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Aus dem Bistum

Donnerstag, 12. November 2020

Wie sieht die Kirche der Zukunft aus?

262 Gruppen aus der Pfalz und Saarpfalz beteiligten sich am Visionsprozess „Segensorte“ des Bistums

Insgesamt 262 Ortstermine fanden im Bistum Speyer real oder digital statt. Orte mit mehreren Gruppen sind durch die entsprechende Zahl markiert. (Foto: Bistum Speyer)

Rund 4 360 Personen in 262 Gruppen haben sich real oder digital in der Pfalz und Saarpfalz getroffen und aktiv in den Visionsprozess „Segensorte“ des Bistums Speyer eingebracht. Seit dem 1. März war die digitale Eingabemaske auf der Homepage https://www.segensorte.bistum-speyer.de freigeschaltet, mittels der die Ortstermin-Gruppen ihre Beiträge übermitteln konnten. Am 31. Oktober endete die Eingabefrist. Felix Goldinger, Geschäftsführer des Visionsprozesses, hat die Rückmeldungen zusammen mit der Lenkungsgruppe des Visionsprozesses ausgewertet und zusammengefasst. Er wird bei der Diözesanversammlung am 14. November vorstellen, was sich die Teilnehmer von ihrer Kirche in der Diözese wünschen.
Es waren ganz unterschiedliche Gruppen, die sich dem Visionsprozess widmeten. Mit 73 sind nach Angaben von Felix Goldinger Gruppierungen und Kreise die Spitzenreiter. Zu ihnen zählen etwa Familien-, Senioren- und Gebetskreise sowie Gruppen aus Schulseelsorgern und Ehepaaren. Aber auch 41 Kindertagesstätten, 39 Klassen aus verschiedenen Schulen und 29 Katholische Öffentliche Büchereien (KÖBs) nahmen teil – und 24 Formationen aus Verbandsmitgliedern wie Pfadfinder und Kolping. Die Postkartenaktion der Katholischen Frauengemeinschaft und des Katholischen Deutschen Frauenbundes in Kooperation mit weiteren Verbänden und Vereinigungen gehört ebenfalls dazu (siehe Seite 15).
Im Mittelpunkt der Treffen standen die Segensorte. Gefragt waren die Lieblings-Segensorte, vor allem aber Ideen für Wunsch-Segensorte. Ein Ergebnis: Der überwiegende Teil wünscht sich keine konkreten Plätze, sondern Orte, mit denen er vor allem ganz bestimmte Gefühle und Eigenschaften verbindet. Aus den Eingaben wurden insgesamt sechs Kategorien gebildet, aus denen sich Handlungsfelder ableiten lassen: Beziehung und Geborgenheit, Gastfreundschaft schenken und suchen, Solidarität und Verantwortung, Kreativität und Inspiration, Schöpfungsverantwortung und Natur sowie Stille und Entspannung.   
„Fast in jeder Rückmeldung wird die Natur als Segensort genannt. Zum einen in spiritueller Hinsicht, weil dort Gott erfahrbar ist, und zum anderen als Auftrag, sie zu schützen“, bekräftigt Goldinger. Für die Kirche im Bistum könne daraus folgen, „dass das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit künftig eine große Rolle spielt, in dem es ganz konkret gelebt wird“.
Die Sehnsucht nach Orten, die Geborgenheit ausstrahlen, – sie kam ebenfalls bei vielen Ortstermin-Gruppen zur Sprache. Etwa bei den Schülerinnen und Schülern der Albertus-Magnus-Realschule in St. Ingbert. Sie wünschen sich die Verschönerung ihres Klassenraums und einen Aufenthaltsraum, in dem sie sich wohl fühlen können. „Wenn man das Ernst nimmt, dann müssen wir als Kirche Räume schaffen, die Geborgenheit vermitteln“, betont Goldinger. Dies sei aber auch auf die Beziehungsebene übertragbar. In diesem Zusammenhang bedeute Geborgenheit etwa einen respektvollen Umgang miteinander. Die KÖB Weyher drückt dies folgendermaßen aus: „Segensorte können da entstehen, wo sich Menschen treffen, in einer großen Gemeinde, in der sich alle geborgen fühlen.“
Zusätzlich zu den Ortsterminen bestand seit der Zeit des ersten Lockdowns die Möglichkeit, Corona-Hilfsangebote in die Karte unter https://www.segensorte.bistum-speyer.de/segensorte/entdecken einzutragen. 85 wurden gemeldet und für den Visionsprozess berücksichtigt. Auch die Aktion „Segenspost“, bei der 31 Brieffreundschaften entstanden sind, floss in die Auswertung ein. Die Schreiber wurden dafür eigens befragt.
Der Pastoralreferent ist mit der Beteiligung zufrieden. „Die Menschen haben trotz der Pandemie analoge oder digitale Treffen veranstaltet. Das ist beeindruckend.“ Mit einem Pfarreirat und acht Gemeindeausschüssen waren die Pfarreien allerdings nur sehr gering vertreten. Goldinger führt dies unter anderem darauf zurück, dass in den Pastoralen Konzepten die Visionen der Pfarreien enthalten sind. Er hat sämtliche 24 vorliegenden Konzepte danach durchforstet und festgestellt, „dass sich vieles mit den Rückmeldungen für den Visionsprozess deckt“.

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