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Im Gespräch

Mittwoch, 10. Februar 2021

Wechsel an der Spitze

Evangelische Kirche der Pfalz: Schad wird verabschiedet, Wüst eingeführt

Die künftige Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst. Christian Schad war zwölf Jahre Kirchenpräsident. (Fotos: Pfälzische Landeskirche)

Nach mehr als zwölf Jahren im Amt wird am 14. Februar der evangelische Kirchenpräsident der Pfalz, Christian Schad, in den Ruhestand verabschiedet.
Bei der Pfälzischen Landeskirche steht dieser Sonntag ganz im Zeichen des Wechsels der leitenden Geistlichen: Der 62-jährige Christian Schad geht in den Ruhestand. Als seine Nachfolgerin wird zugleich die designierte neue Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst (55) eingeführt. Die bisherige Oberkirchenrätin hält in dem nicht öffentlichen Gottesdienst in der Speyerer Gedächtniskirche die Predigt. Bei der Liturgie wirken unter anderem der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und Weihbischof Otto Georgens für das Bistum Speyer, als Vertreter von Bischof Karl-Heinz Wiesemann, mit.
In seiner schriftlichen, persönlich gehaltenen Grußbotschaft würdigt Bischof Wiesemann den scheidenden Kirchenpräsidenten als Person mit „ökumenischer Leidenschaft“, „offener, verbindlicher und wertschätzender Art, anderen Menschen zu begegnen“ sowie „hoher theologischer Kompetenz“. Innere Verbundenheit mit der eigenen kirchlichen Tradition und der Einsatz für die Ökumene schlössen sich bei Schad nicht gegenseitig aus. Karl-Heinz Wiesemann erinnert zudem an zahlreiche ökumenische Ereignisse in den vergangenen zwölf Jahren der Zusammenarbeit. „Ich denke nicht zuletzt an den ganz konkret eingeschlagenen Weg des ,Zusammen-Wachsens‘ auf den unterschiedlichen Ebenen unserer Kirchen, der von dem Grundbewusstsein der Zusammengehörigkeit in der einen Kirche Jesu Christi getragen ist.“
Christian Schad ist  am 14. Februar 1958 in Ludwigshafen zur Welt gekommen. Nach dem Theologie-Studium wurde er 1986 im südpfälzischen Weingarten Pfarrer. Bis 1991 arbeitete er dort als Gemeindepfarrer und zugleich als Studierendenseelsorger in Germersheim. Danach war Schad bis 1996 theologischer Referent im Landeskirchenrat in Speyer. Nach drei weiteren Jahren als Dozent am Predigerseminar in Landau wurde er 1998 zum Oberkirchenrat gewählt. Bei seiner Wahl zum Kirchenpräsidenten im Jahr 2008 erhielt Schad fast alle Stimmen der Synode. 2014 bestätigte ihn die Landessynode mit großer Mehrheit im Amt. Daneben hatte Schad viele Ehrenämter inne: Seit November 2013 ist er Vorsitzender der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der EKD, seit 2016 evangelischer Vorsitzender des Gesprächskreises zwischen dem Rat der EKD und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz.
Die künftige Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst wurde am 25. März 1965 in Pirmasens geboren. Nach ihrem Studium wirkte sie in Kaiserslautern und Weilerbach als Pfarrerin, seit 2012 als Dekanin in Kaiserslautern. 2018 wurde sie zur Geistlichen Oberkirchenrätin gewählt und für Schul- und Bildungsfragen zuständig. Sie wird nun erste Kirchenpräsidentin in der Geschichte der Pfälzischen Landeskirche und tritt das Amt am 1. März an. Bischof Wiesemann teilt in seinem Grußwort mit, er freue sich auf die Zusammenarbeit: „Denn nur gemeinsam finden wir überzeugende Antworten auf die anstehenden Herausforderungen.“
Den festlich-musikalisch gestalteten Gottesdienst zu Verabschiedung und Neueinführung überträgt der Südwestrundfunk am Sonntag ab 14 Uhr im Video-Live-
stream. Dort und auf dem Youtube-Kanal der Landeskirche sind auch die Video-Grußbotschaften des EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm, vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sowie der  Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Mainz, und des Saarbrücker Ministerpräsidenten Tobias Hans zu sehen.(epd/hm/LK)

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