Bistum Speyer

Sonntag, 02. Oktober 2022

Bischof Wiesemann verleiht Pirminius-Plakette

Für ihr kirchliches und caritatives Engagement wurden diese Frauen und Männer mit der Pirminius-Plakette ausgezeichnet.

Auszeichnung für kirchliches und caritatives Engagement

Speyer. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat heute 22 Frauen und Männern und dem Musikverein Jägerkapelle Erfweiler aus dem Bistum Speyer für ihr kirchliches und caritatives Engagement die Pirminius-Plakette, die höchste Auszeichnung der Diözese, verliehen. Benannt ist die bischöfliche Ehrenplakette nach dem heiligen Abtbischof Pirminius, der als Missionar im südwestdeutschen Raum wirkte und 753 in dem von ihm gegründeten Kloster Hornbach starb. Die Ehrung erfolgte im Anschluss an das Pontifikalamt zum 961. Jahrestag der Domweihe.

Die Geehrten wurden von Pfarreien, Verbänden und Bischof Wiesemann für die Auszeichnung vorgeschlagen. Die neuen Trägerinnen und Träger der Pirminius-Plakette sind:

Hildegard und Heinz Klapp (Pfarrei Heilig Geist, Neustadt), David Schreiner, Lukas Henschel (Pfarrei Hl. Elisabeth, Grünstadt), Norbert Kraus (Pfarrei Heilige Vierzehn Nothelfer, Kandel), Waltraud Zehnder-Liedke (Pfarrei Hl. Theodard, Rülzheim), Helma Doll (Pfarrei Maria Schutz, Kaiserslautern), Norbert Müller (Pfarrei Heiliger Martin, Kaiserslautern), Mario Schückler (Pfarrei Mariä Himmelfahrt Otterbach), Helen Mary Mahr und Alois Kisner (Pfarrei Hl. Franz Xaver, Lauterecken), Rita Dahlem (Pfarrei Hl. Augustinus, Landau), Benedikt Ockel (Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Landau), Hugo Diehl (Pfarrei Hl. Katharina von Siena, Ludwigshafen), Edith Roser (Pfarrei Hll. Petrus und Paulus, Ludwigshafen), Edith Koch und der Musikverein Jägerkapelle Erfweiler mit dem Vorsitzenden Gustav Burkhard (Pfarrei Hl. Petrus, Dahn), Beate Dohr (Pfarrei Hl. Martin, St. Ingbert-Rohrbach), Gerhard Groh (Pfarrei Hl. Ingobertus, St. Ingbert), Johannes Freiherr von Warsberg, lange Jahre Diözesanleiter des Malteser-Hilfsdienstes im Bistum sowie Thomas Gärtner (Hockenheim), Klaus Leibig und Peter Knuth (Speyer), Dom-Besucherdienst.

In seiner Laudatio würdigte Bischof Wiesemann die Geehrten als „Menschen, die ihr Leben aus dem Glauben an den menschenfreundlichen Gott heraus in den Dienst am Nächsten stellen und sich für ein gutes Miteinander einsetzen.“ Er verwies auf die negativen Folgen der Corona Pandemie in Kirche und Gesellschaft aber machte deutlich, dass trotz allem es sich in dieser Zeit gezeigt habe „welch positive Kräfte in uns Menschen angelegt und in unserem Miteinander wirksam sind: Welch große Bereitschaft zum Zusammenhalt und zum Engagement in Gesellschaft und Kirche.“

Dies werde auch jetzt wieder nach dem Ausbruch des Ukraine Krieges spürbar: „Auch hier verfallen wiederum viele Menschen nicht in Angst und Resignation, sondern engagieren sich. Sie stellen Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung, demonstrieren gegen die russische Invasion und organisieren Friedensgebete. Sie spenden für Tafeln, die von noch mehr Menschen als zuvor in Anspruch genommen werden, oder helfen bei der Ausgabe mit. Sie sind bereit, sich einzuschränken und ihren Lebensstil zu ändern, um unseren ungezügelten Energieverbrauch zu reduzieren.“

Bischof Wiesemann dankten den Geehrten dafür „dass durch Ihren Einsatz Kirche zu einem Segensort wird, an dem Menschen etwas von der großen Menschenfreundlichkeit unseres Gottes erfahren und zum Dienst an einer friedlicheren und gerechteren Welt bewegt werden.“

Rita Dahlem und Freiherr von Warsberg konnten die Auszeichnung nicht persönlich in Empfang nehmen. Beide bekommen die Plakette im Nachgang über ihren Heimatpfarrer bzw. über die Malteser überreicht.


Zu den Geehrten (in der alphabetischen Reihenfolge der Dekanate)

Dekanat Bad Dürkheim
Seit über 60 Jahren engagieren sich die Eheleute Hildegard und Heinz Klapp unermüdlich und zuverlässig um die Kirche St. Pius in Neustadt – als Sakristanin und als Verwaltungsratsmitglied, als Verantwortliche für den Blumenschmuck, die Kirchenwäsche und als Sänger im Heinrich-Schütz-Chor der Gemeinde sowie als Ansprechpersonen für Tauf- und Kommunioneltern und für Brautpaare, die in St. Pius heiraten wollen. Sie unterstützten die Pfarrei beim Umbau der Unterkirche von St. Pius zum Pfarrheim und nahmen indischen Kapläne, die während der Umbauzeit des Speyerer Priesterseminars in St. Pius untergebracht waren, auf.

David Schreiner und Lukas Henschel aus der Pfarrei Hl. Elisabeth in Grünstadt gehören zu den jüngsten Geehrten. Sie engagieren sich als Messdiener und in der Jugendarbeit, in der Firmkatechese und im Pfarreirat, als Lektor und Kommunionhelfer sowie als Betreuer der Facebook- und Instagram-Seite der Pfarrei. Während der Corona-Pandemie stellten sie in kürzester Zeit eine regelmäßige Übertragung der Sonn- und Festtagsgottesdienste in einem eigenen YouTube-Kanal der Pfarrei auf die Beine und realisierten weitere digitale Angebote der Pfarrei.

Dekanat Germersheim
Norbert Kraus
aus der Pfarrei Heilige Vierzehn Nothelfer Kandel ist seit 50 Jahren in der Pfarrei und darüber hinaus auf vielfältigste Weise aktiv: Als Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender der KJG Steinweiler Rohrbach, als Gottesdienstleiter, Lektor und Kommunionhelfer, als Sänger im Kirchenchor, Mitglied in Verwaltungsrat und Dekanatsrat, als Bauleiter und Organisator des Pfarr- und Wallfahrtszentrums „Vierzehn Nothelfer“ und einer Lourdesgrotte. Darüber hinaus begleitete er seit Anfang der 1980er Jahre eine Reihe von Pilgerfahrten nach Lourdes als Gruppenleiter und rief vor fast 30 Jahren unter dem Eindruck des verheerenden Jugoslawienkriegs eine „Bosnien Hilfe“ ins Leben.

Waltraud Zehnder-Liedke aus der Pfarrei Rülzheim wird für ihr vielfältiges Engagement, ihr Ideenreichtum und ihre zupackende Art gewürdigt. Sie ist aktiv in den pfarrlichen Gremien, im Liturgieausschuss, in der kirchlichen Brauchtumspflege, in Kommunion- und Firmkatechese, im Katholikenrat und in der kfd. Außerdem engagiert sie sich für die Sozialstation Germersheim und Rülzheim. Sie unterstützt Geflüchtete aus Syrien, der Ukraine und aus anderen Ländern. Die Bewahrung der Schöpfung ist ihr ebenso ein Anliegen wie der Einsatz bei Hungermärschen.

Dekanat Kaiserslautern
Helma Doll
aus Hochspeyer, Pfarrei Maria Schutz, war seit fast 60 Jahren Ansprechpartnerin in allen Belangen für die in Hochspeyer eingesetzten Ordensschwestern. Bis zur Schließung 2017 kümmerte sie sich um die gemeindliche KiTa. Fast 30 Jahre lang war sie Sakristanin und hat sich zusammen mit zwei weiteren Frauen um die Grünanlagen der Kirche gekümmert. Auch im Elisabethenverein und im Kirchenchor war sie aktiv.

Norbert Müller hat sich um die Gemeinde St. Michael in Kaiserslautern-Erzhütten verdient gemacht. Seit über 30 Jahren versieht er gewissenhaft den Sakristanendienst bei allen Gottesdiensten. Er hilft tatkräftig mit bei der Betreuung des Pfarrheims, kümmert sich um die gesamten Außenanlagen und arbeitet im Gemeindeausschuss mit. Die Erfüllung dieser Aufgaben ist mit einem sehr zeitintensiven Engagement verbunden.

Als erfahrener YouTuber hat sich Mario Schückler aus Otterbach seit Beginn der Corona-Pandemie kreativ in das Leben seiner Pfarrei eingebracht. Er hat Gottesdienste für Kinder und Familien vorbereitet, gefilmt und ins Netz gestellt. Während der Fastenzeit 2021 hat er– unter dem Motto: „Es geht! Anders“ – zusammen mit dem Pastoralteam und vielen Ehrenamtlichen tägliche Video-Clips erstellt. Außerdem ist er in der Pfarrei musikalisch aktiv: als Organist, als Organisator eines regelmäßigen Offenen Singens Neuer Geistlicher Lieder und bei ökumenischen Taize-Gebeten.

Dekanat Kusel
Helen Mary Mahr
aus der Pfarrei Hl. Franz Xaver in Lauterecken bringt sich seit vier Jahrzehnten auf vielfältige Weise in das Leben der Pfarrei ein: als langjähriges Chormitglied und (bis zu deren Auflösung) als Vorsitzende der Frauengemeinschaft, als Lektorin und Sakristanin, als Verantwortliche für den Blumenschmuck in der Kirche und als Ansprechperson für die Messdienerinnen und Messdiener. Während der Corona-Zeit setzte sie sich in vorbildlicher Weise dafür ein, dass in der Pfarrei die notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten wurden. Sie wurde in Rabat / Malta geboren und lebt als maltesische Staatsbürgerin seit über 40 Jahren in der Pfalz.

Ebenfalls aus der Pfarrei Hl. Franz Xaver in Lauterecken stammt Alois Kisner. Er begann vor über 30 Jahren in der Herz-Mariä-Kapelle in Kreimbach-Kaulbach, einer der offiziellen Pilgerstätten des Bistums, die Wallfahrtskirche, das Pilgerhaus und das ganze Wallfahrtsgelände zu betreuen und sich um die Pilger aus Nah und Fern zu kümmern. Darüber hinaus versieht er seit fast 20 Jahren den Dienst des Sakristans in der Gemeinde Wolfstein, ist Gottesdienstleiter und Lektor und bringt sich als Verwaltungsratsmitglied bei der Planung und Überwachung von Baumaßnahmen und der notwendigen Immobilienreduktion ein.

Dekanat Landau
Rita Dahlem
aus der Pfarrei Hl. Augustinus in Landau hat Jahrzehnte lang auf ganz unterschiedliche Weise das Leben ihrer Pfarrei mitgestaltet: Als Mitglied der Frauengemeinschaft und Organisatorin von Basaren zu wohltätigen Zwecken. Als Mitglied des Verwaltungsrates und in der Kontaktpflege zu Gläubigen, die wegen Alter oder Krankheit nicht mehr am Pfarreileben teilnehmen können. Vor allem aber als Verantwortliche für das Pfarrheim Heilig Kreuz seit dessen Neubau 1988. Dank des großen Einsatzes der vor wenigen Wochen 85 Jahre alt gewordenen Rita Dahlem und ihrer äußerst sorgsamen Leitung kann sich das Pfarrheim bis heute finanziell selbst tragen und ist zu einem wichtigen Treffpunkt für Gruppen der Pfarrei und weit darüber hinaus geworden.

Benedikt Ockel aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Landau, gehört zu den Vertretern der jüngeren Generation, die mit der Pirminius-Plakette ausgezeichnet werden. Er engagiert sich seit langem in der DPSG St. Albert und im BDKJ, in der Messdienerarbeit und Firmkatechese, in Pfarreirat und Gemeindeausschuss. Seit Palmsonntag 2020 ist er außerdem fast jeden Sonntag im Einsatz und sorgt für die Organisation, Technik und Durchführung des Streamings der Gottesdienste aus der Marienkirche. Es ist wesentlich ihm zu verdanken, dass der YouTube-Kanal der Pfarrei inzwischen 800 Abonnenten zählt, ca. 150 Gottesdienste, Konzerte und andere Veranstaltungen gestreamt hat und über 150.000mal aufgerufen worden ist.

Dekanat Ludwigshafen
Hugo Diehl
aus der Pfarrei Hl. Katharina von Siena, Ludwigshafen, engagiert sich seit Jahrzehnten sozialpolitisch. Seit 1971 ist er KAB-Mitglied, lange Jahre war er als Leiter und Motor des Ortsverbands, und auch in überregionalen Gremien aktiv. Er gehört dem Netzwerk gegen rechte Gewalt und Rassismus an, hat Schuh- und Kleidersammlungen für die Caritas-Warenkörbe organisiert, ist Mitglied im Seniorenrat der Stadt Ludwigshafen und bieten Sozialberatungen an. Hinzukommt eine Vielzahl weiterer ehrenamtlicher Aufgaben in der Pfarrei: als ehemaliger Verwaltungsrat und als Kirchenchormitglied, als Mitglied des Ruandakreises und der Bauhütte St. Michael und vieles andere mehr.

Edith Roser aus der Pfarrei Hll. Petrus und Paulus aus Ludwigshafen engagiert sich seit vielen Jahren in der katholischen Kirche. Als junge Erwachsene war sie zunächst im BDKJ aktiv und wurden zur Dekanatsführerin in Ludwigshafen gewählt. Nach ihrer Hochzeit und parallel zur Geburt und Erziehung ihrer vier Kinder brachte sie sich im Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) ein, u.a. von 2009 bis 2016 als stellvertretende Diözesanleiterin. Die besondere Sorge von Edith Roser gilt bis heute dem Einsatz für Waisenkinder und Flüchtlinge. Immer wieder nahm sie Jugendliche und Erwachsene, aus Indien, aus Albanien oder aus Syrien bei sich zuhause auf, sammelte Gelder für medizinische Eingriffe, brachte ihnen Deutsch bei und betreute und unterstützte sie in allen Belangen. Daneben brachte sie sich bei der Sternsingeraktion und bei Weihnachtsmärkten, bei der Gestaltung des MISEREOR-Sonntags und bei SOLI-Brot-Aktionen ein. Bis heute gehört sie dem Pfarreirat ihrer Pfarrei an.

Dekanat Pirmasens
Edith Koch
aus der Pfarrei Hl. Petrus, Dahn, ist sehr häufig „im Auftrag der Kirche“ unterwegs. Entweder auf dem Weg zu einem Wortgottesdienst in mehreren Seniorenheimen oder zur kfd-Frauengymnastik, die sie leitet. Sie engagiert sich bei der Sternsingeraktion oder beim „Würzwischbinden“, beim Kochen von „Grumbeersupp und Appelkiechle“ oder beim liebevollen Belegen von belegten Schnittchen für Beerdigungskaffees. Darüber hinaus ist sie in der Kleiderstube, beim Überbringen der Krankenkommunion oder bei Geburtstagsbesuchen in der Pfarrei aktiv.

Erstmals wird – ebenfalls auf Vorschlag der Pfarrei Hl. Petrus Dahn - eine Musikgruppe mit der Pirminius-Plakette geehrt: der Musikverein Jägerkapelle Erfweiler, vertreten durch den Vereinsvorsitzenden, Gustav Burkhard.

Bereits vor fast 100 Jahren, in ihrer Gründungssatzung, hat sich die Jägerkapelle verpflichtet, kostenlos und jederzeit für kirchliche Feste und Anlässe zur Verfügung zu stehen. Seitdem ist der Musikverein nicht nur fester Bestandteil von Dorffesten und –feiern, sondern trägt auch zur musikalischen Gestaltung des pfarrlichen Lebens bei: Bei der Abholung der Kommunionkinder am Kreuz in Oberndorf. Bei der Fronleichnamsprozession in Erfweiler, aber auch in Dahn, Schindhard und Hinterweidenthal. Bei der jährlichen Wallfahrtsprozession und der Messfeier an Mariä Himmelfahrt von Erfweiler zum Winterkirchel, beim Laternenumzug an St. Martin und an Weihnachten, wenn die Kapelle die Gläubigen mit Weihnachtsliedern auf die Christmette einstimmt.

Dekanat Saarpfalz
Beate Dohr
, Pfarrei Hl. Martin in Rohrbach, ist seit Jahrzehnten in ihrer Pfarrei aktiv: als Pfarreiratsvorsitzende und Mitglied des Verwaltungsrates sorgt sie sich sowohl um die pastoralen Belange als auch um die Finanzen, Gebäude und Mitarbeitenden der Pfarrei. Auf ihre Initiative geht die Gründung des Fördervereins der KiTa St. Johannes und eines Familiengottesdienst-Kreises zurück. Sie bietet Vorträge und spirituelle Wanderungen an, ist Lektorin und Kommunionhelferin und war viele Jahre Mitglied und auch Vorsitzende des Kirchenchors. Sie packt vor allem auch mit an, wenn Menschen in Krisen geraten: Während der Corona-Zeit hat sie Briefe an Kranke und Senioren verteilt, nach der Flutkatastrophe an der Ahr und an der Erft Aufbauhilfen organisiert und seit Beginn des Ukraine-Krieges Flüchtlinge betreut und wöchentliche Friedensgebete ins Leben gerufen.

Seit über 70 Jahren ist Gerhard Groh aus der Pfarrei Hl. Ingobertus in St. Ingbert ehrenamtlich aktiv: Zunächst als Messdiener bei den Schwestern „auf der Meß“ in den morgendlichen Gottesdiensten am damaligen Realgymnasium für Jungen, dem heutigen Leibniz-Gymnasium, und als Gruppenleiter der Pfarrjugend. Als „Mann der ersten Stunde“ gehörte er dem Pfarrgemeinderat von St. Konrad ab seiner Gründung über 30 Jahre lang an, davon 24 Jahre als Vorsitzender; daneben war er auch einige Jahre Mitglied des Verwaltungsrates. Das gottesdienstliche Leben seiner Pfarrei bereichert er als Lektor, als Kommunionhelfer und als Überbringer der Krankenkommunion. Dazu ist er seit über 40 Jahren Mitglied im Diözesanverband der Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschlands.

Auf Vorschlag des Diözesan-Caritasverbands und der Malteser im Bistum Speyer wurde Johannes Freiherr von Warsberg mit der Pirminius Plakette ausgezeichnet.

Seit fast 40 Jahren ist er Mitglied der Malteser, davon die vergangenen 22 Jahre als Diözesanleiter des Malteser-Hilfsdienstes im Bistum Speyer. Bereits als stellvertretender Diözesanleiter setzte er nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands Akzente: durch die Übernahme einer Patenschaft für die Diözese Görlitz. Seine besondere Sorge galt den vielen Ehrenamtlichen, die den Großteil der 1.700 Malteser an 15 Standorten in der Pfalz und Saarpfalz ausmachen. Außerdem sorgte er dafür „dass der Malteser-Hilfsdienst eine prägende kirchliche Institution in und für unser Bistum ist und einen vorbildlichen caritativen Dienst leistet – auch und gerade in den letzten Jahren, während der Corona-Pandemie und seit Ausbruch des Ukraine-Krieges“, so die Laudatio.

Auf Vorschlag von Domdekan und Domkustos wurden mit der Pirminius Plakette außerdem Thomas Gärtner aus Hockenheim sowie Klaus Leibig und Peter Knuth aus Speyer geehrt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie war es über zwei Jahre lang aufgrund der staatlichen Vorgaben notwendig, Ordnungs- und Empfangsdienste an allen Kirchen zu etablieren. Mehrmals in der Woche, an Sonn- und Feiertagen oft sechs und mehr Stunden, bei Wind und Wetter standen die drei Engagierten in der Vorhalle des Speyerer Domes und sorgten dafür, dass die Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. „Damit haben Sie nicht nur mitgeholfen, dass weiterhin Gottesdienste, Andachten, Konzerte und sonstige Veranstaltungen stattfinden konnten. Sie haben der Kirche zugleich ein Gesicht gegeben – Ihr Gesicht! Ein Gesicht, das die Menschen in dieser sorgenvollen Zeit dennoch anlächelt und ermutigt“, heißt es in der Laudatio.  

Foto: Klaus Landry

Diese Meldung und weitere Nachrichten des Bistums wurde veröffentlicht auf der Internetseite www.bistum-speyer.de

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