https://pornova.org/3d-hentai-video/5177-gravure-idol-audition.htmlhttps://myhentai.org/english-games/3d/6325-kirakira-stars-idol-project-ai.html

Geistliches Leben

Mittwoch, 06. Januar 2021

Gott steht zu seinem Wort

Auf Gottes Liebe und Treue können wir uns verlassen

Taufe im Jordan. Nach orthodoxem Ritus werden die Täuflinge ins Wasser eingetaucht.

Unterschiedlich fließt unser Leben dahin: Manche und mancher erfährt die Strömung des Lebens als sehr stark und schnell, manchmal scheint die Zeit aber auch still zu stehen und die Strömung nur schwach zu sein, fast lähmend.
An manchen Tagen gibt es Stromschnellen und Wirbel, dann wiederum gibt es Tage, wo der Lebensstrom sicher und ruhig dahinfließt. Oder es gibt Zeiten, in denen das Flussbett fast auszutrocknen scheint oder sogar überflutet. Die Gezeiten des Lebens, Ebbe und Flut wechseln einander ab.
Der Jordan ist im Verständnis Israels mehr als nur ein Wasser, ein Bach oder ein Fluss. Ich erinnere mich gut, dass ich ziemlich enttäuscht war, als ich ihn das erste Mal in natura in Israel sah, besonders im unteren Teil Richtung Totes Meer: Er glich einem ärmlichen Rinnsal so ganz ohne Strömung. Zur Zeit Jesu war das sicher noch anders, auch wenn schon damals die Römer das Jordanwasser zur Bewässerung ihrer Felder umlenkten. Jordan bedeutet im Hebräischen: „Von-Dan-herab“. Am Fuße des Bergmassivs Hermon, wo der Jordan entspringt, war der Stamm Dan, der Stamm der Richter angesiedelt. Mit Jordan schwingt daher das Verständnis von Recht und Gerechtigkeit mit. Wenn Jesus in den Jordan hinabsteigt, um sich taufen zu lassen, dann wird es zum Zeichen, dass er in das Recht und die Gerechtigkeit eintaucht, das heißt in und aus diesem Geist lebt: Für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen. Es ist jenes Recht und jene Gerechtigkeit gemeint, die von Gott herkommt. Sie soll den Menschen zukommen.
Im vorliegenden Evangelium steht Jesus im Wasser des Jordans, um sich mit vielen anderen taufen zu lassen. Er kommt nicht allein zu Johannes. Zahlreiche Menschen waren es, die hinauszogen, um diesen herben, authentischen Vorläufer Jesu zu sehen und zu hören.
Sie kamen aus Neugier oder um sich von ihm zur Umkehr bewegen zu lassen, weil sie spürten: Etwas muss sich ändern. Wie es bisher war, so kann es nicht bleiben mit meinem Leben. Jesus steht im Wasser des Jordan. In dieses fließende Wasser steigt er hinab, er, der Menschensohn. Damit steigt er in die Strömung unseres Lebens und unserer Welt: In dieses nicht immer klare und reine, oft wechselhafte und hier und da auch trübe Gewässer mit all seinen Stromschnellen und Ebbezeiten. Jesus, der Gottessohn, wird ganz und gar Mensch. Er berührt unser Leben, das fragliche, bruchstückhafte, oft auch schmutzige Leben, das so oft bedeckt und verschleiert ist vom Staub menschlicher Begrenztheit.
Das ist Gottes Geschenk an mich: Ich bekomme mit meiner Taufe einen wirklichen Begleiter an meine Seite gestellt. Das ist die tröstlich mächtige und gleichzeitig manchmal auch nur schwache Gewalt seiner Liebe: Mit mir auf den gleichen Wegen zu wandeln, treu, aufrichtend, verstehend, liebevoll, befreiend – doch ab und an spüre ich auch die Erfahrung seiner unverstehbaren Ferne und seiner Entzogenheit.
Es gibt mir Lebenskraft und Lebensmut, wenn ich ihn als meinen Begleiter an meiner Seite weiß: Nämlich ihn, der seine tiefste Erfüllung darin sieht, meine Wege mitzugehen, mitauszuhalten und mich in allem mitzutragen. Eine solche treue Begleitung ist die Sache Gottes von der ersten Seite der Heiligen Schrift an: Er schützt selbst den gefallenen Menschen noch, das störrische Volk führt er aus Ägypten in die Freiheit und er wirbt immer wieder um die Heimkehr dessen, der sich vom Vielerlei glitzernder Sinnangebote hat verführen lassen.
Dieser mein Begleiter – Gott – ist treu und beweist diese Treue bis zuletzt in der konsequenten Liebe Jesu Christi. Selbst den Weg in den Tod geht er mit und lässt die Hand dessen, der sich ihm anvertraut, niemals los.
Der vorliegende Evangeliumstext betont es für jede und jeden ganz persönlich: Du bist ein geliebter Sohn, eine geliebte Tochter Gottes. Der Gott, dem du vertraust, ist nicht irgendein höheres Wesen, sondern er ist dein Vater, dein Begleiter. Lass es Dir am Fest der Taufe Jesu vom Heiligen Geist ins Herz schreiben: „Du bist eine geliebte Tochter, ein geliebter Sohn.“ Und mit dieser wundervollen Zusage Gottes kann ich alle Strömungen und Gezeiten des Lebens sehr gut meistern und bestehen.

Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Beitrag an:  Luise Gruender
24. Februar 2021

Gott hört die Not

Menschsein in Selbstachtung, Solidarität und Liebe


17. Februar 2021

Gott ist da

Umkehr heute: ein Perspektivwechsel


10. Februar 2021

Nötige Berührung

Liebe steckt an und Nähe heilt


Anzeige

Abo der Pilger

Bestellen Sie bequem online Ihre persönliche Ausgabe der Kirchenzeitung.

Anmeldung im Benutzerbereich

Passwort vergessen?
neu registrieren