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Kultur

Mittwoch, 24. Februar 2021

Symbolkraft des Rings

Monumentales Werk der Künstlerin Christine Schön in der Marienkirche Landau

Die Künstlerin Christine Schön und Mario Frieske vor dem gewaltigen Gemälde (Foto: Schmalenberg).

Den Ring als Symbol der Unendlichkeit und Vollkommenheit hat die Künstlerin Christine Schön als Ausdrucksform eines Gemäldezyklus gewählt, das sich auf den Sonnengesang von Franz von Assisi bezieht. Bis Ostern füllt das monumentale Kunstwerk den Altarraum der Marienkirche in Landau und wird zur spirituellen Quelle der wöchentlichen Fastenimpulse, die die Pfarreiengemeinschaft Mariä Himmelfahrt ins Internet stellt.
Man kann sich dem Sog dieses Ringgemäldes kaum entziehen. Wie eine riesige Naturerscheinung erfüllt es den großen Chorraum und hat doch keine erdrückende Wirkung. Unweigerlich fühlt man sich angezogen von den dynamischen wolkenähnlichen Strukturen, die um eine offene Mitte kreisen. Und man wird neugierig, was sich auf den abstrakten Farbflächen vollzieht.
Ganz intuitiv spürt man, dass es hier nicht um das Festhalten eines Augenblicks, sondern um die Feier der steten Verwandlung geht. Dass sich Irdisches und Kosmisches wie in einem unendlichen Schöpfungsprozess durchdringen. Und die Schöpfung spielt dabei ja auch eine große Rolle. Denn die Inspirationsquelle dieses Werks, das in Coronazeiten entstand, war für Christine Schön der Sonnengesang des Franz von Assisi. In diesem mittelalterlichen „Cantico delle Creature“ fühlt sich der Mönch eingebunden in die Natur und ihre Geschöpfe, mit denen er einen geschwisterlichen Umgang pflegt. Die Gestirne, die vier Elemente, ja sogar den Tod spricht er als Schwester und Bruder an. Gemeinsam mit ihnen preist er den Schöpfer für sein Werk.
Die „sprachliche Schlichtheit und Schönheit“, mit der Franziskus schon im 13. Jahrhundert „von den grundlegenden Dingen“ sprach, haben Christine Schön tief beeindruckt. Deshalb wollte sie mit dem berühmten Text „in einen Dialog treten“, ohne ihn zu interpretieren oder religiös zu deuten. Wichtig war der 1967 in Erlangen geborenen, heute in Landau lebenden Künstlerin der eigenständige, malerische Ausdruck dessen, was auch ihr wesentlich erscheint in diesem Leben und darüber hinaus.
So hat sie die acht Strophen des Sonnengesangs auf acht abstrahierten Bildtafeln dargestellt, die fließend ineinander übergehen und weder Anfang noch Ende haben. Sie alle sind durchdrungen von der Liebe zur Natur und der Erkenntnis immerwährender Transformation. Auch der Tod hat deshalb keinen Schrecken.
„Denn da, wo es am Dunkelsten ist, entspringt wieder Licht“, zeigt die Malerin auf die höchste Stelle des Rings, den man im Uhrzeigersinn „lesen“ sollte. Dass die Arbeit zu so monumentalen Ausmaßen reifen konnte, verdankt Christine Schön der Begegnung mit dem Künstler Mario Frieske, der nicht nur ihre Liebe zur Natur teilt, sondern als ausgebildeter Zimmermann auch Mittel und Wege für den Aufbau des Rings mit seinen sechs Metern Durchmesser fand. Schließlich musste er das große Holzgestell so bauen, dass es fast unsichtbar ist. Beider Wunsch ist es nun, dass das Kunstwerk „von Ort zu Ort auf Reisen geht“ und so „eine Ahnung davon“ weitergeben kann, dass „das eigene Dasein in ein umfassendes Geschehen verwoben ist.“ Jeden Mittwoch gestaltet das Pastoralteam der Pfarrei einen Fastenimpuls mit Bezug auf das Gemälde, zugänglich über den Youtubekanal www.youtube.com/c/marienkirchelandau/videos. Die Kirche ist täglich außer samstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

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