Kultur

Mittwoch, 27. Mai 2020

Objekte aus 130 Jahre alter Eiche

Holzkünstler Erwin Würth stellt ab Pfingstsonntag im Haus der Nachhaltigkeit in Trippstadt aus

Aus dem Stamm der Eiche schuf Erwin Würth kunstvolle Objekte (Foto: Wuerth)

Trippstadt. Ab Pfingstsonntag, 31. Mai, ist im Haus der Nachhaltigkeit in Trippstadt die Ausstellung „Höheinöder Eiche“ des Holzkünstlers Erwin Würth aus Petersbächel zu bestaunen.
Fast 130 Jahre lang prägte die Eiche das Bild des Ortes Höheinöd in der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burg-
alben. Der Baum war Zeuge einer ereignisreichen Geschichte, die auch an ihm ihre Spuren hinterließ. 2017 musste der Baum aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Gemeinde lud daraufhin den Holzkünstler Erwin Würth ein, sich dem Baum künstlerisch zu nähern.
Schon beim ersten Betrachten sah er in dem Baum verschiedene Objekte versteckt. Die Bemühungen des Baumes, seine Verletzungen zu heilen, hinterließen interessante Wuchsformen. Nachhaltig, wie Würth seine Kunst versteht, wurde kein Stück der Eiche weggeworfen. Er schuf zahlreiche große und kleine Objekte daraus, vom Spiegel über Kerzenleuchter bis zum Rednerpult, allesamt ausschließlich biologisch behandelt.

Das Haus der Nachhaltigkeit ist täglich, außer samstags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet, ebenso an Feiertagen. Es wird darauf geachtet, dass die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. 

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