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Kirche und Welt

Mittwoch, 13. Januar 2021

Kritik an Vorstoß

Protestantische Theologen für Suizidbeihilfe in kirchlichen Heimen

In den schwersten Stunden des Lebens sind Nähe und Zuwendung besonders wichtig (Foto: istockphoto/sittithat tangwitthayaphum)

Die EKD distanziert sich von der Forderung. Auch die katholische Bischofskonferenz und die Caritas weisen die Idee zurück. Viel Gegenwind hat die Forderung prominenter protestantischer Theologen erhalten, Beihilfe zum Suizid in kirchlichen Einrichtungen zu ermöglichen. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) distanzierte sich. „Jede organisierte Hilfe zum Suizid, die dazu beiträgt, dass die Selbsttötung zur Option neben anderen wird, lehnt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ausdrücklich ab“, sagte ein EKD-Sprecher. Die EKD setze sich für den Schutz des Lebens ein und stehe dabei auch an der Seite derer, die aufgrund von Erkrankung oder einer anderen Notsituation keinen anderen Ausweg als die Selbsttötung sähen. „Dass Menschen nur noch die Möglichkeit des Suizids sehen, ist immer eine tragische Grenzsituation, die die EKD und ihre Diakonie durch die Bereitstellung palliativer Versorgung, Seelsorge, Beratung und die Arbeit der Hospize zu verhindern versuchen“, so der Sprecher. „Unerträgliche Zumutung“ Die protestantischen Theologen hatten in einem Gastbeitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dafür plädiert, einen assistierten professionellen Suizid auch in kirchlichen Einrichtungen zu ermöglichen. Dies könne bedeuten, „abgesicherte Möglichkeiten eines assistierten Suizids in den eigenen Häusern anzubieten oder zumindest zuzulassen und zu begleiten“, schreiben unter anderen der Vorsitzende der Kammer für öff entliche Verantwortung der EKD, Reiner Anselm, und der Präsident des Wohlfahrtsverbands Diakonie, Ulrich Lilie. Der Pressesprecher der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, widersprach der Position der Autoren. Kirchliche Einrichtungen seien der christlichen Hoff nungsbotschaft und damit der Förderung des Lebens verpfl ichtet. Ein Angebot des assistierten Suizids sei damit unvereinbar. Auch der Deutsche Caritasverband übte Kritik. „In katholischen Einrichtungen kann es kein solches Angebot geben. Die Aufgabe der Einrichtungen kann nicht darin bestehen, möglicherweise den Suizid von Bewohnern zu organisieren“, sagte Präsident Peter Neher. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz betonte, dass es bei der Suizidbeihilfe nicht nur um sterbende Menschen gehe. „Denn lebenssatte, einsame, pfl egebedürftige oder psychisch erkrankte Menschen haben laut Bundesverfassungsgericht ebenso ein Recht auf Hilfe zur Selbsttötung“, so Vorstand Eugen Brysch. Zugleich verwies er darauf, dass „dies eine unerträgliche Zumutung für die Beschäftigten“ von Pfl egeeinrichtungen und Krankenhäusern in protestantischer Trägerschaft sein werde.

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