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Geistliches Leben

Mittwoch, 18. November 2020

Leben wir als „Gesegnete“

Barmherzigkeit ist unser Markenzeichen

Jesus Christus, Mosaik, Kapelle im Kloster der Schwestern der Nächstenliebe von Vinzenz von Paul in Rijeka, Kroatien. (Foto: actionpress)

„Doxologie“ ist ein Fachwort in der Liturgie und stammt von dem altgriechischen Wort „dóxa“. Es bedeutet „Herrlichkeit“ und „Ehre Gottes“. „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“ Mit diesem Gebetsabschluss endet für mich das schönste und bekannteste Gebet im Christentum, das Vaterunser. Beim Beten haben mich immer schon die drei Worte „Reich Gottes“, „Kraft“ und „Herrlichkeit“ besonders angesprochen. Zuerst das Reich Gottes, dann seine Kraft und am Ende seine Herrlichkeit. Und über allem steht ein „Dein“. „Dein ist die Herrlichkeit!“ Gott wird mit einem persönlichen „Du“ direkt angesprochen. In dieser persönlichen Beziehung zu ihm wächst die innere Kraft und wir bekommen Augen für sein anbrechendes Reich und seine herrliche Schöpfung.
Im „Embolismus“ (Einschub), der oft vor der Doxologie im Gottesdienst gesprochen wird, wird um „Erlösung vom Bösen“ und „Frieden in unseren Tagen“ gebetet. Außerdem geht es um „Erbarmen“ und „Bewahrung vor Verwirrung und Sünde“. In dieser Hoffnung erwarten wir das „Kommen unseres Erlösers Jesus Christus.“ So spricht der Priester in der Eucharistiefeier.
Im Sonntagsevangelium geht es um dieses Kommen, um die Parusie, die Wiederkunft Christi. „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.“ Was für ein herrliches Bild! Christus, der von dieser Welt gegangen ist, wird als neuer Herrscher zurückkommen. Begleitet von himmlischen Boten. Er wird auf einem königlichen Thron Platz nehmen. Einem Thron von Ehre, Glanz und Würde. Vor ihm werden alle Völker versammelt sein. Jeder Mensch und jedes Volk wird sich an diesem Tag der Herrschaft Christi stellen müssen. Und Christus wird die Menschen voneinander scheiden „wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.“ Mit Böcken sind hier Ziegen gemeint. Da ist die eine Gruppe, die zu Christus gehört, die gesegnet ist. Der „Gesegnete“ ist ein Mensch, der ganz in der Gemeinschaft mit Gott lebt; ein Mensch, der den Willen Gottes erkannt hat und ganz aus seiner Gnade lebt. Ihm ist das Reich Gottes von Anbeginn der Welt als Erbe geschenkt.
Die Gemeinschaft mit Gott drückt sich in Werken der Barmherzigkeit aus: Hungernde und Durstige versorgen, Fremde aufnehmen, Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen. In all diesen Menschen begegnet mir Christus ganz konkret und ganz persönlich. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (Schwester) getan habt, das habt ihr mir getan!“ Deutliche Worte bekommen die Menschen zu hören, denen der Platz zur linken Seite zugewiesen wurde. „Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“
Wie geht es mir, wenn ich solche Worte höre? Wozu zähle ich mich? Zu den Schafen oder zu den Böcken? Zu den Erlösten oder den Verdammten? Eine Antwort darauf zu finden ist nicht einfach. Manchmal gelingt es mir, aus dem Geist Jesu zu leben und zu handeln, manchmal gelingt es mir nicht. Versagen und Schuld gehören zu meinem Leben genauso dazu wie Egoismus, Gleichgültigkeit und Angst. Ich glaube, dass der Evangelist Matthäus uns wachrütteln will. Wir sollen unsere Beziehung zu Jesus überdenken. Wir sollen auf ihn schauen. Er schwebt nicht über allen Wolken. Überall im Alltag begegnet er uns. Besonders ist er zu finden in den Menschen, die am Rande stehen: alten und kranken Menschen, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund,  Menschen ohne Arbeit, ausgebeuteten Frauen und Kindern.
Wir dürfen versuchen, trotz Corona und vieler schlechter Nachrichten, angstfrei zu leben. Schauen wir nicht zu sehr auf unsere Unzulänglichkeiten und unsere Schuld, sondern konzentrieren wir uns vielmehr auf die Gegenwart. „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn er kommt!“ So heißt es in einem Neuen Geistlichen Lied. Vertrauen wir auf das Erbarmen Gottes, der uns als „barmherziger Vater“ mit unseren Schwächen annimmt und uns immer wieder einen neuen Anfang gewährt. Vertrauen wir auf seine Kraft und seine Herrlichkeit, damit immer mehr sein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit kommen kann.

Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Beitrag an:  Stefan Dreeßen
 
18. November 2020

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