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Kirche und Welt

Mittwoch, 09. September 2020

„Ist das nicht schön?“

Endlich hält der Papst wieder eine Generalaudienz mit Publikum

Welch eine Freude: Papst Franzikus begegnet Gläubigen wieder von Angesicht zu Angesicht – im Damasus-Hof im Vatikan. (Foto: Cristian Gennari/Romano Siciliani/kna)

Franziskus genießt die Nähe zu den Menschen – und betont, wir könnten die Krise nur gemeinsam überwinden. Nichts hat der Papst in der Corona-Zeit wohl so sehr vermisst wie den persönlichen Kontakt zu den einfachen Gläubigen. Ein knappes halbes Jahr lang lebte der 83-Jährige weitgehend abgeschirmt im Vatikan. Jegliches Infektionsrisiko sollte vermieden werden. Mit Video-Ansprachen, nichtöffentlichen Auftritten und nachdenklichen Texten versuchte Franziskus seine Kirche durch die Krise zu lotsen. Doch erst jetzt ist der Menschenfischer wieder in seinem Element. Rund 500 Personen haben sich am Mittwoch vergangener Woche im Innenhof des Apostolischen Palastes versammelt – zur ersten öffentlichen Generalaudienz nach dem Lockdown. Dem Kirchenoberhaupt ist anzumerken, wie viel Freude ihm die wiedergewonnene Nähe bereitet. Angst vor Corona? Fehlanzeige. Trotz Lungenvorerkrankung verzichtet Franziskus auf eine Schutzmaske. Und lässt es sich nicht nehmen, bei seinem Einmarsch in den Damasus-Hof einzelne Gäste zu begrüßen. Als ein libanesischer Priester ihm eine Libanon-Flagge reicht, küsst er das Stück Stoff.

Die Schweizergarde nimmt es nicht so genau
„Ist das nicht schön?“, sind die ersten Worte, die der Papst zum Publikum spricht. „Nach etlichen Monaten nehmen wir unsere Treffen wieder auf, von Angesicht zu Angesicht, nicht von Bildschirm zu Bildschirm.“ Diese Unmittelbarkeit sei wohltuend für die Seele. Es ertönen Applaus und zustimmende Rufe. Um die Einhaltung des Abstandsgebots zu gewährleisten, hat das Vatikan- Personal Holzabsperrungen sowie mehrere Reihen mit Plastikstühlen aufgebaut. Zwischen den Sitzen ist jeweils mindestens ein Meter Platz. Doch als sie den Papst sehen, vergessen selbst gesetzte Ordensschwestern die Etikette. Mehrere Besucher stellen sich für einen freien Blick auf ihre Stühle. Andere drängeln sich vor und filmen penetrant mit ihren Handys. Doch die Schweizergardisten nehmen es mit den Vorschriften an diesem Tag nicht gar so genau. Schließlich handelt es sich um ein bedeutsames Ereignis, mit dem der Vatikan auch eine Art Aufbruchstimmung vermitteln will. Die Generalaudienz im Damasus-Hof ist nicht nur ein wichtiges Zeichen für die Rückkehr zur Normalität. Sie ist zugleich ein Novum in der katholischen Kirchengeschichte. Die Gäste könnten vielfältiger kaum sein: Fußballfans in Sporttrikots sitzen neben in sich gekehrten Gläubigen, die nach der Pandemie auf ermutigende Worte hoffen. Franziskus enttäuscht sie alle nicht. Er betont: „Wir können nur gemeinsam und solidarisch diese Krise überwinden.“

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