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Im Gespräch

Mittwoch, 25. November 2020

„Erneuter Missbrauch“

Erzbistum Köln steht wegen Missbrauchsaufarbeitung in der Kritik

Er wird von verschiedenen katholischen Verbänden scharf kritisiert: der Kölner Kardinal Woelki. (Foto: imago images/Future Image)

Die Sprecher des Betroffenenbeirats fühlen sich vom Erzbistum über den Tisch gezogen. Schonungslosigkeit – die hatte Kardinal Rainer Maria Woelki für die Aufklärung der Kölner Missbrauchsfälle versprochen. Schonungslos fegt nun über den Erzbischof ein Sturm der Kritik – weil er ein Gutachten über Fehlverhalten von Bistumsverantwortlichen nicht veröffentlicht. Der Bruch mit den Verfassern der Münchner Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) stößt auch in der Kirche auf Unverständnis. Denn dieselbe Sozietät hat kürzlich eine gleichartige Untersuchung für das Bistum Aachen vorgestellt. Zahlreiche katholische Verbände lassen kein gutes Haar an der Kölner Aufarbeitungsregie. Bewegungen wie „Wir sind Kirche“, Pastoral- und Gemeindereferenten und der Bund katholischer Unternehmer drängen auf Aufklärung. Die katholische Jugend forderte gar den Rücktritt Woelkis. Schon für März hatten Woelki und sein Generalvikar Markus Hofmann eine Präsentation geplant. Sie sagten sie aber ab, um die Benennung des Fehlverhaltens von Entscheidungsträgern rechtlich abzusichern. Denn die so angeschwärzten Kleriker könnten in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt werden und klagen, so die Befürchtung. WSW besserte nach, löste aber laut zwei eingeschalteten Spezialkanzleien die äußerungsrechtlichen Probleme nicht. Woelki und Hofmann kündigten der Kanzlei die Zusammenarbeit auf. Der Strafrechtler Björn Gercke soll nun bis März ein neues Gutachten vorlegen.

Homepage gesperrt
Darüber informierte das Erzbistum in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Beirat von Betroffenen sexualisierter Gewalt, der dem Vorgehen zunächst zustimmte. Doch einige Mitglieder fühlen sich über den Tisch gezogen. Die Sprecher Patrick Bauer und Karl Haucke verließen das Gremium und warfen Woelki einen „erneuten Missbrauch von Missbrauchsopfern“ vor. In der entscheidenden Sitzung seien sie von Juristen „völlig überrannt“ worden. Die Entscheidung sei zum Zeitpunkt der Sitzung „längst gefallen“, sagt Bauer, weil der neue Gutachter schon sechs Wochen zuvor alle Akten erhalten habe. Kritik hat das Erzbistum Köln auch in anderer Sache auf sich gezogen. Sie sperrte die Homepage der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln, weil Mitarbeiter ein Positionspapier mit Kritik an der kirchlichen Sexualmoral und dem Lehramt nicht entfernten. Katholische Verbände solidarisierten sich mit der KHG, ebenso die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden. Ihr Vorwurf: Das Erzbistum stelle die „Glaubwürdigkeit der Hochschulgemeinden als Orte des vorurteilsfreien Diskurses in Frage“.

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