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Im Gespräch

Mittwoch, 23. September 2020

Erste Kirchenpräsidentin

Synode der Evangelischen Kirche der Pfalz wählt Dorothee Wüst

Dorothee Wüst, die neue Kirchenpräsidentin. (Foto: Landry)

Die Evangelische Kirche der Pfalz bekommt erstmals eine Kirchenpräsidentin: Oberkirchenrätin Dorothee Wüst (55) aus Kaiserslautern wurde am Samstagabend in der Speyerer Stadthalle von der pfälzischen Landessynode als Nachfolgerin von Kirchenpräsident Christian Schad gewählt. Auf der Sondersynode erhielt sie im dritten Wahlgang 36 von 68 Stimmen.
Die Bildungsdezernentin setzte sich gegen ihre beiden Mitbewerber, Oberkirchenrätin Marianne Wagner (58) und den pfälzischen Diakoniepfarrer Albrecht Bähr (59), durch. Die Wahl war notwendig geworden, weil Kirchenpräsident Schad, der auch der Union Evangelischer Kirchen (UEK) vorsteht, Ende Februar 2021 in den Ruhestand geht. Wüst wird die Landeskirche in den kommenden sieben Jahren repräsentieren.
Mit Dorothee Wüst entschieden sich die Synodalen für eine Praktikerin mit Leitungserfahrung in der Gemeindearbeit, die den Menschen auf Augenhöhe begegnen möchte. Wüst war Pfarrerin in Kaiserslautern und in Weilerbach sowie ab 2012 Dekanin in Kaiserslautern, bevor sie 2018 zur Oberkirchenrätin gewählt wurde. Angesichts großer Herausforderungen für die Kirche, vor allem schwindender Mitgliedszahlen und des wachsenden Spardrucks, soll die neue Kirchenpräsidentin einen möglichst breiten Konsens in der Landeskirche organisieren.
Die Kirche brauche in ihrer Krise dringend Visionen und Kraft für Veränderungen für eine gute Zukunft, ermunterte Wüst in ihrer Vorstellungsrede vor der Synode. Nur mit Begeisterung und Gottvertrauen könne die Kirche einen Wandel gestalten und ihren Platz in der Gesellschaft bewahren.
Bischof Karl-Heinz Wiesemann verband seine Glückwünsche mit dem Wunsch, die „guten Beziehungen zwischen Bistum und Landeskirche weiter zu vertiefen“. Wiesemann machte in seinem Schreiben die Vorschläge eines persönlichen Austausches und gemeinsamer Sitzungen von Gremien, ökumenischer Gottesdienste zur jährlichen Gebetswoche für die Einheit der Christen und zu anderen Anlässen, neuer ökumenischer Initiativen sowie öffentlicher Stellungnahmen zu kirchlichen und gesellschaftspolitischen Themen.
Er sei „zutiefst überzeugt“ davon, dass die Zukunft der Kirchen nur ökumenisch sein könne, schrieb Wiesemann. „Nur wenn wir durch unser gelebtes Miteinander sichtbar machen, dass unsere Verbundenheit im Glauben tiefer reicht als alle konfessionellen Unterschiede. Nur wenn wir uns darum mühen, die Abgrenzungen und Verurteilungen früherer Zeiten zu heilen und zur sichtbaren Einheit in versöhnter Vielfalt zu finden. Nur, wenn wir gemeinsam eintreten für die Würde jedes Menschen, für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben aller und für die Bewahrung des einen Lebenshauses – nur dann sind wir glaubwürdig und überzeugend und werden unserer Berufung als Christen bzw. unserem Auftrag als Kirche Jesu Christi gerecht.“

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