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Kultur

Mittwoch, 06. Januar 2021

SchUM-Städte feiern 2021 gemeinsam

Jubiläumsveranstaltungen zu „1 700 Jahres jüdisches Leben in Deutschland“ in Speyer, Worms und Mainz

Jüdisches Leben gibt es auch heute wieder in Speyer. Im Bild die Synagoge „Beith Shalom“ (Haus des Friedens), rechts im Hintergrund der Turm der katholischen Friedenskirche St. Bernhard. (Foto: pilger/Rönn)

Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz feiern „1 700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ in diesem Jahr mit einer Veranstaltungsreihe. Geplant seien Ausstellungen, Führungen, Vorträge und Musik, sagte Susanne Urban, die Geschäftsführerin des Vereins der SchUM-Städte, in Worms.
Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 gilt als erster Nachweis für jüdisches Leben nördlich der Alpen. „Laut und bunt und am besten nicht nur akademisch“ sollte die Präsenz von Juden in Deutschland gefeiert werden, sagte die Historikerin Urban. Das Festjahr solle auch das heutige vielfältige jüdische Leben vorstellen. Die Mehrheitsgesellschaft müsse eine jüdische Zukunft garantieren und sich gegen den Antisemitismus stellen.
„SchUM-Kulturtage“ soll es 2021 in den drei SchUM-Städten am Rhein geben, in denen das zentraleuropäische Judentum eine kulturelle Blütezeit erlebte. In Speyer sollen sie vom 10. Oktober bis 9. November stattfinden sowie in Worms und Mainz von September bis November. Ganzjährig sind Führungen durch das jüdische Speyer und jüdische Worms geplant. Eine Ausstellung „SchUM am Rhein – Vom Mittelalter in die Moderne“ ist im Jüdischen Museum Worms („Raschi-Haus“) zu sehen.
Am 3. Februar stellen die SchUM-Städte um 18 Uhr im Mainzer Landesmuseum ihren Unesco-Welterbeantrag vor. Die Unesco entscheidet im Sommer 2021 darüber, ob die Städte in die Welterbe-Liste aufgenommen werden (wir berichteten im Januar-Magazin). In Worms gibt es am 11. April von 11 bis 13 Uhr eine Diskussion zum Thema „Reinheit im Judentum: Zwischen Tradition und Moderne“ unter anderen mit der Rabbinerin Elisa Klaphek aus Frankfurt am Main.
Am 2. Mai findet ein Podiumsgespräch zum christlich-jüdischen Dialog in der Wormser Synagoge statt. Am 5. Mai hält Ulrich Oelschläger, der Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, einen Vortrag über „Luther aus Sicht jüdischer Gelehrter“ in der Wormser Friedenskirche. Eine Podiumsdiskussion über das geistige jüdische Erbe von Speyer, Worms und Mainz findet am 6. Mai, 19 Uhr, im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Mainz statt. Eine Ausstellung zu Religionen und Konfessionen in Worms gibt es ab 30. Mai in der dortigen Dreifaltigkeitskirche. Das „Pan-Quartett“ lädt am 30. Mai in die Gedenkstätte KZ Osthofen zu einem Gedenkkonzert „Musik aus Theresienstadt“ ein.
Dem 2014 gegründeten Verein der SchUM-Städte gehören das Land Rheinland-Pfalz, die Städte Speyer, Worms und Mainz, die Jüdischen Gemeinden Mainz und Rheinpfalz sowie der Landesverband der Jüdischen Gemeinden an. Der Name „SchUM“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Namen Schpira (Speyer), Warmaisa (Worms) und Magenza (Mainz) ab.

Internet: www.schumstaedte.de und www.2021JLID.de

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