Kultur

Mittwoch, 12. August 2020

Philosophieren über die Zeit

Die Frage von Werden und Vergehen an acht Abenden im HPH

„Was ist die Zeit?“ Dieser Frage möchte der Jesuit Matthias Rugel mit Teilnehmern eines Philosphie-Seminares nachgehen. (Foto: underworld/AdobeStock.com)

Was ist die Zeit? Dr. Matthias Rugel, Mitglied des Jesuitenordens, Mathematiker, Philosoph und Bildungsreferent am Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen, lädt an acht Abenden zu einem Streifzug durch die Philosophie ein, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Das Seminar beginnt am 26. August. Die Anmeldung ist umgehend nötig.
Die Zeit: Immer haben wir mit ihr zu tun. Manchmal verrinnt sie, vielleicht steht sie auch manchmal still. Was aber ist es, das da verrinnt und stillsteht? Jede Zeitbestimmung hat wieder ihren Zeitpunkt und ihre zeitliche Länge. Wenn sich Zeit nur durch Zeit bestimmt, wie soll man da herausbekommen, was sie ist?
Bewusstseinsphilosophie geht manchmal davon aus, dass es nicht die Zeit als Periode, als Stunden und Jahrhunderte gibt, sondern nur die Gegenwart, den Augenblick. Vergangenheit und Zukunft sind dann so etwas, wie die Vorwegnahme des Schlusstons beim Musikhören, wenn in der Gegenwart die Vergangenheit als langsamer werden (ritardando) erlebt wird. Aber so scheint Zeit etwas rein Subjektives zu sein. Aber gibt es sie nicht auch unabhängig davon, dass sie jemand wahrnimmt?
Im Seminar führt Matthias Rugel in das philosophische Denken und verschiedene philosophische Themen zu Fragen nach der Zeit ein. Zudem werden Originaltexte von Zeitphilosophen von Aristoteles bis in die Gegenwart hinein gelesen und besprochen. Als begleitendes Buch empfiehlt der Referent den Titel „Philosophie der Zeit. Grundlagen und Perspektiven“ von Norman Sieroka (2018). Das Seminar findet jeweils mittwochs von 19 bis 21 Uhr statt. Beginn ist am Mittwoch, 26. August.

Der erste Termin ist als „Schnuppertermin“ kostenfrei, die weitere Teilnahme kostet zwischen 96 und 136 Euro (nach Selbsteinschätzung). Mitglieder des Vereins der Förderer und Freunde des Heinrich Pesch Hauses erhalten 50 Prozent Nachlass. Aus organisatorischen Gründen wird bis zum Montag, 17. August, um Anmeldung per Mail unter veranstaltungen@hph.kirche.org oder telefonisch unter der Nummer 0621/5999-162 gebeten.

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