Kultur

Mittwoch, 18. März 2020

Speyerer Dombauverein wird 25

Großes Engagement für Kathedrale – Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr noch in Planung

Der Dombauverein hat im vergangenen Jahr gut 130 000 Euro für Renovierung und Erhalt des Domes erwirtschaftet. Foto: der pilger

Zur Mitgliederversammlung des Dombauvereins im Jahr seines 25-jährigen Bestehens traf sich der Verein an ungewöhnlicher Stelle – in der Aula der Nikolaus-von-Weis-Schule in Speyer.

Der Dombauverein hat, seit Jahren stabil, rund 2 600 Mitglieder, derzeit sind es 2 617. Vorsitzender Dr. Gottfried Jung erstattete seinen Geschäftsbericht über die vielen erfolgreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres und kündigte die für das Jubiläumsjahr geplanten Ereignisse an. Hier ist abzuwarten, wie sich die aktuellen Dinge im öffentlichen Leben entwickeln. Schwerpunkte sollen eine Jubiläumsveranstaltung mit Pater Anselm Grün und der Dommusik, ein Benefizkonzert mit den Mainzer Hofsängern sowie ein Mitgliedertag als Ausflug nach Karlsruhe werden. Auch das erfolgreiche Konzert „Baden schaut über den Rhein“ von Udo Heidt sowie die jährliche Studienfahrt zu den Klöstern Schöntal und Bronnbach stehen im Kalender.

Schatzmeister Winfried Szkutnik erstattete seinen Kassenbericht für das Jahr 2019. Erwirtschaftet wurde ein Überschuss von 133 821,33 Euro, der in die Renovierung oder den Unterhalt des Doms fließt. Die beiden Kassenprüfer bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Das neueste vom Dombauverein geförderte Projekt ist das Blindentastmodell, das an der Südseite des Doms aufgestellt wurde („der pilger“ wird noch über die Einweihung berichten). Die Einnahmen kommen zum größten Teil aus den Mitgliedsbeiträgen, aber auch aus dem Verkauf von „Dombausteinen“, vom Domwein bis zu Schriftgut. Erfolgreichster Baustein ist seit langem der Domsekt. Der Speyerer Krimi-Autor Uwe Ittensohn, ebenfalls Mitglied des Dombauvereins, und sein Verlag werden vom Verkaufspreis seines neuen Krimis „Abendmahl für einen Mörder“ je einen Euro für den Dom spenden. Er hatte einen kleinen Verkaufsstand in der Aula, ebenso wie die Burgfeldschule mit den dort in Handarbeit hergestellten Domtaschen, die reißenden Absatz fanden.

Dombaumeisterin Hedwig Drabik informierte in ihrem Lichtbildvortrag über den Stand der Renovierungen, insbesondere am Vierungsturm, aber auch an dem Schraudolph-Fresko in der Eingangshalle und seinen zahlreichen unsachgemäßen Übermalungen. Nach diesen Renovierungen wird es weiter gehen mit den Osttürmen.  (adö)

Alle Informationen zum Dombauverein finden Sie unter www.dombauverein-speyer.de

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