Aus dem Bistum

Donnerstag, 24. Januar 2019

Werbung zur Pfarrgremienwahl

Workshop in Neustadt weckte Motivation für unkonventionelle Kampagnenwege

Die Gespräche sowohl in Kleingruppen als auch in großer Runde halfen unter anderem bei der Entwicklung von Ideen. Foto: is

Am 16. und 17. November finden im Bistum Speyer die Wahlen zu den Pfarrgremien statt. „Zusammen wachsen. Weiter denken“ lautet das Motto der Kampagne, mit der auf die Wahlen aufmerksam gemacht wird. Wie kann die Wahl frühzeitig in das Bewusstsein der Kirchenmitglieder gebracht werden? Wie gelingt es, motivierte Kandidatinnen und Kandidaten zu finden? Und welche Möglichkeiten gibt es, damit möglichst viele Gläubige von ihrem Wahlrecht tatsächlich Gebrauch machen? Um diese Fragen ging es bei einem Kreativtag zur Pfarrgremienwahl im Kloster Neustadt am 19. Januar.

Rund 25 hauptsächlich ehrenamtlich Engagierte aus den Pfarreien entwickelten Ideen für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zur Pfarrgremienwahl. Unterstützt wurden sie dabei von Marius Wingerter (Referat Räte und Verbände), Markus Herr und Felix Scherer (Abteilung Öffentlichkeitsarbeit) vom Bischöflichen Ordinariat. Als drei Kernelemente einer erfolgreichen Kampagne betonte Marius Wingerter Präsenz, Relevanz und Transparenz. Die Kommunikation müsse auffallen, brauche einen Bezug zur eigenen Lebenswelt und müsse unkompliziert verständlich sein, so Marius Wingerter in seinem Impulsreferat, mit dem er auch die von der Grafikerin Antje Mädler gestalteten Plakatmotive vorstellte.

Um die Aufmerksamkeit auf das Thema Pfarreiwahl zu lenken, entwickelten die Workshop-Teilnehmer unter anderem die Idee eines visualisierten Count-Downs. Der Werbung in den sozialen Netzwerken wurde ebenso Bedeutung zugeschrieben wie einer persönlichen Präsenz zum Beispiel bei Stadt- oder Weinfesten. Zur Kandidatengewinnung entstand unter anderem die Idee, zu einem „Kandidatenfest“ einzuladen, bei dem sich „alte Hasen“ und Interessierte über die aktuellen Projekte der Pfarrei austauschen können. Eine „Wahl-Wanderung“ wurde als Chance gesehen, potentielle Kandidaten im wörtlichen Sinne mit auf den Weg zu nehmen. Um kurz vor der Wahl die Gläubigen zu mobilisieren, zogen die Teilnehmer zum Beispiel eine Aktion mit einer überdimensionalen Wahlbox in der Fußgängerzone, einen Flug mit einem Werbebanner über die Pfalz oder die Verknüpfung der Wahl zum Beispiel mit einer Ausstellung oder einem Kaffee- und Kuchenangebot in Betracht. „Mit diesem Fundus an neuen Ideen kann ich die Pfarreiwahl nun voller Motivation angehen“, zog eine Teilnehmerin am Ende der Veranstaltung Bilanz. (is)

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