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Im Gespräch

Mittwoch, 09. September 2020

Neuausrichtung

Synodaler Weg mit Regionenkonferenz in Ludwigshafen

Diskussion bei der Regionenkonferenz des Synodalen Weges im Heinrich Pesch Haus. (Foto: Klaus Landry (ZdK/dbk))

Mit einer Regionenkonferenz ist am 4. September in Ludwigshafen das katholische Reformprojekt Synodaler Weg fortgesetzt worden. Die rund 50 Teilnehmer aus den Bistümern Freiburg, Rottenburg, Speyer, Trier und Würzburg befassten sich zunächst mit den Folgen der Corona-Pandemie, die Chancen und Probleme der Kirche „wie in einem Brennglas“ sichtbar gemacht hätten. Vor Beginn der Konferenz hatten beim Heinrich Pesch Haus Mitglieder von Gruppen und Verbänden für die Rechte von Frauen in der Kirche demonstriert (Beitrag Seite 13).
Behandelt wurden auch zwei Papiere. Sie befassen sich mit der Rolle von Frauen in der katholischen Kirche und Überlegungen zu einer neuen Sexualmoral. Beide Texte wurden insgesamt wohlwollend bewertet und als gute Voraussetzung für die darüber entscheidende Synodalversammlung bewertet. Wegen der Pandemie war diese Synodalversammlung verschoben worden. Der stellvertretende Vorsitzende der Bischofskonferenz, der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, unterstrich in Ludwigshafen, die Corona-Pandemie dürfe den Synodalen Weg nicht versanden lassen, weil es darin um Kernpunkte des Glaubens gehe.
Bischof Karl-Heinz Wiesemann erklärte, Corona zeige die Verletzlichkeit der Welt; die Frage nach Macht und Ohnmacht werde so „noch einmal dramatischer“. Er bezeichnete die Corona-Krise als „definitives Ende der ständischen Gesellschaft und des ständischen Denkens, auch in der Kirche“. Zugleich warb er für eine konsequente Neuausrichtung am Evangelium. Der Synodale Wege sei nicht Anpassung an den Zeitgeist, sondern müsse die Radikalität des Evangeliums widerspiegeln. „Mit dem Synodalen Weg senden wir auch an die Weltkirche das Signal, dass sich Kirche weiterentwickeln muss.“ Wiesemann setzt auf eine neue „geistliche Dynamik“.
Theo Wieder, Mitglied des Speyerer Katholikenrates, beleuchtete bei der Regionenkonferenz die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Pfarrgemeinden. Es gebe zwar „große Initiativen des Miteinander“, aber auch „tiefe Einbrüche im Gemeindeleben“. Ernüchternd sei die Beobachtung, dass teilweise sogar der Stamm der Gläubigen wegbleibe, obwohl zum Beispiel Gottesdienste wieder möglich seien. In dieser Entwicklung sieht Wieder eine große Herausforderung für die Kirche – mit offenem Ende.
Der Würzburger Bischof und frühere Speyerer Generalvikar Franz Jung sagte, mit Blick auf die Pandemie dürften nicht nur Defizite der Kirche gesehen werden; tatsächlich sei sozial, karitativ und seelsorglich viel auf die Beine gestellt wurden. Da es nicht gelungen sei, das medienmäßig zu kommunizieren, habe es „viele vernichtende Kommentare“ gegeben, die ihn sehr getroffen hätten, bekannte Jung.

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