder Nöte das Leben schwer machen. Per E-Mail oder Chat können sie Kontakt mit ausgebildeten SeelsorgerInnen aufnehmen, um sich das vom Herzen zu schreiben, was sie belastet, Verständnis und Beratung zu finden. Kostenlos, vertraulich, anonym und unabhängig von der Konfession.
Internetseelsorgerin im Bistum Speyer ist Gabriele Bamberger. An vier Tagen in der Woche sitzt sie an ihrem Arbeitsplatz und widmet sich den Menschen, die sich an sie wenden. Lässt sich durch persönliche Schicksale führen und über seelische Baustellen der unterschiedlichsten Art. „Wobei sich die Internetseelsorge nicht als Konkurrenz zu den anderen Angeboten versteht, sondern als Ergänzung.“
Die meisten melden sich per E-Mail. Das habe den Vorteil, dass sie sich zu jeder Tages- oder Nachtzeit schreiben und verschicken lassen. Für den Chat dagegen müsse ein fester Termin vereinbart werden, das sei nicht immer ganz einfach. Denn für viele gestalte es sich schwierig,  zwischen all ihren Verpflichtungen einen entsprechenden Freiraum zu finden.
„80 Prozent der Ratsuchenden sind Frauen. Mein jüngster Klient ist 14 Jahre alt, die älteste Klientin ist 86, allerdings liegt der Schwerpunkt bei den 30- bis 60-Jährigen liegt.“
Die Themen sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sich bei Gabriele Bamberger melden. „Oft geht es um Einsamkeit, vor allem Ältere leiden darunter. Mit den Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise hat sich das Problem noch verstärkt. Andere plagen Ängste, Beziehungskonflikte, Tod, Trauer oder Glaubensfragen. Einen großen Raum nehmen schwere psychische Probleme ein.“ Wie etwa depressive Menschen, die keine Kraft mehr haben für Dinge, die ihnen früher spielend von der Hand gingen. Oder psychisch Kranke, denen während der Wartezeit auf einen Therapieplatz das Leben manchmal so unerträglich wird, dass ihnen suizidale Gedanken kommen.
Gabriele Bamberger kennt sich damit aus, kaum ein Problem, das ihr fremd ist. Schließlich war die Pastoralreferentin sieben Jahre in der Behindertenseesorge tätig und zuletzt 20 Jahre als Klinikseelsorgerin im Pfalzklinikum für Psychiatrie in Klingenmünster.  
Während sich die Internetseelsorgerinnen und -seelsorger auf der Homepage mit Foto und Infos zu ihrer Person vorstellen, können die Klienten völlig anonym bleiben können, müssen weder Namen noch E-Mail-Adresse preisgeben. Das erleichtere es den Menschen, sich zu öffnen. Ohne Angst, das Gesicht zu verlieren, bewertet, belächelt, verurteilt zu werden. Gerade wenn es um schambesetzte Themen wie Gewalterfahrungen, Sexualität oder Sucht geht, sei das besonders wichtig.
Viele schreiben die Mails in der Nacht. Wenn der Alltag pausiert, in der Dunkelheit die Ängste wuchern und Grübeleien den Schlaf rauben. „Das Niederschreiben zwingt die Menschen dazu, ihre Gedanken und Gefühle zu formulieren. Das kann schon der erste Schritt sein, etwas Struktur in das innere Chaos zu bringen. Außerdem hat das Schreiben etwas Entschleunigendes.“
Die eingegangenen Mails beantwortet die Internetseelsorgerin spätestens nach zwei Tagen, wenn es drängt, auch schon mal am Wochenende. Gemeinsam mit den Klienten versucht sie, deren Anliegen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und nach Lösungen zu suchen. Bei einigen reiche es schon, dass sie sich etwas von der Seele schreiben. Mit anderen steht sie über Monate in Verbindung.
„Manchmal stoßen wir auch an Grenzen, denn wir sind weder Psychotherapeuten, noch können wir diese ersetzen. Aber wir können die Klienten, natürlich nur wenn sie es wünschen, an andere Beratungsstellen verweisen.“

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