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Kirche und Welt

Mittwoch, 10. Februar 2021

Verlorenes Vertrauen

Kardinal Woelki gesteht Fehler ein und bleibt stark unter Druck

„In der Tat schmerzlich“: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki gibt eigenes Fehlverhalten zu. (Foto: kna/Harald Oppitz)

ZdK Präsident Thomas Sternberg fragt, ob der neue Ton des Kölner Kardinals nicht zu spät kommt. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki schließt angesichts der Kritik an der Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum persönliche Konsequenzen nicht aus. „Die Übernahme von Verantwortung, die ich von allen anderen verlange, werde ich auch mir abverlangen“, sagte der Erzbischof der „Rheinischen Post“ auf die Frage, ob er möglicherweise als Erzbischof zurücktrete, wenn ihm das neu in Auftrag gegebene Gutachten des Juristen Björn Gercke ein pflichtwidriges Verhalten attestiere. „Das Gutachten von Professor Gercke wird auch meine Rolle in diesem Fall beurteilen“, sagte Woelki. Von Beginn an sei es ihm darum gegangen, mögliche Fehler und Versäumnisse von Verantwortlichen deutlich zu benennen. „Dazu gehört auch das Nennen der Namen von Verantwortlichen. Denn Verantwortung ist persönlich.“ Bei der Aufarbeitung der Missbrauchsvorwürfe räumte der Kardinal erneut eigenes Fehlverhalten ein: „Auf dem Weg habe auch ich Fehler gemacht, und die sind in der Tat schmerzlich. Ich hoff e sehr, dass der Vertrauensverlust wiedergutzumachen ist.“ Große Verärgerung Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, erneuerte seine Kritik an der Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln. Zwar spreche Kardinal Woelki inzwischen „endlich einmal von sich selbst“, sagte Sternberg im Deutschlandfunk. Es stelle sich aber die Frage, ob dies nicht zu spät komme. „Der katastrophale Umgang in der Kommunikation und auch im Gebaren des Kardinals“ habe für große Verärgerung gesorgt, die sich möglicherweise nicht mehr einfangen lasse. Woelki steht unter öffentlichem Druck, weil er eine bei der Münchner Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) in Auftrag gegebene Untersuchung nicht zur Veröffentlichung freigibt. Dabei beruft er sich auf andere Juristen, nach deren Einschätzung das Papier „methodische Mängel“ hat. Die Absage der Veröff entlichung nannte Rechtsanwalt Ulrich Wastl in der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ einen „Gewaltangriff “, weil es vorab völlig anders besprochen gewesen sei. Der von Woelki neu beauftragte Strafrechtler Björn Gercke soll am 18. März ein Gutachten über das Verhalten der Bistumsverantwortlichen vorlegen. Der Münchner Kardinal Reinhard Marx bezeichnete den durch das Vorgehen von Woelki entstandenen Schaden für die Kirche als groß: „Die Wirkung dessen, was da passiert, ist für uns alle außerordentlich negativ.“ Mit Blick auf jüngste Aussagen Woelkis äußerte er zugleich seine Hoffnung, „dass sich Perspektiven zeigen, um aus dieser Situation herauszukommen“.

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